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Ueber die Verbrennung des Kohlenstoffs durch Sauerstoffgas.

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GG Ueb. d. Wirkung d. Wiirmo eta.
- Ueb. d. Verbrenn. d. Kohlenstotfs etc
Ueber die Wirkung der Wftrme auf L6sungen wasserhaltiger Salze.
T i c h b o r n e wandte zu seinen Versuchen solche Salze
an, bei denen die Dissociation des Wassers , das Wasserfreiwerden, sich durch eine Farbenanderung zu erkennen giebt,
als z. B. Kobalt - , Kupfer -,Nickel - Salze. Losungen dcrselben, unter gewohnlichem Druck anhaltend gekocht, zeigten
keine Farbenanderung, wohl aber trat sie ein bei einem Sieden unter erhohtem Druck. W-enn der thermoanalytischc
Punkt erreicht war, wurden die rothen Losungen der Kobaltsalxe blau, die der Kupfersalze gelblich braun u. die des Kupforchlorids wurde fast schwarz. Dabei wurde die Beobachtung
gemacht, dass Verdiinnung im Falle einer durch Eildung
bnsischer Salze, z. B. bei Chrom- und Eisenoxyd- Salzen, veranlassten Farbeniinderung grade nmgekehrt mirkt , wic bei
einer fiolchen durch Trennung des WasserR, indem sie dort
beschleunigend , hier retardirend wirkt. (Anzeric. Journ. of
P h n m a y . Fourth Scr. Vol. II. Nr. ID. March 1872.
y. 228.).
WP.
Ueber die Verbrennang des Kohlenstoffs durch
Sauerstoffgas.
D lib r u n f a u t hatte in 2 Ahhandlungen (Comptes rendus des seances de I’dcademie des Sciences tom. 73, p. 1395 et
tom. 74, p 125) folgende 4 Satze behauptet:
1) Die Kohlenskiure wird durch den Kohlenstoff nicht ohne
die Mithiilfe des Wasserdampfes zersetzt.
2) Der Kohlenstoff wird durch den Sauerstoff nicht anders
a h durch Mithulfe des Wasserdampfes verbrannt.
3) I n 1 Cubicmeter Gas, fur rein und trocken gehalten,
sind noch 5 Grm. Wasser zugegen, d. h. 5 Milligrm. Wasser
in 1 Liter Gas.
4) Dieses Wasser existirt in diesen trocken angenommenen Gasen unter einer Form, welche die Wissenschaft unfahig
ist zii definiren; es hat keine abzuschatzende Tension.
D i i m a s , dem die Wissenschaft die so schwierigen Bestimmungen der Atomgewichte des Wasserstoffs und Kohlenstofid verdnnkt, hat von diescn Dubrunfaut’schen Behauptungcn
vorerst dic zweite einer wissenschaftl. Priifung unterzogen, ob
Ueber die Verbrennnng dee Kohlenetoffs durch Saucretotfgaa.
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es wshr sei, dam der Kohlenstoff im angebltch tmknan
Sauerstoff nur unter Mithulfe von Wasser verbrennen konne.
Er benutzte bei dieser Yriifung Graphit, durch Schmelzung
mit Aetzkali und Bebandlung mit Chlorgas in dei Gliibhitze
von fremden Beimengnngen befreit, iind ein Sauerstoffgas, aufs
Sorgfaltigste durch mine conc. Schwefelsaure vollig getmbghet.
Er vermochte darin den trocknen Graphit in der Glihitzc
vollig zu verbrennen, die erhaltene Kohlensam war vollig
trocken und das Verhaltniss der verbrannten Kohle EU dem
zur Vegbrennung dienenden Sanerstoff war dse der bekanntan
Atomgewichte. E r erklart in Folge dessen und gestiitzt auf
seine friiheren Atomgewichtsbestimmungen, so wie auf diejenigen von Stas, die Dubrunfaut'schen Satze fur irrige Behauptungen.
Bei dieger Gelegenheit erinnert Dumas an den verschiedenen Werth der Mittel, urn Gase wasserfrei hernubtellen.
Das C h l o r c a l c i u m erkliirt D u m a s flit ein ung'eniigendes und unvollkommenes Austrocknungsmittel (un desiccant
insuffisant et imparfait).
G e sc hm o l z e n e s A e t z k a1i, mit Aetzkhlk zusammengeknetet, ist nach ihm ein poroses Anstrocknungsmittel von
grosser Wirksamkeit.
Reine, von schwefliger Saure und salpetriger Siiure freie
c o n c e n t r i r t e S c h w e fel s a h r e H0,S03, von Bimstein
aufgenommen , liefert immer geniigende Resultate (donne des
resultate toujours satiefaisantes).
W a s s e r f r e i e P h o s p h o r s a u r e atellt das ZbbSOluteste
Austrocknungsmittel dar , welche8 wir kennen.
Schliesslich verwahrt sich D u ma s gegen Auadriicke,
wie a b s o 1u t reine Korper , a b s o l u t trockne Gsse! Jeder
Chemiker ist wohl uberzeugt, dass ein a b s o l u t miner Korper eine M y t h e ; er begniigt sich mit r e l a t i v r e i n e m Xorper. Fur solche halt er diejehigen, deren physikalisclie Cha.
raktere dem Typus conform sind und in denen die chemischen
Reactionen nichts Fremdee anzeigen. Derjenige , welcher
behauptet, dass ein Korper niaht rein sei, iet gehalten, es zu
beweisen, sei es durch Charaktere, sei es durch Reactionen.
(Annales de chimie et de physique, Jan& 1872 [In,X X V
a.L.
94 -108.).
6*
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