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Ueber die Salzseen in der Provinz Toledo in Spanien.

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Scdzseen in der Pq-ouinz Toledo in Spanien.
erstarrt jedoch die Losung zu einer kryshllischen Masse.
(Pcyen; Ann. de china. etdephys. 3.S&. Fivr. 1855. T.XLIV.
p. 233 -234.)
Diese Eigenschaften des kohlensauren Natrons beobachtete L o w e l schon fruher, was P a y e n auch zugiebt.
Lowel sctzt das Maximum cler Loslichkeit des kohlen34OC.
sauren Natrons bei
P a y e n stellt es neuerdings auf
380 C., weil bei
dieser Tem eratnr 100 Th. Wasser 1700 Gewth. (XaO, COZ
10 HO) osen, wahrend bei
34OC. 100 Th. Wasser
nnr 548 Gewth. krystallisirtes kohlensaures Natron losen
konnen. (Ann. de chim. et de p h p . Avril 1855. .488.)
Nach Lowel ist aber die Zahl 1700 GewtE krystallisirtes kohlensaures Natron ein Fehler : es muss heissen :
in 100 Th. Wasser losen sich bei
38OC. 1142,17 Gewth.
krystallisirtes kohlensaures Natron (Na 0, C 02 10 H 0.
Nach Lowel enthalt eine in der Hitze gesattigte un
iiber dem ausgeschiedenen kohlensauren Natron (NaO, CO2
HO) erkaltete Losung ewischen 15-2OOC. 1290 Th.
NaO, CO2 10 HO) in 100 Th. Wasser gelost.
Je nachdem sich (NaO, CO2 HO), oder (NaO, CO2
+ 7 H O ) in seinen beidcn Modificationen a und b oder
(NaO, CO2+ 10 HO) in Losung befindet, giebt es vier
verschiedene Sattigungspuncte der Sodalosung (Low el).
Diese genauer zu bestiinmen, iiberlasst Herr P a y e n dem
Herrn Low el. (Ann. ds chim. et de phys. 3. Skr. Juill. 1855.
T.XLIV. p , 327-330.)
Dr. H. Ludwig.
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Ueber die Sahseen in der Provinz Toledo in Spanien.
In der Provinz Toledo giebt es zahlreiehe Seen, welche
im Sommer austrocknen und dcren Boden dann mit einer
weissen festen Salzkruste bedeckt ist. Die wichtigsten
dieser Seen sind nach Munoz y L u n a folgende:
der See von Quero, 1500 Meter lang, 10oO Meter breit,
,,
Villacanas, etwas kleiner als der vorige,
,
l’iriez, 1500 M. lang, 100 M. breit,
Bogarra, 1800 M. lang, 600 M. breit,
,
,, Villajos, loo0 M. lang, 100 M. breit,
,, ,, Las-Lkgnas, 1200 M. lang, 200 M. breit,
,,
Bermejucla, kreisrund, 150 M. im Durchmesser.
Die Salzkruste sfimmtlicher Seen bildet drei Schichten, von denen die obere trocken, die beiden anderen
,
,
,, ,,
,,
,,
,
,,
,,
,,
,,
Verbrenwtag von Kalium u. Natriunt im Sauerstofgas.
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feucht sind. Mischt man alle drei Schichten mit einander,
so zeigt die Salzkruste sammtlicher Seen die namliche
Zusammensetzung. Sie enthalt 20- 25 Procent Wasser
Die trockne Masse besteht aus :
..........
Schwefelsaurem Natron
30
Schwefelsaurer Talkerdc ......... 18
Schwefelsaurer Natron-Ta1kei.de . . 40
Chlornatrium.. .................. 10
Chlowagnium.. ................. 2
Schwefelsaurem Kalk nnd Pali , . Spuren
100.
.
Um diese Salzmasse auszubeuten, hat sich bereits
eine Compagnie unter dem Namen Nanchega idtlst&d
gebildet. (Joum. de €‘harm. et de Cninz. Aodt i854.)
A. 0.
Verbrennung von Kalium nnd Natrium
in Sauerstoffgas,
Wenn man die prachtigen Oxydationserscheinungen
des Phosphors, des Schwefels, der Kohle, der Stahlfeder
im Sauerstoffgas bewundert, liegt die Aufforderung sehr
nahe, das Verhalten der Leichtmetalle gegen reines Sauerstoffgas zu priifen, da fiir diese Substanzun nicht minder
glanzende Lichtentwickelung zu erwarten steht. Und in
der That gehoren die Verbrennungen von Natrium und
Kalium zu den iiberraschendsten Experimenten. Dr.
A. Miiller versuchte die Verbrennung in einein eigenen
dazu construirten A parat, indem die Entziindung zuerst
durch gluhende Koh e beabsichtigt wurde, allein die Kohle
verbrannte wohl mit Glanz, die Metallkiigelchen blieben
unbertihrt ; das Experiment gelang aber vollkommen, als
Miiller einen mit Wasser befeuchteten Eisenloffel anwendete und in diesen das Kaliumkugelchen durch ein Glasrohrchen hineinfallen liess. Die Entziindung durch Kohle
konnte nicht statt finden, weil das Kalium durch die
augenblicklich sich bildende Oxydhiille gegen die Kohle
geschutzt war, im zweiten Falle entfeint der Wassertropfen
diese Hulle. Aus eben diesem Grunde ist bei Rehandlung des Kaliums an der Luft eine allzu grosse Vorsicht
unnothig; mit trocknen Fingern kann man es wie Wachs
kneten; eine Entziindung erfolgt nicht, trotz der mit der
langsamen Oxydation verbundenen Erwarmung.
Natrium unterscheidet sich vom Kalium unter obigen
Verhliltnissen naturlich dadurch, dass es rnit gliinzend
gelbem Feuerschweif verbrennt ; es untersclieidet sich aber
P
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