close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Ueber die Wirkung des Chlorkalks auf organische Stoffe.

код для вставкиСкачать
40
TVirkung des Chlorkallcs
aiif
organische Sloffe.
hekommen, sich verstopfen und dem Wasser eincn anderen Auswe, gestatren. Diesem Umstande, zu dcm noch
der kommt, ass die Brunnen nicht bedeckt sind, scbreibt
I,an d e r e r die schlechtc Beschaffenheit dcs Trinkwassers
in Athen zu. (Buchn. Rep. Bd. 49. Hft. 2.)
Ouerbeclc.
d
Ueber die W i r k u n g des Chlorlialks auf organische
Stoffe.
W i I 1 i a ni B a s tick ha1 durch mcrkwiirdige Versuchc
gezeigt, wie der Chlorkalk auf organische Stoffc cinwirlit.
Er bewies, dass ohne frcien Kalk im Chlorkalk kein
Chloroform erzeugt wertlen kann, nnd lchrte, dass wenn
man bci gleichen Umstiinden Zucker statt des Wcingeists
anwendet , dieser ganzlich in Ameisensiiure verwandelt
wcrde; niimlich gal: kcin Destillat entstelie und sich in1
Destillirgcfassc amciscnsaurer Kalk belinde. Aucli hier
spielt dcr lialk eine Rolle, hus 4 Aeq. Zucker, G Aeq.
untcrchlorigsaurcm Iialk und G Aeq. Iialk entstandcn ci Acq.
ameiscnsaurw Kalk, 3 Aeq. WVasscr und 6 Acq. .Calciumchlorid ; wiihrend wcnn kein Knlk vorwaltctc (tliescr namlich mit cincr Siiure neutralisirl wurclc) sich aus ,I Aeq.
Zucker und ,I? .he . untcrchlorigsaurem Iialk - 6 Aeq.
'CVasser, 12 Acq. KO ilcnsPurc und 12 Acq. Calciilmchlorid
hildeten.
O b i p Rcsulta~e crhalt man niit allcn organischen
Substanzen, in welchcn tlas Vcrhaltniss des SauerstofL
Segcn tlas dcs Wasscrstoft;: zu Wasser vorhandcn ist;
die Stirlie dcr Einwirkung sei jcdocli von dcni vcrschiedenen Aggrcgatzustande dcr Iiiirper abhhngig, sei z. B.
andcrs auf Aniylum, anders auf Lcinsamen, Baumwollc ctc.
.4uf an Kohlenstoff uncl Wasscrstoff reiche Suhstanzcn,
als Camphor, iitlierischcs Oel ctc. wirkt dcr Chlorkalk
nicht sehr cindringcnd. Iircosot wird dadurch harziihnlich
verdickt. Stickstoffhal~igeIiorpcr, als thierische Gallerte,
Seide nnd Wolle gcben bci ihrer Vcrwandlung Ammoniak
in geringer Mengc.
B a s t i c k is1 geneigr, die Eigenschaft des Chlorkalks
zu bleichen, d. h. FarbstofTe zu entniischcn, als Folge
einer Oxydation anzusehen, da keine Vcrbindung von
Chlor dabei statt tintlet. Auch hei der Bildung dcs Chloroforms schliessl er cine Oxydation nicht aus.
Folgcnderrnaassen bcstimrnt B a s t i cli die Gcgenwart
dcr Arneiscnsiiure an d e m cwonnencn Iliickstande nach
cincr Operation mit Cblorka li. - IIat m a n \on letzterem
nicht zu vie1 ansewandt, sondern waltct dcr organische
1
'i
LYeue Mod$cation des Phosphors.
44
Stoff vor, ist dadurch nsmlich die Bildunn von Kohlcnsaurc, gcmieden, so wird der filtrirten FTussigkeit des
Destillirgefisses so langc verdiinnte Schwefelsaurc hinzugesekt., als noch Gyps niederfdlt, welcben man durchs
Filkr abtrennt. Das Fillrat wird dcstillirt, wodurch Chlorwasserst.offsPure und Ameiscnsaure ubergchen, dic dann
mit Ammoniak ncutralisirt und dann mit salpetersaurem
Silheroxyd gefallt werdcn etc. Erhitzt nian nun den wohl
ausgewaichcnen Niederschlag in ciner Retorte gelinde,
so entwciclit aus dem amciscnsauren Silberoxyd die Saure
und gehl in die V o r l a q iibcr. - I)ei- Iiuckstand mit
Ammoniakfliissigkcit in Beriihrung gcsetzt, lijst allcs Silberchlorid auf und hinterliisst rcincs Silbcr. (P/iarni. Jottm.
April 1848. - J o u m . d e Pharm.. Juillet 19.28. p . 20.)
-___ d u illdnil.
Neue 3Iodification des Ptiosphors.
Scli r o t t e r zcigt uns, dass die ro~lieSuhstanz, n i t
welcher sich tler Phosphor in1 Lichtc obcrfliichlich iibcrziclit, Icdiglich amorphcr Phosphor ist; sie bildet sich auf
trockcncm Phosphor auch in saucrstofffreicn Gascn, schnell
im dircctcn Lichtc, alicr auch noch mcrlilicli in] zcrstrcutcn. Geringc XIcngen von Phosphor kiiriricn dnrch uierzighis scchzigstiintliges Schmc?lzen tjei 2440 - 2500 vijllig in
diese Suhstanz urngewnritlclt wertlcn, es scheidct sich
dabei als carmirirothcs Pulver aus. llcliandclt nian die
Substanz mit Schwefclkohlcnstoff, welchcr dieselbc schwer
angreift., so cntfcrnt man den gcwijhnlichcn Phosphor;
niaii wiischt dniin n i t etwas Kali und Wasser, tlann mittelst salpctcrsaurcm und endlich mit rcincm Wasser aus,
und erhiilt so ein scliarlach- bis carminrohcs Pulvcr von
4,964 spec. Gcw. hei 100. Es sinlit i n schmelzcndem,
gewijlinlichcm Phosplior untcr. Dcr gcwdinliche Phoshor hat nach S c h r i i t t c r bci { O n cin spec. Gcw. von
r,84.0,dcr h i A50 gcschrnolzcne von 4,880.
Dcr erwiihntc rotlie Phosphor is1 an der Lnft unvcriindorlich, unloslicli in Aether, Alliohohl, Stcinijl, Chlorphosphor, ctwas lijJlich in erhitztcm Terpcntiniil. Er entziinclct sic11 e r s ~bci 2000, Ijei clcrsclbcn Tempcratur, hei
wclchcr dcr rothe in cincrn indificreatcn Gucc crhilzte
Phosphor in ~cwiil~uliclicn
Phosplior ubwgcht. Der rothe
Phosphor vcrbindct sich erst hci %I00 mit Schwofcl. Mit
C hI o r verbi n d et er si ch oh n c 1, i ch c II twi ck c 111n g, Ka 1i I augc
entwickelt keinen selbstenlziindlichen Phosphor~i.asserstoff,
wobei cr in die schwarzc Modification iibergeht. (Cotnpt.
B.
r e i i d . 1’.27. - Pharm. Cenldd. 18-19. ,Vo. 8 /
-a
-
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
126 Кб
Теги
stoffe, ueber, die, organischen, auf, des, wirkung, chlorkalks
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа