close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Ueber die Unzuverlssigkeit der Margueritt'schen Eisenprobe.

код для вставкиСкачать
Umver&8igkeit
dev Mcwgue~tt'uchen& l a p b e .
103
C i t r o n e n s a u r c s E i s e n o x y d u 1. Frisch bereitet
iet es weitw, wird aber durch das Licht ganz besondere
gefdrbt. An der Lnft erhitet, erhiilt man anfangs einen
r6thlichen magnetischen Riickstand, der aber durch weiteree Erhitxen, besondere wenn man die Massa mit einem
Platindrahte umriihrt, diese Eigenschaft nach und nach
vollstiindig verliert, indem er in reines Eisenoxyd, ohne
jede Spur von Oxydul, verwandelt wird.
K oh 1e n s a u r e s E i se n o x y d ul. Die urspriinglich
weiese Verbindung nimmt an feuchter Luft eine lebhaft
rothe Farbe an, indem sie nach und nach in Oxydhydrat
iibergeht. So lange dies noch Spuren von Oxydul a t hiilt, wird es sehr stark vom Magnet an eeogen. Dae
unveranderte kohleneaure Eisenoxydul ist nic t magnetisch.
Erhitzt man es bei Abschluse der Luft so, daee man die
sich entwickelnden Gase auffangen kann, so findet man
unter ihnen Kohlenoxyd. Diems ist durch Zereetzung
cines Z'heih der Kohleneaure entatanden und hat d a
durch irn Riickstand eine weitere Uxy dation herbeigefuhrt. Uerselbe besteht neben Eiscnoxydul noch aus
Eisenoxyd und Eisenoxydoxydul.
Der Ruckstand ist
magnetisch. (Conzpt. rend. 55. - ZsitscAr. j3r Cheni. u.
Phamt. .Iahrg. 5. 22.)
B.
a
Ueber die Ilnzuverliissigkeit der Illarperitt'echcr
Eiserprobe,
Nach J. L 8 w e n t h a l und E. L e n s s e n ( h e n i u e ,
Zeitschrift f h analyt. Chemk, Jahr . 1. S. 329) besitzt die
seit Jahren als eine der genauesten itrirmethoden betrachtete M a r g u e r i t t 'sche Eisenprobe eine g r o w Fehlerquelle, indem neben der Oxydation des Eisenoxyduls
durch das Chamaleon noch eine je nach dem Vorwalten
der Sslzsaure und der vorhandenen Temperatur wecbselndc Einwirkung der S d z d u r e aiif das Chamiileoo
statt findet, wodurch die Resultate dcr Probe ungenau
und schwankend werden.
Die Probe wird dagegen vollig zuverllseig, wenn
man als Losungsmittel Schwefelsaure, eine abgekiiblte,
wenig freie Saiire enthsltende Losung anwendet und einen
Abzug fur die Rothftlrbung der Fliissigkeit atatt finden
hast, welcher nach dein Sauregehalt und der Temperatur
variirt.
F r e s e n i u s bestktigt diese Resultate und ee erklart
!i
104 Bereitung des engl. Eerrum carbonicum efemescena.
sich der IJmstand, dass man friiher auch brauchbare
Resultate erhalten hat, nur so, dass die Bedingungen bei
der Titerstellung und der Analyse ziemlich gleich waren.
Muss jedoch einc salzsaure Losung angewandt werden, so kann man sich auf zweierlei Weise helfen.
n. Man bringt die zu prufende, das Eisen als Oxydul enthaltende Fliissigkeit, nachdem der Titer mittelst
einer Losung von Eisen in verdunnter Schwefelslure feetgestellt, auf *jq Liter, setzt 50 Cubikcentimeter derselben
zu einer grosseren Menge angesauerten Wassers, titrirt,
giebt wieder 50 Cubikcentimeter hinzu, titrirt abermals
und erhalt dann bei der zweiten, dritten und vierten
oder mindestens bei der dritten und vierten Titrirung
constante Zahlen, welche als die richti en anzusehen sind.
5
b. Man setzt die das Eisen als Chlorur
enthaltende
Flussigkeit zu einer grosseren Menge niit Salzsaure angesauerten Wassers, in welchern man durch Zufiigen von
Eisenvitriollosung und Chamaleon den Gleichgewichtszustand bereits hergestellt hat, bei dem die Rothung eintritt.
( D i i ~ g l J. o w n . 1863. 2. E b b . -Heft. S. 297.)
Rkb.
Vorsebrift xnr Bereitung des englieehen Ferram
earbonieam efferveseens.
Die Formel, welche Dr. T h . S k i n n e r in Liverpool
gemeinschaftlich mit mehreren nusgezeichneten Chernikern
als die beste zur Bereitun des Carbonas Ferri e j e m e s ens aus emittelt hat, ist fo gende:
beinsiiure . . . . . . . . . . . . . . . . 96 Grm.
Doppelt.kohlensaures Natron . 160 ,
Schwefelsaures Eisenoxydul. . 40 ,,
44 n
Gepulverter Zucker . . . . . . . .
Citronensiiure . . . . . . . . . . . . .
8
1) Man mengt den Eisenvitriol mit demZucker und
einem Theil der Weinsaure.
2) Wird die Citronensaure mit dern Reste der WeinsHure und dem doppelt - kohlensauren Natron gemengt.
3) VeEeinigt und mengt man die beiden obigen
Gemenge innig.
4) Schiittet man das Ganze in ein ins Wasserbad
gestelltes Metallgef&s und riihrt rasch urn, bis Alles in
sehr kleine Kornchen verwandelt ist, worauf man es
noch mit Citronenol aromatisiren kann.
Die Dosis ist: 1 Kaffeeloffel voll zwei bis drei Ma1
K
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
115 Кб
Теги
marguerite, ueber, die, der, eisenprobe, unzuverlssigkeit, schet
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа