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Ueber die schdliche Einwirkung des Meerwassers auf Pflanzungen.

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BamJt in PJlawenascheiL.
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verschwinden lassen wird. Die Isolirung des riechenden
Princips Bus Blumen nacli obiger Vorschrift im grossten
Maassstabe ausgefiihrt, wird mit grossen Kosten verbnnden sein. Im Kleinen fiihrt sie nicht zu einern giinstigen
Ziele. Die Ueberfiihrnng des riechenden Princips aus
wohlriechenden Bluinen wird dahcr wohl nur auf die bis
jetzt bekannte Weise geschehcn kiinnen.
B.
Baryt in Pflanzenaschen,
S c h e e l e entdeckte bei seiner Untersucliung des 13raunsteins den Baryt uiid fand letateren aucll in den Pflanzenasohen. ,,Arborurn fruticumve cmeres diligentissime elot.,
ut quipquid infuerat tartari vitriolati, subtractinn sit, acidum purum nitri aut muriae subeant : percolatainque solntionem aqua diluat. Cui si guttas aliquot midi vitriolici
indideris, post horne quadr,mtem praecipitntuni subtile al.
bumque habebis. Id hac ips" terra nccidoque ritriolico
constat, ncc quidquaiu ab ill0 graecipitato, de uae sacpius eginius (namlich vom schwefclsauren Ilary(f) discordat. (Cardi Gziill. Sclieeb opusciila cltemioa et plysicn.
Vol. I. Lipsiae 1788. p. 258.)
(2. E. E c k a r d t aus Bcrlin fand iiu Laboratoriuiii
des physiologischen Institnts zu Gottingen unter Leitung
des Prof. I3 6 d e 1r e r den Baryt in der Bnchenliolzasclie.
Diese, aus dicken Holzscheiten, aus dem Innern genomnienen Splitter, aufs sorgfaltigste bereitet, gaben iiiit Wasser
vollstiindig ausgewaschen eincn Ruckstand, der in SalzsBwe gelbst, init Uypswasser sich erhcblich triibte. Eine
Auflosung von schwefelsaurein Strontiaii gab in der sauren
Losung keine Trubung. Iler erhaltene schwefclsaure Uaryt
wurde mit kohlensaurein Rlkohol zerlegt und in Chlorbaryuni verwandelt.
H. L u t t e r lr o r t h aus Tilsit fand bohlensauren Baryt
im Sandstein aus der Qegend von Giittingen. (Biidekev,
Ann. der C7~3.m.uitd P l t u ~ m .Dec. 1856'. y. 294-296.)
Vcrsuclie, in unserm cheinisch-pliarmnceutischen Laboratorium angestellt, haben ergcben, dass das FichtennadelExtract aus der Apothelre cies Herrn L) u f f t in Rudolstadt
ebenfalls deutlich iiachweisbare Mengen von Raryt entkilt.
Dr. H. Liidiuig.
IJeber (lie schiidliche Einwirkung des Meenvassers aiif
Pflanzungen.
Dass die Einwirkung des Bleerwassers den nieisten
Pflanzen schiidlich sein durfte, hat die Erfahrung bemie-
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Chinesische Gelbschoten.
sen; Garten oder Grundstucke, wenn solche von den Wogen
des Meeres iiberfluthet werdcn, gehen bald zu Grunde. Ob
nun diese hochst schadliche Einwirkung lediglich nur dem
Salzwasscr zuzusclireiben ist, oder ob auch die dem Meerwasser beigeinischten Sauren, z. B. das Schwefelwasserstoffgas, welches sich an den Meereskiisten in Folge der
Fbulniss dcr unziihligcn Scethiere erzeugt, ilire schadlichen Wirkungen ausuben, llisst sich schwer beantworten.
Was nun diese letzte Beimengung, naxnlich den
Schwefelwasserstoff, der sich in diesem Meerwasser der
Meereskiiste als Schwefelaiiimonium findet, anbetrifft, EO
ist derselbe theils durch das Geruchsorgan deutlich wahrzunehmen und ganz besonders nnch dem Sonnenuntergange und walirend der Naclit, als auch durch Kupfersnlze schr leicht nachzuweisen. Wird diese Meeresluft,
die rnit Scliwefel- Exhalationen iinpriignirt ist, verdichtet,
oder auch niittelst eines Aspirators durch Kupfer oder
~leisalzlnsungen getrieben, so liisst sich der Schwefelgehalt in ilieser Mecresluft leiclit nacliweisen. L a n d e r e r
bestatigt die Erfahrung, dass diejenigen, die sich dieser
Luft auszusetzcn gezwungcn, z. R. die ilire Schiffe vor
Rnker liegend habenden J’isclier etc., sehr hiiufig am Fieber leiden und in Folgc dieses an Vcrgrossernngen der
Milz und Leber und sterben bald darauf an Wassersucht.
( N . Julcrb. f i h Phurm. Brl. 4. Hft. 3.)
B.
Chinesivche Celbschoten,
Nach den von M a y e r angestellten Versuchen ist
der Farbstoff der chinesischen Gelbschoten ein gepaartes
Kohlehydrat. Das Kohlchydrat, welches bei der Einwirkung von Salzsiiiire ansgeschicden wird, ist krystallinischer Zucker. Nach R o c h l c d e r ist aller Wahrscheinlichlteit der h’arbstoff cler Cfelbsulioten identisch rnit dem
Farbstoffe des Safrans, iriit dem er alle Reactionen geniein hat. Der Fnrbstoff wurde von Q u a d r a t analysirt; es scheint dcrselbe nicht vollkommen rein gewesen
zu sein. So wenig die Kuberythrinsiiure im Krapp farirbt,
so wenig farbt der Farbstoff der Gelbschoten echt. Das
Zersctzungsproduct fiirbt jedoch diese Stoffe schon goldgelb. Daraus erlilart sich das Misslingen der Filrbeversuche mit Gelbschoten hier zu Lande, und die Verwendung dieses Materials ziim Farben in China. (Sitzlier. der
B.
Akud. der Wissensch. Z Z L Wieri. Bd. 24.)
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