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Ueber die Wirkung des Salpeters auf die Entwickelung der Pflanzen.

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Wirkung desSa1petel.s auf die Entiuickelung der €$?anzen. 171
Verunreinigung von bod durch Bleizucker.
W. K r e b s bemerkte beim Auflosen von franzasischem
Jod in Alkohol einen Ruckstand von weissen nadelformigen
Krystallen, welche er als essigsaures Bleioxyd erkannte. Aus
8 Unzen in Arbeit genommenen Jods wurden 35 Gran
Ruckstand erhalten, welcher ausser essigsaurem Bleioxyd,
Spuren von Jodeisen und Jodblei enthielt. (Zeitschr. fiir
Phnrm. 1857. S. 35.)
3;.
__.-
Ileber die Wirkung des Salpeters auf die Entwickelung
der Pflanzen
hat B o u s s in g a 111t ini Laufe des Jahres 1555 Versuche angestellt, aus denen hervorgeht, dass das schwefelsaure Kali und salpetersaure Natron a d ' die Entwickelung
der Lupinen, Sonnenbluinen und der Kresse riit eben der
Schnelligkeit wirken als die Aninioniaksalze. Bei Versuchen niit Sonnenblumen (Heliunthirs), welche auf Roden
von dcrselben Natur, von gleichem Voluxn, unter denselben
atmospharischen Bedingungen, in freier Luft, unter Anwendung desselben kohlensaurehaltigen Wassers zum Hegiesscn gezogen wurden, ergab es sich, dass durch das
blosse Hinzukommen von 1 Graniin salpetersauren Kalis
eine Helianthuspflsnze die Ilohe von 72 Centinletern erreichte, eine Blume trug, rnelir a h 1 Decigramm Stickstoff in sicli aufnalm und in vegetabilisches Eiweiss iimwandclte nnd zu Ende des Versuchs an trockner Pflanzensubstanz 108mal das Gewicht des Helianthussamens enthielt. Diese Pflanze hatte gegen 3 Qrammen Kohlenstoff
aus dern kohlensauren Wasser und der atmosphkirischen
Luft assirnilirt, d. h. sie hatte 5 Liter Kohlensauregas
zersetzt, um den Kohlenstoff desselben sich zu assimiliren.
Hei Abwesenheit des Yalpeters liatte sich eine andere
Helianthuspflanze kauxn entwickelt; ihr schwachlicher
Stengel trixg nur 2 bis 3 bleichgrune Rliitter; es waren
nur 3 Milligramme Stickstoff assimilirt worden, die ganze
Pflanzc enthielt nur eine Spur mehr stickstoffhaltiges Gewebe als der Sarnen. Die t r o c h e Pflanze wog kaum 5mal
soviel als der damen und nach dreirnonatlicher krankelnder Vegetation hatte die Pflanze kauin 4 Deciliter Kohlensiiuregas zersetzt.
Die rnit Gartenkresse erhaltenen Resultate sind nicht
minder entscheidend. In einem unfruchtbaren Boden hatte
die Pflanze nach 7 Wochen, an freiar Liift nocli nieht
einmrl 2 Milligramme Stickstoff aufgenommen; getrocknet
172 Heissc: d4ineralpv~llei m Badehcrirse in I4'iesbaden.
wog sie nur 3mal soviel als dcr Same und hatte hochstens
den Kohlenstoff von 1 Deciliter Kohlensauregns assimilirt.
Einige Decigramme (22/, Decigramin) snlpetersaures Natron iinderten vollkommen die ganze Sachlage. Die Gartenlirasse Less sich nur derjcnigen vergleichen, welche
in1 gedungten Gartenlandc: vegctirt ; sic huttc 25 Milligrnininc Stickstoff iIssiniilirt und wog trocken 221nal SO
vie1 nls der S a i n ~ ,woraus s i p sich cntwickelt hatte. In
:tndcrthalL blonaten hatte sie den Kohlenstoff am 7 DC
ciliter Kolilensihiregns assirnilirt.
Aehnliche Resultate wurden mit den Lupinen erhalten.
Schon iin Jahre 1846, dnnn 1849, 1851 und 1853
verijt'fentlichtp dcr Fiirst von Salm - florstmar Vegetationsversuche mit Hafer und Soninierraps, die vorzngsweise in
der Absicht unternonlmen worden waren, die nothwendigen
AsclienLestaiiiltheile dieser Pflanzen zu erniitteln, beilhufig
aber aucli zu dern Resultate fiihrte, dass salpetersaures
Aninioniak die Vegetation der genannten Pflanze aufs
IrrRftigste untcrstutzte sobald die nothwendigen Aschenbestnndthr&, I<icselerde, I'hosphorsxure, Sohwefelsaure,
Knli, (Natron), Kalk, Talkerde und Eisenoxyd nicht fehlten. (Aim. de China.et de Phys. 3. Shr. Janvier 18W. Tom.
X L T'I. puq. 5 - 4 1 . - Jozirn. f u r prakt. Cliern. Bd. 38.
S. 431-433; RJ.39. AS.270-275; Ud. 46. 8.193 - 211;
1,d. 52. 8. 1-37 und Bd. 58. S. 2MH-313). Dv.H. Ludvaig.
Cheniisthe Analyse der heissen Mineralqnelle im Badehause ziim Spiegel in Wiesbaden.
Die Quelle, welche dein Bndehause zum Spiegel das
TVasser fiir die Hiicler liefert, hefindet sicli unweit des
Kochbrunnens, unter rlem Eingange des Hndehauses zum
weissen Scliwanen und ist von der Ausflussrohre etwa
180' cntfernt. Uebcr ilire physikalischen Verhiiltnisse lasst
sic-h iin Allgemcinen dns (!leiclic itnfiihrcn, was F r e s e n i u s in seiner Abhandlung uber den liochbrunnen (Chemische Untersuchung 1850) bemerkt. Mehrere Operationen,
die gewijhnlich hci der Analyse von Minerdwassern a n
der Quelle selbst ausgefuhrt werden, konnten bei dieser
keine Anwcndung iinden (wie z. B. das Auffangen der
sich entwickclndcn Gase), indein die iirtlichen Verhiiltnisse
einen Zutritt zu der Quelle nicht gestatten.
Als Temperatur ergab sich bei wiederholten Reobachtungen in der letzten Woche des Monats August im Durchschnitt 660,2 C. (die Tcmperatur der Luft = 18-220 C.),
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