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Ueber die sogenannten Haarballen aus den Gedrmen der Wiederkuer.

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Sogenannh I€aarballen a. d . Gedarnien d . Widerliauer.
Krystallisirtcr yhosphorsanrer Kalk,
2Ca O,HO,PO5, tritt im Harn auf, wenn nach H. B e n c e
J o n e s die Bedingungcn zum Bestehen des Salzes gcgeben sind, also durch Zusatz von Chlorcalcium zum Harne,
bei vorsichtigem Abdampfcn und durch beide Mittel
zugleich. Durch die Diat oder durch Arzneien (Kalkwasser, kohlensaures Kali etc.) kann bewirkt wcrdcn, dass
der frischc Harn statt des sauren gleich das neutrale Phosphat enthalt. (Clieni. SOC.Quart. Journ. 15. - Clieni.
C'entrbZ. 1862. 43.)
B.
17eber die scharfe Fliissigkeit in den Driisen
der Hriite.
Die in den Hautdriisen der Kriite ( h f o vdgaris)
enthaltene Flussigkeit hat man lange fur giftig gehalten.
Schon C u v ' i e r berichtigte diescn Irrthum und 1826 wies
I l a v y nach, dass diese Flussigkeit zwar scharf, aber
nicht giftig und dass sie neutral sei. C l o e z und G r a t i o 1c t haben spiiter wiedcr bchauptct, dass jenes Secret
stark giftig sci. Dem wurde nachher wieder von G r e g o r R a i n e y widersprochen, und 1)a v y theilt nun nochmals die Resultate neuer Versuche mit, denen zufolge
jenes Secret nicht alkalisch reagirt ucd auch nicht giftig ist.
B.
( I < d i d . n. phil. Journ. - Chenz. C'entdd.)
Ueber die sogenannten Haarballen aus deu Gediirmen
der Wiederkiiuer,
Der Dunndarm von Schafcn, die cincr cpidemieahnlichen Rrankhcit unterlegen waren, fand sich imrner durch
eine griisscre oder kleinere Kugel, cinen sogenannten
Haarballen, verstopft. Ein von R. H o f f m a n n untersuchter Ballen hatte
Zoll im Durclimesser, wog 1,32 Grm.
und eeigte eine Uichtigkeit von 0,9913. Ilerselbe war
dunkelocherbraun, an der Oberflache vollkonimen glatt
und homogen und bestand aus einer verfiizten fcinhaarigen lichtbraunen Masse, in welc,her C z e r rn a k langgestreckte Bastfasern, sogenannte (fefasse, erkannte; Wollhaare waren nur ganz sporadisch vorhanden. Die chemische Untersuchung ergab in 100 Theilen:
Wasser ........................................
4,145
Pflanzenfaser ...................................
38,078
In Wasser liisliche organ. stickstoffhalt. Substanzeii 12,078
Gehalt an Leirnsubstanzilad. Leimsorten v. Rider-Beunat. 261
In Wasser 1Ssliehe Salze ........................
In Wasser unlosliche Salze und Sand
Fette Stoffe ....................................
Andere orgariische Stoffe ........................
3,742
............ 10,803
8,823
22,331.
Die im Wasser lijsliche organische stickstofialtige Substanz entwickelte beim Erhitxen den Geruch nach verbrennendem Horne; die Losung war braun und reagirte alkalisch. Die im Wasser loslichen Salze enthielten Chlpr,
Phosphorshre, Schwefelsaure, vie1 Kalk und Alkalien
und Spuren von Magnesia und Eisen. (Journ.fiirprakt.
Chenzie. Bd. 86.)
.
B.
Ueber die Bestimmnug des Gehaltes au Leimsubstanz
in den Leimsorten von Risler-Betinat,
R i s l e r bedient sich zur Bestimmung der Leimsubstariz a) einer Losung von 10 Grm. reiner GerbsSiure in
1 Liter Wasser, b) einer Auflosung von 10Grm. Hausenblase und 20 Grm. Alaun in 1 Liter Wasser, und corrigirt
dann das VerhRltniss der beiden Flussigkeiten durch Zusatz von Wasser zur Gerbsaurelosung, was umgangen werden kann, wenn man einfach den Titer der Gerbsiiureltisung irn Verhaltniss und zu reiner Leimsubstanz, als welche
Hausenblase xu betrachten,. pruft. Man lost dann 10 Grm.
Leim und 20 Grm. Alaun i n 1 Liter Wasser und erhitzt
die Mischung, wenn es nothig, zum Kochen. Dann rnischt
man 10 Cubikcentim. der Gerbsiiurelosung und 10 Cubikcentim. der Leimlasung hinzu, schuttelt die Mischung
stark, fiigt, wenn der Niederschlag sich gesetzt, wieder 1 Cubikcentim. Leimlosung zu und filtrirt durch ein kleines nassgemachtes Kattunfilter. Bringt nun 1 Tropfen Leimlosung
noch eine Trubung hervor, so set& man abermals 1 Cubikcentim. Leimlosung m, filtrirt und probirt abermals, und
.wiederholt dies so lange, als die Gerbsiiurelosung noch
durch Leimlosungzusatz getrubt wird.
S ch n e i d e r priifte nun den Titer der Gerbsaurelosung zur Hausenblaselosung und fand, dass 100 Cubikcentimter Qerbsaurelosung durch 118 Cubikcentim. Hausenblaselosung vollsttindig gefallt wurden. Er loste nun'
10 Qrm. Leim und 20 Grm. Alaun in 1 Liter Wasser
auf, und von dieser elqforderten 20 Grm. der Gerbsaurelosung 27, 26, 26 und 25,a Cubikcentim, also irn
Mittel 26,2 Cubikcentim. der Leimlosung. Demnach warden zu 100 Cuhikcentirn. der Qerbsilurelosung 131Cubikcentim. der Leimlijsung mtitbig gewesen eein, und folglich
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