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Ueber die Trennung einiger Suren der Reihe CHn O4.

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Treiinu8ig einiger Sawen Jer Rezhe ( C H)n 0'. 18 I
Ueber die Treiinunp einiger Sauren der Reihe
(CH)" 0
4
spricht sich J u s t u s L i e b i g folgendermaassen aus:
Urn in einem Gcmengc von Buttersaure und Valeriansiiure lileine lllengen der einen oder andcren Saure zu
entdecken und zu scheiden und eine zur Analyse geeignete SPiire aus einem solchen Gernengc darzustellen, verfahrt man vortheilhaft auf folgende Weise:
Man satligt einen Theil des Sauregemcngcs niit liali
oder Natron, fiigt zu diesem neutralisirten Theil die uhrigc
Saure und unterwirft das Ganze der Destillation. Es treten
bier zwei FSlle ein: Wenn die ValeriansSure ini Gcmenge
mehr betrug als erforderlich war um alles Alkali zu neutralisiren, so entliiilt der Ruckstand keine Buttersaure mehr,
sondern reine Valeriansaure. Betrum die Rlenge der Valerianshure weniger, so hleibl cine verhltnissmiissige Menge
Buttersaurc rlelJen aller Valeriansiiure im Riickstande, aher
das Destillat ist alsdann frei von lctzterer und bestcht aus
reiner Ilnllersaure. Die Menge der gemenglen Sauren,
welchc man rnit dem Alkali neutralisirt, muss nacli der
Nenge cler Valeriansiiurc hemesscn werdcn, welche man
darin voraussetzt. Vcrrnuthet man in dcm Gernengc z. B.
10 Proc. Valeriansaure, so wird .,li des Gcmen es neutralisirt. Hat man eine ValeriansPure, worin sic 40 Proc.
Bultersaure befinden, die man davon scheiden will, so
musscn TyU der Slure neutralisirt. wcrden. Man bemerkt
leicht, dass man durch cine einzige Operation stets eine der
Saurcn rein hckommt. Entwcder ist das Destillat rcinc
Butterslure und dann bleibl im Iiiickstandc ein Gemenge
von Valeriansciure und Butterslure; odcr das Destillat enthalt Buttersaure und Valerians2iui.c zugleich und in diesem
Fallc enttiiilt dcr Ruckstand r e h e Valeriansaure. Durch
forlgesetzte gleiche J3ehandlung des "ernenglen Riickstandes
oder des gemengtcn Dcstillats, d.31. partieller Sattigung
und Destillation, gelingt cs, aus diesem Iteste wieder eine
Portion der einen oder anderen Slure rein zu hckonimen,
und man erreicht zuletzt cine vollkornrncnc Trennun", wie
sic durcli blossc Destillation der Saurcn kaum zu F),cwirken ist. Da die genannten beiden Siiuren einen ungleichen
Siedpunct haben, so liann man sich denkcn, dass das
Katron, indem cs sich niit der cinen und zwar mit der
minder fluchtigen, hier der YaleriansPure, verbindet, dicser die Vertlamplbarkeit hei dcrn Warmegrad nimmt, bci
wc11:hcni die andere siedet. \Venn in einer llischu11s von
fl
162 Trockne Destillalt'on des kamphersauren Kalkes.
Yalerianshure und Buttcrsiiurc, die Valcriansiiure feuerhcstiindig bei deni Siedpuncte der Buttcrsiiurc gemacht
wild, S O l i m n naturlich die lctttcrc in reinem Zujtande
davon a1,destillirt werdcn. Eine MischunS von Yaleriansiiure mit llssigsiiure, odcr Buitcrsiiure mit Essigsaure,
verhslt sicli durcliaus verschieden untcr dcnsclbcu L'nisliindcn Wenn man einc solche Mischung heilweise mit
Knli neutralisirt und dann der Destillation unterwirft, so
sclit nicht, wic man denken sollte, vorzugsweisc Essigsaure
ubcr-, sondcrii dic heiden ancferen SPuren, obwohl dcr
Siedptinct der Essigsaure iiber 50° niedriger ist, \vie der
der Butrcrsiiurc und iiber 70° nicdriger, als wit? der der
Valcriansiiure. Der Grund hicrvon licgt in dcr nildung
eines saurcn cssigsaurcn Salzes. wdches durvh Iieinc der
hcideri anderen Siiuren zersetzbar zu sein schcint. Sctzt
man zur Auflosung ,von neulralem essigsaurern Kali, Yaleriansiiurc, so lost srch diesc soolcich und in hlcnge auf;
i n saurem essigsaurcm liali byciht die Yaleriansiiurc in
olartigcn Tropfen schwimmcn, sie schcint sich darin
nicht in grosserer Mcngc wie im Wasser zu lijsen. Untcrwirft man einc Aufl0sun.g yon neutralem cssigsaurem
Kali. dci. man Valeriansiiure Im Ceberschuss zugesctzt hat,
tler Ikdllation, so gcht Valcriansaure iihcr und es bleibt
im Ruckstandc saures cssigsaures Kali, nebst valcihnsaurem Kali. Setzt man zu saurem essigsanrcni Iiali Ynlcriansliure hinzu und destillirt, so gcht die Valeriansiiurc
iiber und cs hleibt das sauro csslgsaurc Sa!z frci yon
Vale r i an siiure z ur ii c k .
Die Buttcrsaure verhClt sicli \?ollkommcnder Yalcrinnsaurc gleich.
Wenn man deninach cine essigsiiurchaltige Buttcrsiiurt:
odei. \':ileriansiiurc theilweisc mit Kali siittigt und dcsrillirt,
so bleibt entwcdcr allc Essigsiiurc als saurcs Salz nebst
Buttersi\ure zuriick und in diesem Falle ist die uber chcnde
Siiure rein rind f'rci von Essigsaure; odcr es b eibt irn
Riickstande hloss die Essigsiiure; i n dieseni Falle cnthiilt
das Destillat noch Essigsaure, die man durch cine zwcitc
gleiche Behandlung von der Buttcrsiiure oder Valerianshurc
trennen kann. (Annal. der Chmt.u. Phmm. Bd. 71. p . 355.)
Y
-
G.
Ueber die troche Destillation des kamphersauren
Iialkes.
G e r h a r d t und L i e s - B o d a r t fiihrcn an, dass tnan
bis jetzt, die korksauren Salze aussenommen, bloss Salze
einhasischer Siiuren mit Kalk destillirt liabe. Die Kam-
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