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Ueber die Silicate.

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Ueber die Silicate.
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Ueber die Silicate
hat E. Fr & m y interessante Untersuchungen angestellt, aus denen hervorgeht, daas die Kieselsiiure eine
vielbasige %ure iat und mehrere Reihen von Salzen bildet, die sich sowohl durch ihre allgemeinen Eigenachafien,
wie auch durch die Menge der in ihnen enthaltcnen Base
unterscheiden.
F r b m y theilt die kieselsauren Salze in vier Gruppen,
deren erste durch die Formel
aq . Si03)3 NaO, 20 :q
(Si03)3, KO
reprasentirt wird. Man er illt diese, wenn man Kieselsiiureh drat bei erhohter Temperatur im Uebermaasse
anf A1 alien einwirken liisst. Sind aufloslich im Wasser,
unkrystallisirbar, lassen sich in isolirtem 2ust:tnde darstellen durch FZillung mit Alkohol, oder noch besser durch
Abdampfen der Losung, wodurch nach dem Erkalten eine
leicht abzupressende Gallerte erhalten wird. Durch leichte
Calcination verlieren sie ihre Aufloslichkeit und hinter:
lassen, wenn diese Erhitzung bis zum lebhaften Rothluhen fortgesetzt wird, einen Kiesel, der Glas ritzt, von
Rauren nicht angegriffen wird, sich nur in escl~molzenen
Alkalien lost und die Eigenschaften des 6uarzes zeigt.
Nach der Calcination bei einer niedrigeren Tcmperatur
bleibt der Kiesel in diinneren alkali'schen Auflosungen
loslich.
Diese Beobachtungen erklten einigermanssen daa
Freiwerden der Alkalien im Feldspathe, so dass sie von
den Pflanzen absorbirt werden konnen.
Die Silicate dieser ersten Gruppe konnen selbst bei
gewohnlicher Temperatur durch den Einfluss des Ueberschusses einer Base in die zweite, durch folgende Forme1 reprasentirte Reihe ubergetiihrt werden :
(Si03)3,2KO
aq - (SiO3)3,2NaO aq.
Sind bestandiger als die vori en, konnen aber einen
Theil ihrer Base durch Erhitzen a treten. Wenn sie mit
einem Ueberschusse von Alkalien gekocht werden, SO
bildet sich eine neue Reihe, nach folgender Formel zussmmengesetzter, kieselsaurer Salze:
(Si03)3,3 KO aq - (SiO3)3, 3 Na 0 aq.
unkrystallisirbar, noch bestiindiger als die vorigeo,
lassen sich nicht mehr durch Gliihen zersetzen
bewahren ihre Aufloslichkeit im Wasser selbst, nachdem
sie der Hothgliihhitze ausgesetzt gewesen sind.
Gluht man endlich in einem silbernm Schmelztiegel
+
z
6
+
+
+
%
+
+
182 Molybdc'insaatres Ammoniuk a h Reagens auf Kieselsaure.
die letztgenannten S a h e mit einem Ueberschusse von
Alkalien, oder lasst man Pottasche oder Soda im Flusse
auf Quarz einwirken, so erhalt man eine letzte Reihe
sehr besandiger und leicht krystallisirbarer Silicate. A d
diesem W ege l i s t sich kieselsaures Natron - (Si 0 3 ) 3 ,
4Na0,26aq)
in grassen Krystallen darstellen. (Jozcm.
Hendess.
de Phamn. et de Chim. Fhr. 1857. p. 81etc.)
-
Ueber das molybdiinsaure Ammoniak als hagens auf
Hieselsinre.
Dr. W. K n o p hat folgende Wahrnehmungen gemacht:
Schmilzt man, um eine Probe von reinem Wasserglase zu erhalten, einen Splitter vm Bergkrystall mit
reinern Kali zusarnmen, lost den Fluss in Wasser und
iibersattigt schwach mit Salpetersaure, so giebt diese klare
Losung mit molybdansaurem Ammoniak dieselben Reactionen, wie Flussigkeiten, welche Spuren von Phosphorsaure
enthalten. Fiigt man sie tropfenweise zu der Fliissigkeit,
die man durch Losen von molybdansaurem Ammoniak in
Wasser und Zufiigen von Salpetersaure bis zur Klarheit
erhiilt, so farbt sich diese citronengelb. 1st viel molybdansaures Ammoniak und wenig Salmiak darin, SO setzt
sich nach Stunden oder Tagen oft ein fast weisser Niederschlag ab und die Flussigkeit bleibt gelb. 1st viel
Salmiak darin enthalten oder absichtlich hinzugesetzt, so
scheidet sich nach ein P a r Stunden ein stark citronengelber Niederschlag aus.
Die besten Lehrbucher hahen das molybdansaure
Ammoniak als Reagens auf Phosphorsaure zu einer Zeit
aufgenommen, wo noch wenig Erfahrungen dariiber vorlagen. So heisst es in Rose's Handb. der analyt. Chemie, 1851, S.526: ,Keine andere Siiure, ausser noch
Arseniksaure, zeigt gegen molybdansaures Ammoniak ein
iihnliches Verhalten wie Phosphorsaure.
Diese Ansicht ist daher zu berichtigen; man sieht,
dass die feuerfesten Shuren sich auch gegen molybdansaure8 Ammoniak ziemlich tihnlich verhalten. (Die Borsaure
fairbt das molybdiinsaure Ammoniak nicht.)
Die Reaction, die gelbe Farbung, welche geloste
Kieselsgure in der salpetersauren Losung von molybdanaaurern Ammoniak emeugt, ist so scharf, wie irgend
eine. Zusatz van freiem Ammoniak bringt die gelbe Farbe
zum Verschwinden, nach neuem Uebersiittigen mit Salpetersiiure erscheint sie wieder.
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