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Ueber die Verbindung des Schwefels mit Jod.

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Verbindung des Schzoefels mit Jod.
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5 ) Das bei Paris geschijpfte Seine - Wasser enthiilt
wenig Fluorverbindungen.
6) Eines der an Fluorverbindungen reichsten Flusswasser Frankreichs ist das Wasser der Somme bei Aniiens.
7) Die verschiedenen Mineralwiisser sind nicht gleich
reich an Fluorverbindungen. Die reichhaltigsten der von
Prof. Nick 14.s untersuchten sind die von Contrexeville,
Antogast,' Rippoldsau, Geilnau. 1 Liter dieser Wiisser
genugt, um unzweideutige Spuren ron Fluor zu erhalten.
Dagegen liefert :
8) das Wasser des ntlantischen Meeres erst eine nachweisbare Spur Fluor in 300 Liter.
9) Als Norm Iasst sich annehmen: Fluorcalcium findet sich in allen Gewgssern, welche doppelt-kohlensauren
Kalk enthslten; cbenso findet sich Fluor in den durch
Absatz gebildeten Miiieralien.
Nick 16s macht nooh besonders darauf aufmerksam,
dass bei Untersuchungen auf Fluor besondere Riicksicht
auf die Schwefelsaure zu nehmen ist. Sie muss FollstKndig frei von Fluorwasserstoffsiiure sein und darf nicht in
Glasgefassen aufbewahrt werden. (Jourrt. de Pharm. et de
Hendess.
C%im. Septbr. 1858. p. 185 f.)
IJeber die Verbindung des Schwefels mit Jon.
Die Verbindung des Schwefels niit Jod, wclche als
lusserliches Mittel in Gebrauch ist, hat ihre 1Jnbeqnemlichkeiten. Sie rothet die Haut, und zum innern Gebrauch hat man dieselbe aufgegeben. 1,. V e z u h a t cine
andere Bereitungsweise vorgeschlagen, wodurch eine innigere Verbindung des Jods mit dein Schwefel bezweckt
wird. Er rath namlich, jedes besonders, den Schwefel
und das Jod, in Mandeliil zu loscn, niimlich b,25 Gran
Sohwefel und 15 Gran Mandelol werden zusammengemischt
in einem Ulaskolbchen und so langc erw#rmt, bis der
Schwefel aufgelost ist. In einem andern Kolbchen werden 0,80 Gr. Jod in 15 Gr. Rilandeliil gelost, nun beide
Losungen vermischt, darauf eriviirmt und nach dem ,Abkuhlen filtrirt. So bereitet, bernerkt inan keinen Jodgeruch und C+rbt eine Kleister-Auflosnng nicht violett.
In Aether lost sich die Verbindung vollstiindig auf, ohm
hass der Schwefel zuruckbleibt, und auch diese Losung
farbt die Kleisterlosung nicht.
Durch wiederholtes Auswaschen mit Alkohol wird
kein Jod aufgelost, und knnn nian dieses Priiparat ohne
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Reaction des amorphen Schwefels.
Furcht irritirender Wirkungen anwenden. Am besten
ist folgende :
R. 01. sulphuric. jodic. 30 Grm.
,, Amygd. dulc. 270 ll
30 Grm. dieses Praparats entsprechen 10 Centigrm.
Sulphidum jodicum.
Man kann statt 270 Grm. Mandelol eine gleiche Quantitat irgend eines Syrups nehmen und damit die Verbindung emulsiren. Der Qeschmack dieser Mischung besitzt
nichts Unangenehmes. (Gazette mdd. de Lyon.)
Dr. Joh. Miiller.
Ueber eine Reaction des amorphen Sehwefels,
Die so zahlreichen und verschiedenen Formen, welche
der Schwefel annimmt, konnen auf zwei wesentliche Formen, nainlich den krystallisirbaren und amorphen Schwefel zuruckgefuhrt werden. B e r t h e 1o t hat vorziiglich getrachtet, diese zwei Varietaten &us dem Gesichtspuncte.
ihrer chemischen Eigenschaften zu unterscheiden, und hat
die Verhaltnisse angedeutet, welche ihm zwischen dem
Zustande des Schwefels, und die Rolle, welche er in den
Verbindungen spielt, zu bestehen scheinen. Nach B e r t h e l o t nun sol1 der elektronegative Schwefel, die Schwefelmetalle, stets krystallisirbar sein, und da egen der
elektropositive Schwefel, oder der sich mit hlor und
Sauerstoff verbindende, den amorphen Zustand aniiehmen.
Diese Folgerungen hat C l o e z bestritten. Wie den1 nun
sei, B e r t h e l o t hat in dem krystallisirbaren Schwefel
eine vorherrschende Neigung gefunden, sich mit Metallen,
z.B. Quecksilber, zu verbinden und in dem amorphen
Schwefel die Eigenschaft, vie1 schneller auf die alkalischen Schwefelverbindungen zu wirken zur Bildung von
zwei oxydirten Sauren, nainlich der Acid. hyposuZphicrosum und Acid. tn'thionicum.
P Q a n d e S ain t-Grilles hat der Akademie die Beobachtung mitgetheilt, dass der krystallisirbare und
ainorphe Schwefel sich in Contact mit der Salpetersaure
sehr verschieden verhalten. Wahrend ersterer kaum angegriffen wird, entsteht auf den eweiten eine heftige Einwirkung, beinahe zum Kochpunct, unter Bildung einer
ungestiimen Entwickelung salpetriger Dampfe. Auf diese
Weise konnen die Rores sulphuris, welche 20 - 30 Proc.
amorphen Schwefel enthalten, in wenig Augenblicken von
letzterem befreit werden. Zuerst h d e t ein starkes Auf-
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