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Ueber die hheren Oxydationsstufen des Wismuths.

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74 Ueber die haheren Oxydationsstufen des V’ismuths.
mangan, Eisenchloriir und Kochsalz in verschiedenen Verhaltnissen wurden die verschiedenen naturlichen Wolframarten gewonnen. (Annul. dei- Clteiit. u. Pharm. CXX.
G.
270 -279.)
-_
Ueber die hiiheren Oxydationsstufen des Wismuths.
C. S c h r a d e r hat die Korper, welche durch Einwirkung von unterchlorigsauren Alkalien auf Wismnthoxyd oder TVisinuthoxydsalze entstehen und von denen
einer schon friiher von A r p p e als ein hijheres Wismuthoxyd (3 Bi 0 3 Bi 0 5 ) beschrieben worden ist, naher untersucht. Aus dieser Untcrsuchung ergabeti sich folgende
Resultate :
1) Unterchlorigsaurcs Kali wirlst in der Italte nicht
oxydirend auf Wismuthoxyd.
2) Wird Wismuthoxydhydrat mit unterchlorigsaurem
Alkali gekocht, so werden j e nachdeni Kali in grosserem
oder genngerem Ueberschusse vorhandcn, sauerstoffreichere
oder sauerstoffrirmere Producte erhalten.
3) Die mit verdiinnten Kalilaugen dargestellten Producte sind in concentrirter Salpetersiiure loslich ; mit
verdiinntcr Salpeterssure behandelt entstehen braune wasserfreie Korper, die der Forinel Bi 0 4 entsprechen.
4) Werden concentrirtere Kalilaugen und zwar voni
spec. Gewiclite 1,385 angewandt, so erhalt man, j e nach
dem Mengenverhdtnisse des Kali’s zum Wismuthoxyde,
sauerstoffreichere r o t h e und g e 1b e oder sauerstoffhnere
b r a II n e und s ch \I. n r z e Korper. IlieselLen hinterlassen,
mit concentrirter Salpetersaure gekocht, einen in dieser
Siiure schwer loslichen gelben Riickstancl von der Zusamniensetzung BiO4
2 HO.
5 ) Bei Anwendung von ganz concentrirter Kalilauge
werden unter allen Verhaltnissen des Kali’s zum Wismuthoxydhydrate r o t h e Korper, niemals aber, wie A r p p e
angiebt, b r a u n e wssserfreie W’ismuthsaure erhalten.
6) Pas Endzersetzungqwoduct dieser rothen Korper
durch concentrirte Salpetersiiure ist ebenfalls Bi 0 4 2 HO.
Wendet man zur Darstellnng der hoheren Oxydationsstufen des Wisinuths untcrchlorigsaurcs Natron an, und
zwar der Art, dass man eine Natronlaugc vom spec.
Gewichte 1,385 (400 6.) gebraucht, so erhiilt man bei
einem geringen Ueberschusse des h’atrons zum Wismuthoxyd einen s ch w a r z e n krystnllinischen Iiorper. Ilerselbe ist an Farbe gleich deln in derselben Concentration
+
+
+
Die Sulftiride des Eisens, Kupfers etc. zu entsclwcfeln. ’75
uud demselben Mengenverhaltnisse durch Kali dargestellten
Korper. Seine Zusammensetzung ist auch der jenes Korpers zienilich gleicli. Er besteht hauptsachlich aus kryatallisirtem Wismuthoxyde und ist mit wenig hoheren
Oxydationsstufen gemengt. Bei Anwendung grosserer
Mengen von Natron wird ein.griingrauer nicht homogener
Kiirper erhalten. Derselbe ist in concentrirter Salpetersiiure ganzlich loslich. Leitet man Chlor in eine siedende
Barytlosung, in welcher Wisniuthoxyd vertheilt ist, so
entsteht derselbe KSrper, wie wenn unter gleichen Umstiinden verdunnte Kalilauge angewendet wird.
Chlorigsaures Gas auf Wismuthoxyd geleitet wirkt
nicht holier oxydirend auf dieses letztere ein. Chlorigsaures Alkali oxpdirt ebenfalls in der G l t e Wismuthoxyd nicht holier, in der Warme dagegen werden braune
unhomogene Producte erhalten. (Dr. Schrader’s h u g .
Dissert. Gotting. 1861.)
B.
Verfahren urn den Kupfervitriol YOU Eisen zu reinigen.
Man lost nach A. B u c c o den Ku fervitriol in Wasser
auf, vermischt die Auflosung niit k o h e n s a u r e m Kupferoxyd, welches aus Kupfeiwtriollosung mit ltohlensaurem
X’atron niedergeschlagen wird und im feuchten breiformigen Zustande zur Verwendung Irommt. Alles Eisen
auch das als Oxydul vorhandene, wird dadurch als Oxyd
niedergeschlagen, wahrend sich eine entsprechende Menge
Kupferoxyd auflost. Die reine Kupfervitriollosung wird
durch Filtriren getrennt. (illonit. indust. Octbr. 1861.)
Bkb.
P
Neue lethode, die Sulfuride des Eisens, Hiipfers, Zinks
und Calciulus vollstiindig zu entschwefcln und den
Schwefel als solehen zu gewinnen.
J. B r u n f a u t thcilt im J o u m d des milies 1861,
NO. 5 , iiber den oben genannten Cfegenstsnd mit: dass
die Entschwefelung der Kiese ti. s. w. in Stucken, inittelst
atniospharischer Luft oder Wasserdampf in einem cylindrischen Schachtofen nur unvollkommen gelnng, dass stets
in den Stucken ein schwefelhaltiger Kern blieb, obgleicli
erhitzter Wasserdampf gunstiger als atmosphiirische Luft
wirkte. TVenn aber dem Erz 10 Proc. Koke oder einige
Stucltlrolilen beigemischt waren, so gelang bei l’jz stundiger Durclifithrung von uberhitzteni Wasserdampf und
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