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Ueber die Vernderung der Gutta Percha.

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Das Kautachuk.
- Ueber die Veranderung der Gutta Percha.
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gefassen der Petroleumlampen, empfiehlt P u s c h e r eine Harzseife, durch Kochen von 1 Theil Aetznatron und 3 Theilen‘colophonium in 5 Theilen Wasser bereitet und mit der
Halfte Gyps zusammengeknetet. Der Kitt besitzt grosse
Bindekraft , ist vom Petroleum nicht durchdringbar , vertragt die Warme sehr gut und erhartet schon nach 1/2 - 3/+
Stunden vollstandig. Durch Zusatz von Zinkweiss , Bleiweiss oder zerfallenem Kalk statt des Gypses wird das Erharten verlangsamt. Vom Wasser wird der E t t nur oberflachlich angegriffen. (BZ. f. Handel u. Gewerbe 1867. 18.). B.
Das Kautschnk
hat bekanntlich einen sehr unangenehmen Geruch, welchen es
den ‘ in Kautschukgefassen aufbewahrten Flussigkeiten mittheilt. Dieser Geruch liisst sich entfernen, indem man die
betreffenden Xautschukpraparate nach 5. B o u r n e mit einer
Schicht t h i e r i s c h e r K o h 1 e bedeckt und eine Weile erhitet.
(Eharmaceut. Journ. and Transactions. February 1867. Second.
h i e s . VoZ. VIU. Nr. VIII €! 482.).
WP*
Ueber die Verlnderung der Gutta Percha.
Nach W. A. M i l l e r ’ s Untersuchungen besteht die Veranderung, welche Gutta Percha an der Luft erleidet, in einer
Oxydation. Dieselbe halt sich am besten unter Wasser und
ganz besonders unter Seewasser.
Ein abwechselndes Befeuchten und Trocknen , besonders
am Sonnenlicht, macht die Gutta Percha zerreiblich und harzig. Sie vermehrt dabei ihr Gewicht, auch wird sie bedeutend loslicher in Alkohol und verdunnten Alkalien. Im gereinigten Zustande ist sie vollig loslich in Benzol, Aether und
Schwefelkohlenstoff, und entspricht in ihrer Zusammensetzung
der Formel C40H3”. Bis 100°C erhitzt, wird dieselbe weich,
ohne zu schmelzen, verliert dabei eine Spur Wasser und wird
durch Aufnahme von Sauerstoffgas braun, briichig und harzig.
Die Zunahme an Gewicht betragt 5f’/w Der oxydirte Theil
enthalt bis zu 25”/,,0 und ist unloslich in Benzol. Die rohe
Gutta Percha enthalt bis 15”/, von diesem Oxydationsproduct in Form eines weichen Harzes. In gekochtem oder ungekochtem Leinol, sowie in schwedischem Theer oder Kohlentheer bleibt sie unverandert (nach 9 Monaten), dagegen wer-
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Ueber Papierbereitnng.
den die aus diesen, Pliissigkeiten hervorragenden Theile bruchig
und texturlos.
Wahrend sich die Gutta 2ercha im Meerwaeser gut
erhalt, wird sie in der Erde bald bruchig ur;ter Bildung des
obigen Harzes. (Journ. Chem.. SOC.[2] 3. Octbr. 1865. p. 273.
Journ. f. p r . Ch. Bd. 97. Ht$t 6.pay. 380-382.).
C. Bl.
Ueber Papierbereitung
machte E b e l i n g im botanischon Vereine zu M a g d e b u r g f o l g e n d e M i t t h e i l u n g e n . Wenn ein Volk der
grauen Vorzeit bemiiht ist, die Arbeit seines Geistes
der Xachwelt zu vererben, so ist ihm unser reges Interease zugewandt, und wir betrachten selbst die Mittel, welche
es dazu erfand, ob Erz oder Stein, Baumblatter oder muhsam
zubereitetes Papier, als- Gradmesser seiner Cultur. Die Zeit
der Erfindung des Papiers deckt ein undurchdringlicher
Schleier; wir finden es zuerst bei den Aegyptern, welche es aus
der Papierstaude, C y p e r u s P a p y r u s , bereiteten. Koch jetzt,
wie vor Jahrtausenden umsaumt dieses gigantische Halbgras
nach 9 r t unsres Schilfrohrs in weitem , undurchdringlichen
Dickicht die Ufer des Nils, und bei uns wird es schon seit
Jahren als reizende Decorationspflanze einzeln im Rasen verwendet. Aus dem starken, im Schlamme hinkriechenden, fleischigen Rhizome erheben sich die kerzengraden 12- 15'
hohen dreikantigen, unten 2 -3" starken Halmschafte, auf
deren Gipfel sich ein Buschel haarartiger Blatter ausbreitet.
So lange an den Ufcrn des Kils Menschen wohnen, fand wohl
die Papyrusstaude die mannigfaltigste Verwendung. Aus Papyrushalm bestanden die Sandalen des Priestem, der im Tempe1
der Isis und dem Osirir diente - der Docht der Lampe,
welche den geheiligten Raum erhellte - die Bander, womit
die Mumien der verehrten Thiere, des Ichneumone, des Krokodils , des Ibis umwickelt wurden. Aus Papyruspalmen verfertigen die Bewohner des Nilufers kleine pfeilechnelle Fahrzeuge sammt Segel und Tauwerk. Bus dom zahen Gehalme
des Papyrus formte die Nutter des Moses mit zitternder
Hand das Kastlein, dem sie ihr Kind anvertraute. Aus demselben Papyrushalme verfertigte der Aegypter das Papier,
auf welches er seine wundersamen Hieroglyphen schricb. Die
dunnen Haute, welche das aussere Zellgewebe des Hdmes
bilden, wurden behutsam abgelost , ein Streifen wurde durch
eine klebrige Maese mit dem andern vcrbunden, bis eine
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