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Ueber die Verbreitung des Jods.

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Verbreitung des Jods.
Verbesserte Chlorkalkprobe.
G a y - L u s s a c hatte hierzu cine rnit Indig blau gefarbtc Losung der arsenigen Siiure in Salzsaure vorgeschlagen, doch soll nach P e n o t die durch die Chlorkalklosung bewirktc Entfarbung dcs Tndigs, wenn nPnilich
alle arsenige Saure in Arsensaure umgewandelt ist, nicht
scharf genug sein, da der Moment nicht sogleich bemerkbar ist. Es empfiehlt deshalb derselbe cin Jodstarkeanstatt des Indigs, welches auf folgende Weise
te;:!:e
wird: Man soll 1 Grm. Jod, 7 Grm. krystallisirtes
kohlcnsaures R'atron, 3 Grm. Kartoffelstarke niit 1- Liter
Wasser so langc kocben, bis die Fliissigkeit farblos ist,
sodann setzt man so vie1 destillirtes Wasscr zu, bis das
Ganze ;Liter betragt, zieht Papierstrcifen von Fliesspapier
durch und trocknct dieselben. Die Probeflussigkcit bcreiLet man aus 4.44 Grm. arscniger SPurc und 13 Grm. krystallisirtern kohlensaurcm Satron rnit so vie1 Wasser, dass
die Flussigkcit das Volumen von 1 Liter Wasser einnirnrnt.
Urn zu prufen, werden 40 Grm. Chlorkalk in 1 Liter Wasser gelijst und hiervon ctwa 10 C.C. in einc Burette gegossen, in welche jeder Cubikcentimeter noch in 10 Tlieilc
gelheilt ist; man sctzt nun VOII der Aufliisung des arscnigsauren Natrons so langc, zulctzt tropf'enweise hinzu, als
die zu untersuchende Flussigkeit, wovon man mil einem
Glasstabe zuweilen einen Tropfen auf dos Prufungspapier
bringt, dasselbe noch blau f'iirbt. Jcder Grad der zugesetzten Probeflussigkeib enlspricht 1 Liter Chlorgas in dem
Kilograrnm des angewandten Chlorkalkes. \'on der Committee fur Chemie In cJcr Gesellschaft zu Dluhlhausen wirti
das Penot'sche Verfahren als sehr gcnau und leicht auszufuliren bczeichnel. (Bull. de la SOC. industr. de Mulhouse.
- Pol$. Centrbl. 1852. No. 4 . ' ~?37-210.)
.
411'.
Ceber die Verbreitnag des Jods.
11a c a d a n hat die Angaben C h a t i n's iiber das Vorkommen des Jods in der Luft, in den Wiissern, Pflanzen
u. a. m. jcpr!ft.
Rei er Lntersuchung von 4000 Cubikfuss Luft liess
sich kcin Jod auffmden.
Irn Regenwasscr konnte M a c a d a n bei Anwendung
von 3 Gallonen Wasser eben so wenig, wie in der Lul't
Jod nachweisen.
Gefundcn hat M a c a d a n das Jod in der Poirasche
von Canada, die meist aus der Ascho von Eichen gewon-
Productaon der franzosischen Jodfabriken.
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nen wird, und in den Aschen der folgenden Pflanzen:
Myosotis palustris, Mentha sativa, Menyanthes trifoliata,
Equiset. limosum, Ranunculus aquatila’s, Potamogeton densus, Chara vulgaris, Iris Pseudacorus, Phrngmates communis
und in den Aschen der Holzkohlen. Der Standort der
Pflanzen ist Sumpfgegend. In Pottaschen hat Ma c a d a n
auch Brom gefunden.
Zur Nachweisung des Jods bedient sich Ma c a d a n
der Methode von P r i c e , salpetrigsaures Kali und Salzsaure.
(Chem. Gaz. 1852. - Chem.-pharm. Centrbl. 1853. No. 4 . )
B.
Production der franzosischen Jodfabrilien.
Nach P a y en’s Angabe liefern die franzosischen Jodfabriken jahrlich folgende Producte: 300,000 Kilogrm.
schwefelsaures ICali, 340,000 Kilogrm. Chlornatrium, 3450
Kilogrm. Jod oder eine aquivalente Menge Jodkalium, 250
Kilogrm. Brom oder Brornkaliarn und 2,000,000 Kiloprm.
trockne, ausgelaugte Ruckslande.
Indessen ist die Consumtion des Jods in den letzten
Jahren so hoch gestiegen, dass die Production der franzosischen Fabriken den Bedurfnissen des franziisischen
Handels nicht genugt., weshalb auslimdisches Jod eingefulirt
werden muss. Der irn Nachstehenden mitgetheilte Regierungserlass beurkundet die Wichtigkeit des jetzigen Jodhandels und durfte wohl manchem Leser interessante und
nutzliche Notizen geben.
Erlass des Prasidenten der Republik
votn 5.
M a r s 1850.
Art. I. Das rohe zum Raffiniren oder zur Fabrikation
von Jodkalium beslimmte Jod kann zeitweilig durch den
Stapelhafen frei eingefuhrt werden, unter der Bedingung
der Wiederausfuhr, nach den durch das Gesetz vorn 5ten
Juli 4836 erlassenen Verordnungen.
Art. 11. Der Abgang bei der Fabrikation ist a u f 30
Procent fur das raffinirte Jod festgesetzt. Wird das Jod
in Jodkalium umgewandelt. so mussen j e 100Kilogrm. rohen
Jods durch 197 [Cilogrm. 440 Grm. Jodkalium entsprochen
werden.
Nach Angaben englischer Chemiker giebt die VareckSoda von. guter Qualitat einen Ertrag von
Jod; D o r v a u l t hat in Soda von solcher Beschaffenheit nur l/soo
bis 1/750 Jod gefunden. Dieses Hesultat stimmte auch bei
weitern besser mit obigen Angaben von P a y e n uberein,
nach denen das Jod durchschnittlich l/soo der Masse des
Rohstoffes ausmacht. Wahrscheinlich haben die englischen
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