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Ueber die Leinlsure.

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Ceber die Leiniilsaure.
113
Die Erucasaure gleicht hiernach in ihrem Verhalten
gegen Brom vollig der Ela'idinsaure und Angelicasaure,
welche sich beide ebenfalls mit 2 Aeq. Brom direct vereinigen, wahrend die mit ersterer isoniere Oelsaure ein
Substitutionsproduct giebt. Hinsichtlich ihres Verhaltens
gegen schrnelzendes Kalihydrat findet jedoch. eine Abweicbung statt, denn unter den Zersetzungsproducten
konnten Arachinslure und Eseigsiiure nicht nachgewiesen
werden. (Annul. d. Chern. 11. Pharni. C X X X V . 226-2229.)
G.
lieber die LeinBlsBure.
Es war O t t o S i i s s e n g u t l i gelungen, ein Zinksals
der Leinolsaure darzustellen, das aus kochendem absoluten
Alkohol vollst&n$ig in warzenforniig gruppirten Nadeln
herauskrystallisirte und sich nicht veranderte. Da jedoch
die Analyse desselbeii mit den fruheren Resultaten S acc's,
S c h i i l e r ' s und O u d e m a n n ' s nicht iibereinstimmte, so
schied S i i s s e n g u t h die Saure daraus ab, um d w c h
weitere Versuchc und besonders durch die Einwirkung
des Broms zu bestimmten Resultaten zu gelangen. Lasst
man in die 88ure unter Abkuhlung Urom eintropfen, so
tritt heftige Bromwasserstoff- En twickelung ein uiid die
Masse wird fest.
In kaltem Alkohol ist bloss ein Theil davon loslich,
der beim Verdampfen oder Zusatz von Wasser, als schweres
rothlicb -gelbes Oel erhalten wird. Uer unlosliche Theil
lost sich erst beim Kochen und scheidet sich beim Erkalten in glanzenden krystallinischen Blattchen aus, sobuld
die Lasung verdiinnt ; ist sic jedoch concentrirt, oder
setzt man Wasser su, so bilden sich weisse Flocken
desselben Korpers.
Die Entstehung der oligen Yu bstanz scheint von der Reinlieit der Oelsaure abzuhiingen, je weisser und leichtflussigar diesc war, desto
weniger bildete sich von dcm Ode. Eine Analyse dcsselben wurde nicht angestellt, da es nicht rein zu erhalten war, dagegen fiihrte die Analyse des krystal1inisch;n
Korpers zu der Formel (232 HzGBr4 0 8 . Berucksichtigt
mail, dass die E'ormel dcs Zinksalzes dcr Leinblsiiure
wahrscheiiilich ZnO, C 3 2 1 1 2 5 0 3 ist, woraus die Forniel der
Siiure sclbst C321IzG04 folgt, so durftc anznnehmen sein,
dass bei Einwirkung von Hrom 4 At. Wasserstoff dureh
4 At. Brom substituirt Tvcrden und mit 4 HO die feste
krystallinischc Verbindung bildcn. Weitcre RlittheilunArch. d. Pharm. CLXXXI. Bds. 1. u. 2. Hft.
8
114
Rothfurben dev Eetta cind Oele.
gen uber Salze und Umsetzungen der Leinolsiiure stellt
0 t t o S ii s s e n g u t h in Aussicht. (Zeitschr. fur Chemie.
N . Folge 1. 18.)
B.
.-.-
Bereitung eines vorziiglichen Leinolfirnisses.
Wohlgeklartes abgesetxtes Leino], welches nicht trube
und dunkelbraun aus der Presse gewonnen, wird in
einem nicht zu flachen, sauberen KupferkeRsel nur vom
Boden aus massig und langsam erhitzt, bis es nach Aufhoren der wasserigcn Verdam fung anfangt, Oelgasc zu
entwickeln, die mit dein zug eicli resultirenden Brenzatherol a19 hellwolkig aufsteigender Danipf, den Zeitpunct
bezeichnen, wo der Kessel vom Feuer entfernt werden
muss. Sogleich werden 4 Proc. wohl getrocknete und geriebene oder gesiebte priiparirte Bleigl%tte unter schnellem
TJmruhren eingetragen und mit einem breiten vorher auch
wohl ausgetrockneten Holzspatel iminer rccht vom Roden
auf snhaltend langsam geruhrt, bis im Kleinen etwa noch
400 R. WBrmestand sind, oder im Grossen, dass hochstens
nach 5j4 stundigem Ruhren diese Temperatur eingetreten
ist. Dann liisst man denselben ablagern und fullt ihn in
gut verschliessbare Gefasse.
Der solcher Art bereitete Firniss dunkelt zwar nicht
nach, aber fur hellzarte Farbe, wenn Lackmischung nicht
angebracht, ist e6 erwunscht, einen helleren Oelfirniss
aus Mohn- oder Wallnussol zu haben; dieser darf aber
nicht in Kupfergefhsen bereitet werden, sondern man
muss die Arbeit auf dem Sandbade in Steingutgefissen
B.
ausfuhren. (Humb. Geioerbebl. 1866.)
P
-
Rothfiirben der Fette und Oele.
I I i r z e l empfiehlt zum Rothfarben der Fette und
Oele, welches man bis dahin durch Digestion derselben
mit Alkannawurzel ausfuhrte, die Anwendung eines Alkanna - Extrats als ganz vorztiglich.
Die zerkleinerte
Wurzel wird zu dem Ende mit sog. gereinigtem Petroleumjither ubergossen, welcher den Farbstoff sehr schnell aufnimint und sich durch die Destillution in1 Wasserbade
iind gelindes Austrocknen vollsthdig entfernen laisst. Es
bleibt ein sehr dunkles, geruchloses, weiches Extract von
grossem Farbevermogen, mit welchem man die versehiedensten Stoffe sehr schon roth fiirben kann. Solches Alkannawurzel-Extract ist aus der chemischen Fabrik von
H i r z e l und G e r h a r d zu Leipzig zu bcziehen. (Polyt.
Notizbl. 1866. 10.)
8.
. .. .. ___
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