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Ueber die Untersuchung des Sandelholzes.

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Ueber die Untersuchung des Snndelholees.
12 Jahre hintereinander anzapfen. 43,000 dieser Baume hat
man auf eine Flache von 30 engl. Meilen Lange und 8 engl.
Meilen Breite gezahlt. Jeder Baum giebt durchschnittlich
3 Essloffel voll Baft taglich, allein die Baume stehen so nahe
beieinander, dass ein M a n n den Saft von 80 Baumen tiiglich
sammeln kann. (Arb. TJL, daraus in hdwtnkbl. Nr. 15.
1870. p. 219.).
C. Schdze.
Ueber die Untersnchnng dcs Sandelholzes.
H. W e id e 1 hat eine Revision der iilteren Arbeiten iiber
die farbenden Bestandtheile des rothen Sandelholzes vorgenommen. 20 Pfd. Holz wurden rnit kalihaltigem Wasser in der
Siedhitze ausgegossen und die tiefrothe Fliissigkeit rnit Salzsaure gefdllt.
Der Niederschlag wurde kalt mit dether extrahirt, die
atherischen Ausziige im Wasserbade abdestillirt , die Ruckstiinde rnit Alkohol verdiinnt und in offenen Schalen der freiwilligen Verdunstung iiberlassen.
Zuerst scheidet sich hier ein farbloser krystallinischer
Korper aus, welcher geruch - und geschmacklosist, sich t e d e r in
heissem noch in kaltem Wasser, auch wenig in kaltem Alkohol, CSe, Chloroform und Benzol lost. H. W e i d e l nennt
diesen Rorper S a n tal. Nur in verdiinnten Losungen der
Alkalien ist derselbe loslich. Diese Lomngen sind zuerst
lichtgelb, veriindern sich aber an der Luft sehr schnell und
werden roth. Die Formel des Santal’s ist CsH605. Das Santal lasst sich bromiren und giebt mit schmelzendem Kali
behandelt nach der Uebersattigupg mit Schwefelsaure und
Extraction mit Aether P r o t o c a t e c h u s a u r e. Nach dieser
Darstellungsmethode des Santal’s erhalt man aus 1 Pfd. Holz
1,5 Grm. Santal: - Wahrend die ersten oben erwahnten Aetherausziige Santal auskrystallisiren lassen, geben die spiiteren
ein zinnoberrothes, krystallinisches Pulver von prachtig feuriger Farbe und griinem metallischen Reflexe, fur welches eine
Formel bis jetzt nicht aufgestellt worden ist. Die Ausbeute
ist noch geringer als die fur das Santal angegebene, doch
scheint in dem rothen Harze, welches bei diesem Verfahren
die Hauptmenge der Ausbeute ausmacht , dieser rothe Korper noch in bedeutender Menge enthalten zu sein. Wird
das rothe Rarz in der von HI as i w e t z angegebenen Weise
Ltisliohes Eiweise.
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- beb. d. Blectrolyse d. AlkaloYde.
mit schmelzendem Kali behandelt, so bilden sich als Hauptproducte der Reaction Resorcin und Brenzcatechin. (Bmkhte
der deutschen chenaischen Gesellschaft, 22. Nov. 1869.).
Sch.
Lkliches Eiweiss.
-
Das zur Appretur gefarbter Zeuge dienende Eiweiss
zeigt oft eine ungleiche Fahigkeit zu coaguliren. Nach Monn i e r hat das Sonnenlicht hierauf einen wesentlichen Einfluss.
Eiweiss, an der Sonne in einer offenen Schale abgedampft;,
gab ein in der Hitze nicht coagulirendes Product; geschah
das Abdampfen aber rasch in einem Trockenofen bei zerstreutem Licht, so wurde ein coagulirendes Product gewonnen.
Das nicht coagulirende Eiweiss wird ferner durch einen geringen Zusatz von Essigsiiure , Ameisensaure , Weinsaure oder
Zitronsaure durch Hitze wieder coagulirend. (Pharmac.Journ.
and Transact. Novb. 1869. Sec. Ser. VoZ. XI Nr. V.p . 293.).
WP.
Ueber die Electrolyse der Alkalofde.
Edm. B o u r g o i n hat eine Anzahl von in der Pharmacie gebrauchlichen Basen der Einwirkung des electrischen
Stromes unterworfen und ist zu dem Resultate gelangt, dass
neben der primiiren Reaction, welche darin besteht, dass sich
die Saure am positiven Pole und die Base am negativen Pole
ausscheidet , noch secundare Reactionen auftreten , welche bis
jetzt von denen, die sich mit demselben Gegenstande beschaftigt haben, iibersehen worden sind. S o z. B. zersetzt Rich
das neutrale schwefelsaure Ammon , also H4N0, SO3 in
SO3 0 und NH4.
In der zweiten Phase der Zersetzung bildet sich am positiven Pole aus ($08 0) 3H0 nun SO3,3HO 0 und am
negativen Pole ftus NH4 nun NR3 H. B o u r g o i n hat die
schwefelsauren Salze des Atropin’s, Brucin’s, Strychnin’s , Code’in’s und des Chinin’s (von letzterem nur das saure Salz)
der Einwirkung des electrischen Stromes unterworfen und
zieht folgende Sohliisse aus seinen Beobachtungen:
1) Der electrische Strom zersetzt die Salze der Alkalo’ide
wie die mineralischen Salze, d. h. die Base tritt auf an dem
negativen Pole, die Saure am positiven.
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