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Ueber die Verseifung der neutralen Fette durch Seifen.

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Verseifung der mutralen Fefte durch Seifen.
K n o p und S ch n e d e r in a n n (Annnlen der Chemie,
Bd. 55,S. 157) gaben der Cetrarsiiure die F o r m e l C 3 * H ~ ~ O ~ ~ j
die obigc stimmt aber mit den gefundenen ltesultaten
ebenso gut:
C 34 = 60,17
60,05
34 = 60,05
C 60,25
60,06
16
4,69
l I 15 = 4,42
4,71
H 4,6R
4,64
15 = 35,26
0 0 15 = 36,41
Z=
lO0,W.
100,OO
(Sitzungsbericht der k. k. Akad. deT Wissensch. zu Wien.
H. B.
M a m 18-56.- CXem. Centralbl. 1856. No. 31.)
Ueber die Verseifung der neutralen Fette dnrch
Seifen.
Der J ur y der Pariser Ausstcllung wurde eine sehr
wichtige Verbesserung des Verfahrcns bei Verseifung
der Fctte, insbesondere des Talges, mittelst Kalk von
dem bckannten Ihzenfabrikanten v. Milly mitgcthcilt.
M i l l y fand niiinlich, dnss die bisher zur Verseifung angewandte Menge Kalk, die er schon lange von 15 auf
8 bis 9 Proc. des Fettcs reducirt hatte, noch urn die
I-Iiilfte vermindcrt und auf 4 Proc. herab ebracht wcrden
konne, wenn nur die bfischung aus Ka k, Wasser und
Fett einer hohern Temperatur ausgesetzt wird. Er nimmt
Inchrere Tausend Kilogramin Tal suf einmal in Arbeit
und setzt diese in einem Netall essel wkhrend ciniger
Stunden einer 5 -G Atinosphkren Druck entsprechcnden
Temperatur aus. Natiirlieli wird durch dieses Verfatiren
cine bedeutende Ersparniss an Schwefelsiiure erzielt.
Es schien P c I o u z e wichtig, dies Verfahren, wobei
nur
Kalk vom Qewiclite des Fettes gebraucht wird,
selbst zu prufcn.
Er stellte sich zu dicscm Zwecke cine Kallrseife dar,
indem er in eine Aufliisung von kauflicher Scife Chlorcalciuml6sung eixgoss. Der Nicderschlag wurde, gut
gewaschen iind niit ungefiihr seinem gleichen Gewicht
Wasser und 40 Proc. Olivenol gemischt, in einen kleinen
I'apin'schcn Topf gebracht, dann derselbe wiihrend 3 Stunden in eincrn Oelbade anf 1550-1650 erllitzt.
Das iibcr der Masse schwimmende Wasser wurde
vcrdampft ; cs Iiinterliess Glycerin. Die Masse selbst mit
Wasser ausgckocht, das ctwas Salzsaure cnthielt, hinterliess nur Fcttsiiuren, wclche vollkornn~cnliislicli in Alkohol und in Alltsliep waren. Mit einein Worte, BE war
vollstandige Verseifung eingetreten.
5
1
Neue Bereitungaweise 'der Ameisensiiure.
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Es wurde darauf ein zweiter Versuch mit Marseiller
Seife geniacht, die mit dem gleichcn Gewicht Wasser
und dem vierten Theil Olivenol ebenso lange und bei
derselben Ternperatur erhitzt wurdo. Die erhaltene Masse
hatte alle Eigenschaftcn einer sauren Seife, sie war in
kaltem hlkohol und in Kali- oder Natronlauge loslich;
ebenso vcrliiclten sich die durch Siiuren daraus abgesuliie denen Fettsauren.
Aus diesen Versuchen folgt, dass die Seifen ebenso,
wie die Alkalien, fihig sind, die Fette in Glycerin und
Fettsnuren zu zerlegen.
P e l o u z e iiberzeugte sich auch, dass das Wasser
die Oelc bei 1650 nicht zcrsetzt; man muss, wic auch
R e r t h e l o t angab, lange Zeit die Fette bis 2200 init
dem Wasser erhitzen, ehe Zersetzung eintritt.
In EngJand licfert das Hails P r i c c sehr grosse Mengen yon btearinkcrzen und die Verseifung gcschiclit
durch Wasserdsmpf, der zu eincr nocli hoheren Tcmperatur erhitzt ist. Es bildcn sich dabei fette Saurcn und
fast reines Glycerin.
I3ei dieser Art dcr Vcrseifung schcint das Wasser
bei 1,500 bis 1600 die neutrale Scife in einc saure und
in einc sehr basisuhc Scifc zu zerlegcn. Letztcre wirkt
dann auf cine neue Quantitit Fett wie cin freics Alliali.
Die Verseifung dcs Tnlgs mittelst 4 Proc. Kalk nach
Milly's Vcrfahren zerfiillt in mehrcre Pcrioden, in dcren
erster sich cine basische oder neutrale Seife bildet und
endlich in eine relativ saure Seife uniwandelt. (Compt.
rend. T.XLI. 1555. No. 23. p. 973. - Journ. f i i y prakt.
r?. N.
Chemie. Bd. 68. Heft 3.)
Neue Bereitungsweise tier bineisendure.
Die gewolinlichen Darstellungen der Aineisensaure
mittclst 13munstein und Zucker, Sttirke etc. sind bckanntlich sehr umsthdlicli. Nach B e r t h c l o t erhrilt man mit
Glycerin aus Oxalsiiure, die dabei nach folgender Gleichung
C4II308 = CzO4
Ca02, H 2 0 2
zcrfallt, sehr leicht grosse Mcngen Ameisens:iure, die
erzcugten Mcngcn cntsprechcn sogar den nach vorstehender Gleichung berechneten.
Man bringt in einc Retorte 1 Kilogrm. OxalsSlure
und 1 Kilogrm. syrupformigcs kiiufliches Glycerin mit
100-200 Grin. Wasser. Man crhitzt dann auf 1000.
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