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Ueber die isomeren Krper neue Abkmmlinge vom Nelkenl.

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Die isomeren Rdrper, neue Abkiilnnrlinye vom -Vi?lkntil. 333
doch nicht, nur 2 Tropfen verdiinnter Schwefelsiiure in
2 Drachmen Wasser mit verhiiltnissmassig vie1 Colcliicin
zu siittigen.
Hinsichtlich der thera eutischen Anwendung des Colchicinu, so durfte diese g eich jener des Veratriiis mehr
eine iiusserfiche werden. Ein Ami, in liiolge nlchtlicher
und daheriger Erkiiltung sehr stark mit
schmerzha ten Rlieumatismen beladen, einige Ma1 leicht
mit einer Losung von 2 Gran Colchicin in 2 Unzen Spirittis
sp,yilli gewaschen, sollte wie durch Znuber geheilt sein.
(Schweizer. Zeitschr. fiir Pharm. 1857. No. 5.)
u.
P
B1osslegunf
IJeher die isomeren
Abk6mmlinge vom
Die Eugensiiure, ein Bestandtheil des Nelkenoles und
Pimentoles, hat dieselbe Zusammensetzung wie die Cuminsaure. A. Cah o u r s lintte fruher bekanntlich gefunden,
dass bei Einwirkung der Chlorverbindun en organischer
Siiureradicale auf Salicylwasserstoff Ver indungen entstehen, die isomer sind mit denjenigen Verbindungen,
die aus der Benzoesiiure entstehen. Die BenzoiMure selbst
ist isomer mit Salicylwasserstoff. Die aus dem Salicylwasserstoffe abgeleiteten Verbindungen sind neiitrale Kiirper, und unterscheidcn sich in dieser Eigenscliaft von
den isomeren Abkommlingen der Bcnzoestiure. Zur weit e r m Aufkliirun der Verhaltnisse der Isomerie hat A.
C a b o u r s die ibkiimrnlinge dcr Nelkenshre (Eugensiiure) mit den isomeren von der Cuminsnure stammenden
rerglichen.
Die Clilorverbindungcn organischer Radicale wirken
auf die Nelkensaure bei gelinder Erwiirmung ein. Unter
Entwiokelung von SalzsLure erhalt man kryfitallisirte
Korper, die in heisser concentrirter Kalilosung unloslich
sind iind bci Behandlung mit festem Kalihydrat in der
liitze in dio Nelkensiiure und die der nngewandten
Chlorverbiadun entsprechenden Sliuren zersetat werden.
Wtihrend nun f i e Cuminslure bei Einwirkung der Chloride von organischen Radicalen wasserfreie Doppels"auren
bildet, die bei Einwirkung von Kalilosung in zwei einf:iche Siluren sich spalten, giebt die Nelkensiiure, ganz
so wie der Salicylwasserstoff, neutrde, der Rinwirkung
von heisser Kalilaage wide!stehende Verbindungen. Es
sind die folgenden:
f
334
Kihnstliche Damkllung des Glycerins.
Benzeugenyl C34 HI6 0 6 ,
Tolueugenyl C36 H 0 6 ,
Cumeugenyl C4o H22 0 6 .
C a h our s bcspricht. hierbei noch, wie aus derselben
cheniischen Verbigdung, je nachdem Wasserstoff in1 Radicde, oder basischer Wasserstoff durch einen andercn
einfachen oder zusammengesctzten Korper erzeugt wocden, isomere Verbindungen von ganz verschiedenem Charakter entstehen. (Compt. rend. T.46. - G e m . Centv61.
1858. No. 21.)
B.
**
Hiinstliehe Darstcllang des Glycerins.
Schon beim Acetal und den Glycolen sprach W u r t s
die Ansicht nus, dass die Mcthoden, nach denen, er die
Glycole oder sweiatomigen Alkohole darstellte, dahin
fuhren miissten, auch die Glycerine oder dreiatoniigen
Alkohole zu erhnlten.
Ein Glycerin differirt in der That von einern I h m kohlenwasserstoffe Cn Hn - 1 Br3 nur in cler Stellvertretung yon 1 Aeq. Yauerstoff fur jedes Aeq. Brom und
1 Aeq. Wnsser.
Cn Hn - 1Br3- H6 0 6 , Cn Hn
206- 3EIBr.
Die Kohlenwasserstoffe Cn Hn - 1 Br3 konnen auf dreierlei
Weise dargestellt werden. Die eine derselben, von B e r t h e l o t herriihrend, besteht darin, dass man Jodpropylen,
d. i. Jodallyl C S H5 J, mit Brom behandelt, wobei das
Jod sustritt.
Das erhaltene Tribromid ist ein schweres, farbloses
oder von einer Spur Jod rosenroth gefarbtes Oel. Auf
100 unter 0 abgekiihlt, erhklt man es in schonen' farblosen, bei 160 sclrmelzbtiren Prismen. Es destillirt bei
2170. Behanndelt man 205 Grm. essigsaures Silberoxyd mit
125 Grm. dieses Bromids, das man in 5- 6 Theilen Eisessig gelost hat, 8 Tage lang bei 1200-11250, S O ist die
Bromverlindung zersetrt. Man bringt das Ganze aufs
Filter und mjischt das Bromsilber mit Aether aus.
Die Fliissigkeit destillirt man, bis das Thermometer
1400 zeigt, und behandelt nun den Riickstand mit Kalk
und Aether. Die vollig klare Aetherlosung hinterliess
beim Abdunsten im Wasserbade 15,5 a r m . eines neutralen gelblichen Oeles, dns destillirt wurde. Nur einige
Tropfen gingen bei 2.500 iiber, das xueiste bei 2680. Das
Destillat hat einen schwachen Oeruch nach Essigsaure,
ist schwerer als Wasser und bildet unter demselben eine
Oelschicht. Schiittelt man es mit ubersehiissigem Wasser,
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