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Ueber die medicinische Wirkung des Jodkaliums bei Blei- und Quecksilbervergiftungen.

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Neue sch~uefelzaassersloffhallige Soolquelle.
wird, lasst allerdings c-rwarten, dass es mit anderen Borsiiureverbindungen sich chcn so verhalte, und das von
P a y e n selbst wahrgenomrnene Vorkommen von Ammoniak
in den von ihm aufgefangencn borsaurehaltigen Diimpfen
am Monte rotondo in Torcana spricht deutlich fur die
Hichtiakcit der von I1 o 1 I e y gegebenen Erklurungsweise
ubcr die Bildung der BorsCure in vulkanischen Gegendcn.
(Annal. der Chena. u. P'llarm. Bd. 68. p. 1.22- 126.) G.
~-
Neue schwefelwasserstoffhaltige Soolquelle.
B r o r n e i s hat einc Soolquellc, die im Somrncr 1847
am westlichen Abhange des Lindener Bergcs bci IIannover
erbohrt worden ist, untersucht. Das Wasser derselben
hat h i 9°C. ein spcc. Gewicht von 1,0808, hcsitzt eincn
starken Geruch nach Schwefelwasserstoff und trubt sich
an der Luft. 1000.00 Tlicilc Wasser cnthalten:
Einfack Icohlensauren Kallc. . . . . . . 0,5515
3,1360
Wnsserfreien schwefelsauren I k l k
Scliwefelsaures Iiali . . . . . . . . . . t,8$13
Wasserfreies schwefelsaures Natron
2,1369
Chlorn~triuin
93,6850
Chlorrnagnesiutii..
3,1290
Kohlenslure.
0,6708
Schwcfelwasserstoff.,
0,0702
liiesolsfiure
0,0678
Asphaltartige Substanz
0,1861
Wasscr
S93.9351
...
..
..............
...........
..............
.........
...............
.........
.................
1000,0000
(Annal. der Chen~.u. Pharm. B d . 6 9 . p. 115-117J
G.
Ueber die medicinische Wirkung des Jodkaliiims bei
Blei- und Queclisilbervergiftungen.
Melsens hat inGemeinschafi mit Dr.i\. G u i l l o t den
Vorschlag gernacht, die Metallsubstanzen, welche aus dem
Kiirper fortgeschafft werden sollen, an einen solchcn
Kijrpcr zu binden, der an und fur sich schon leicht vom
Organisrnus ausgeschieden wird. Diesc Methode der Heilung hat sich bereits bei allcn den unloslichen Verbindungen, welche Quecksilbersalze mit den gewohnlichen
Substanzen im Korper bilden, verwirklicht, sic kijnnen
durch Jodkalium gclost und rnit demselben schnell aus
Clem Kijrper enlfernt werden.
Me 1s e n s hat nun aucli gefunden, dass Jodkaliurn,
in gewisser Weise angewandt, die durch Blei entslandenen
Wirkung des Jodkaliums bei Blei- etc. Vwgifiungen. 171
Ver6ifiungen heilt. Bei Versuchen mil Nunden hat derselbe gefunden , dass Schwefelaaure und schwefelsaure
Sake keinesweges als Gegenoift bei Bleivergiftungen dienen
konnen, denn es lebten Hunt?e, denen man schwefelsaures
Blei eingab, keum einen Monat lang. Gab man Hunden
dagegen Jodkalium und schwefelsaures Blei zugleich, so
bemerkte man wahrend der ganzen Zeit, binneri welcher
sons1 Hunde nach dem Eingeben von Bleisalz allein starben, kein Zeichen der Erkrankung.
Wenn Hundcn, die durch Eingeben von kohlensaurem
oder schwefelsaurem Bleioxyd, oder von Jodblei krank
gemecht waren, grosse Mengen von Jodkalium auf einmal
eiwe eben wurden, so starben sic sehr bald, kleine Dosen
Jo&a ium in gesteigerten Gaberi gegcben, bewirkten dagegen eine sehr rasche Heilung.
Melsens berichtct ferner uber rnebrere Falle, wo
bei Quecksilberarbeiten erkrankte Personen durch Jodkalium vollkommen geheilt wurden. Wahrend der Behandlung konnte nachgewiesen werden, dass sich im Harnc
des Patienten das Quecksilher als Jodquecksilber befand,
was nach der Eleilung nicht mehr moglich war. Es trelen
ubrigens auch Umstande ein. unter welchen das Bin.gebcn
von Jodkalium, wonn sich ewisse Quecksilborverbindungen im Korper finden, gefd rlich sein kann.
Aus der Bourrheilung vielfacher Thatsachen zieht M e 1sen s den Schluss, dass man dbrch Eingeben von Jodkaliuni
die Heilung von chronischen Blei- und Quecksilbervergiftungen nur durch eine voraus ehendo acute Vergiftung bcwirkt (bewirken kann?), durc eine Vergirtung aber, die dcr
Arzt nach den Kriifien des Patienten leiten kann, deroi
Leitung indessep die grossle Sorgfalt erfordert. Uebcrhaupt zeiejen M e 1 sen Versuche auf das Deutlichslt..
wie hier einHeilmittel einmal an und Fur sich, ein andcr.
ma1 aber auch noch durch die Stoffe wirken kann, die
es im Koper antrifft. (Compt. rend. T.28. -Pharm. CenldI.
1849. No. 15.)
B.
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