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Ueber die Reinigung der Gummiharze.

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Zuckerrohr auf Cuba. Reinigung d H Gumrnilrarze.
189
Hdniggetuche *j ; das damit bereitete Oxymel sebiplex und
Scillae ist eben so klar. (Jahrb. f. prakt, Pharm. V M .
p. 2nd B.
Untersuchuiig des creolisclieu Zuckerrohrs auf Cuba.
Man bauet bekanntlich verschiedene Varidaten von
Zuckerrohr, die unter dern Namen Came d'otadi, blanche,
crystalline, rubattee, creole (canna de la tian) bekannt
sind. Lektere wird vorziiglich auf Cuba in der Urngqpnd
yon Habana gebaut. C a s a s e c a fand in dem Rohre
6 . 0 Wasser, 17,7 Zucker, Salze etc., 16,4 Holzfaser. Der
ausgepresste Safi von 4 4 S B bei 33O C, welqhor schwach
sauer reagirt und den Zuclier, wie schon P e 1 i g o tangiebt, n u r
als krystallisirbaren enlhalt, enthielt 20,9C Zucker, 58.80
Wasser, 0,Ih Salze, 0,12 frcmdc organische Stoffe. Man
sielit also, dass zwar das Rohr sich durch einen bedeutend grossen Holzgehalt von der durch P e l i g o t
untersuchten Came dOtaiti von Martinique uoterscheidet,
drss aber beide einen gleich zusamrnengesetzten Saft
gebm. (Ann. de Ch.et de Phys. III. Ser. Barn. Cedrbl.
a m . NO. 28.) 8.
-
Ueber die .Reinigung der Gumdrilmve.
L a m o t h e , Hospital- Apothelier zu Garlin, rath ;YD,
das Ammoniakgummi wie auch andere Gummiharee, auf
folgende Weise zu reinigeil, iind zwar, weil ihm weder
wgsseriger Weingekt noch Wein, noch Essig dam
gelid gewesen sind. Hit Weingeist erhalte mah aller ngS
eine homo ene AuBosung; aber dicUmstlnde dabei seieh
zu wcitlau big. Er lasst 1 Theil Ammoniak ummi mR
4 Theilen Wasser in einem verzinntm Kessel 2 SLunden
lang uater mehrmaligem Umruhren maceriren und erwar& das h n z e allmalig bis en- 700 oder 7QOC, brbsst
durch Leinen, behandelt den Ruckstand wie zuvor hit
2 Theilen Wasser, dann ehenso zum 3ten Hale. Ils bleibt
ein gecharli,oes
cp" kIebr4es Magma im Colirtuch zuriick,
welc es he1 an ewandter Warme in einem Gernense von
Terpentinol un Wasser(?) bald zerqeht und leicht durchzupresssn ist. Irn Tad befinden sich nun allc Unreini keiten desGurndarees. Selten machen diese eine noc mnlige Behandhng mit letetern beiden Aoflbrmn;qsmitteln
g;t""
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") Maa d c h t e abar winsfhen, eine cbemuobe P rP hq dee p, gemioigten &wigs,
nwmatlich auf Pdk urrd phorpdrorrsuren Kalk,
beigcfiigt LU when.
D. Red.
490
C'eber das Guajacharz.
nothie. Sammtliche Flussigkeiten raucht man unter bestindigem Riihren irn Wasserbade zu einer steifen Masse
ab. *) (Journ.de Pharrn. et de Cliim. Aoiit. 1841. p. 136J Du Jl.
Ueber das Guajaeharz.
Der vcrstorbcne P e 1 1e t i e r und D c 1 v i I 1e untersuchten das Guajachan in der Absicht, cine grundliche Classification der Iiarze aufzufinden. Versuche uber das gemeine IIarz, so wie auch uber die durch Ammoniak aus
dem Guajacharze gewonnenen beidon Barze, gaben kcin
Resultat, auf welchem man eine charakteristische Eintheilung stutzcn konnte; aber die Productc der Destillation
jener traten als Korper auf, dcrcn Reaction eine Classification erlaubte. So zeiste cs sich, dass das Guajacliarz
der Bcnzoe nahe steht. Kur das fliichti e Oel der Harze
lauben diese Chcmiker kiinne allein &undo zu einer
iintheilu? der IIarze darbieten; denn es liesse sich annehmen, ass sie nur durch ubrigcns vcrhderliche 310dificationen des erstercn [in der lebendcn Pflanze] arzeugt
sind, z. B. stche das fliichtigc Oel dcs Gua-jacs hinsichtlich seiner Zusamrncnsetzung dcrn Salicylhydriir (dcm
Spiriiaol) analogisch nnhe. Es ist cin Product dcr Dcstillation aus dem Guajac, hat die 1:ormel C 1 4 H ' 6 O *
und untcrscheidet sich vom Salicylhydriir nur durch 2 Acq.11.
Als Hydrur ist es mit Basen verbindbar und giebt krystallisirte Salze, dic sich in Luft und Fcuchtiglieit zu einem,
dcr Ilelansiiure Piria's Chnlichcn schwarzen Kiirper verwandcln. Eine der Salicylsiiure analoge Siiure konnten
sie nicht daraus hervorbringen. Brom und Chlor gebcn
krystallisirtc Sauren, in welchen die IIflftc des Wasserstoffs - ein Acquivalent fur das andcrc - durch crstcre
vertreten wurdc. Sic nennen, Obigem zufolge, das Oel
des Guajacs GuajacilhyGriir und erwahnen eine Erfahrung,
nach welcher sich dre Farbun des dcr Luft und dem
Lichte ausgesetzten Gua acs er Iaren lassen mochte. In
reinem Zustande niimlic ist das Guajacilhydriir farblos,
und die Luft hat keinen Einfluss darauf; mit eincr Liisung
i f
*)
Man sieht nicht ein, warum die besseren und reineren Sortcn
der Gummiharze diese Rcinigung erfordern sollten. huch wsre
wohl zu wdnschen, wenn nicht zu verlangen gewesen, 6.798
Hr. Lam o t b e tiber seine depurirten Gummiharze einen niheren
Aufschluss gegeben hitte. Offenbar miissen diese so sehr 211sammengesetzten Pflanzensiifte durch die nngegebene Behandlung ausserordentlich verfindert und in neuc, vielleicht ganz
anders wirkendc ArzneikGrper verwandelt werden.
H. W r.
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