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Ueber die russische Schwarzerde.

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HU. Monatsbericht.
-
&&rung der Phosyborsaure AUS Knoehen.
nic w n Rotler zur lcichteren u n d brsscr ausflihrbaren 1)arslellung der l’hosphotsiittre fur tlcn pharmaceuikchen Gehauch g%ebenc Vorschrift ist folgendc: I c i Th.
wciss gebrannte Kiioclien wurdcn niit 14 Th. englischer
Sbhwcfclsaure, niit dcr nothisen Mengc Wavser vcrdunnt,
digerirt. Die so ahgeschierlene unreinc Phosphorsaure wurde
Bleizuckerliison~.der auf 4 Th. diesm Salzes 1 Th.
EssigGiure zupemischt war, und wovon 17 Th. verbraucht
wurden, in slarkem Uebcrschusse vcrselzt und damit einige
‘ h i t uiiter hcissigem U~nruhren in 1)iyestion gelassen. Das
hierulurch fwonnenc phosphorsaure Bleioxyd wurde anr%ngsmi1 Kissem, spiiter rnit dwtillirtem Wasser g u t flusgewaschen und scharf %elrocknet. Auf I6 ‘ih. dieses lro.
ckenen pliosphorsauren Dlcioxyds wurden 4&,Th. engl.
S c h w e k M ~ r cyenomnicn. dic mil IG Th. destill. Wasscr
vcrdunnt war, u n d damit digcrirt. Von Acm gehilderen
sbhwefelsauren Bleiouytl wurde tlic I’hosphorsiiurc! ahge
gossen und der HucLstatid noch einigernal mit dest. Wasser ausgcwaschen, tlic c?rhahcnen 1;liissigkcitcn vercinigt
iind in einer I’orcellansch;h zum spec. Gew. von 4,430
vcrd;rmprt. Die c!rhaheiie PliosphorsCiure war farhlos und
k h r untl zcigtc keine Spur von IIlci, Knlk und Schwcfelsiiure. (Rekanntlich hitt man dieser fruher empfohlenen
und auch befolgleir Methode den Vorwurf der tinzwcckmiissigkcit und dcr Gefahr tler Vcrunreinigrtng der Siiure
mit Illci gcrnacht. Die Rcd.) Zur Zerlcgung des phosphorsauren Rleioxvds wurde, um jeden Ceberscbuss von
Schwefelsairre zu -vcrmeiJcn, weniger davon gcnommen,
nls es der Rechnung nach crfordert hiille, wie andererseits saures eesigsaures Bleioxyd im Uebcrschuss anpewentlet wurde. om den anwesenden phosphorsauren Kdlk
zy zerlcgen. (Millh. des Schweiz Apoth.- Ver. 2r Juhrg. Cfieni.-phui.m. Cenlr.61. 1851. No. 23.)
B.
41311.
- .--. ..
Ileber die russisclie Schwarzerde.
E h r c n b e r g hat cbenfalls wesentliche Beitrage durch
seine mikroskopisclien Untersuchungen zur Deurtheilung
der russischen Schwarzerdc gelicfcrt.
Ciiemische Unlersuchung der russischen Schtunrzerde. 2991
Das Rcsultat der ganzen Untersuchung ergicbl: I ) Dass
dic russische Schwarzcrde an zwci vcrschiedencn Ponqen
in funf sorgsam gewahltcn charakteristischen Proben sich
sehr gleicharlig an organischer Mischung zcigt. - 2) Vorherrschcnde Phytolitharien und Susswasser - Pol ygastcrn
bilden die alleinigcn organischcn Beimischungen neben
haufigen Pflanzenreslen, wclche untcr 43 Arlen bis auf
eine cinzip Form und cin Fragment schon lwkannte Spccies der jctzt lcbcriden Oberfliichen-Verhhltnisse sind. 3) Nor zwei Pragmcnce von wcit verhreilcten Seekiirperchcn sirid unler den 43 Arlen. - 4) Die ganzcn Gruppen der
I’olythalamien. der Polycistinen, Geolithien und Zoolilharien
des Mccres felilen tlurchaus, mithiri jeder Charaklcr einer
Mecrcshildung. - 5) Es ist also hiermit festgeslellt, dass die
Schwarzerde weder Jurabildung. noch Grauwackenbildung
sein kann,vieltnehr einereine Siisswasserbildung der jetzigen
Obcrfliichen-Verhirltnisse ist, so wunderbar ihre FruchtImrkcit durch lanso Zeit vom TIasen gehinderte rossere
Pflanzenproduclian erschcine. - 6) Dass die zah reichen
hohlcn Phytolilharien sarnmt den Polygaslern an der Fruchtbarkeit mitbedingenden Antheil hahen, wird durch die.
bereils weit ausgedehnten Untersuchungen irnrner wahrscheinlicher, und ihr Rcichthum in der Schwarzcrde Russlands wird zur sichern Feststellunf~dieses Verhaltnisses
neben der 1845 und 1847 analysirtcn Blurnenerde von
Japan und Canton nicht wenig beitragen. (Ber. der Alead.
der Wiss. zu Berlin. 1850: - Chem.-pharm. Centrbl. 1851.
7
A‘o. 15.)
B.
---
Chemisdie Ilritersucbung der russischi Schwarzerde.
Den Untersuchungen von H e r m a n n , P a ye n und
S ch m i d uber die russische Schwarzerdere reihet sich
auch eine neue von P e t z h o 1 d t an.
P e t z h o l d t ’ s folgende Analyse ist von einer Erde
cines Uwaroff’schen Gutes im Kreise Kirsanow. A. ist ein edun ter Tschernosem, auf welchern man Hanf, Mohn, arioffe n und andere Gemuse baut; B. ist Tschernosem vaneinem niemals gedunglen Graslande ; C. ist ebenfalls niemals gedunglur Tschernosem.
Die chemische Zusammensetzung diescr Erde ist in
100 Thcilen:
A.
B.
C.
2
9
.. .. .
. . . . . ... . . .
Organische Substanzrn.
18,iS Proc.
(Boden bei 120n gelrucknet.)
9,48Proc. 8,28 Proc.
Sricktoff
0,33
*
*
470
(Boden bei 1.200 getrocknet.)
19 *
0,30
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