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Ueber die Wirkung des SchwefelchlorUrs auf fette Oele.

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Ueber die Wirkuag des Schwefelchloriirs auf fette
Oele.
DRSSchwefelchloriir kann sich bei der gewdinlichen
Ter1iper:itur mit cleni Leinol vcrlinclen, wie aucli init andern fetten Oelcn. Ninimt inan 100 Theile Leinol und
2.5 Ttieile Soliwefelchloriir, so erhiilt man eine Verbindung, welche die grosste ETiirte bcsitzt. 100 Th. Leiniil
und 1.j - 2 0 Th. Schwcfelcliloriir gcLen ein nciclies Product. 100 Tli. Leiniil werden durcli 5 Th. Schwefelcliloriir bloss stark verdicbt, nicht hart gemacht, und in
diesein Zustande ist das Oel in alleii Losungsniitteln,
welclie das gewohnliche Oel aufliisen, liislich. Hci den
nndcrn Verbindungen ist dies nicht der Fall; dieselben
scliwclleii bloss nut' und verliercn eiii wenig Schwefel,
u h n e sicli in dcii Liisungsniitteln aufzuliisen.
Uiii dicsc Geinische anzufertigeii und dicse Verbindungcn zu crhalten, muss man folgendeririaosscn verfahren: nlan giesst das Schwefelchloriir rasch in dns Oel,
welches man dann schiittclt, uiii cine glcichfoniiige Miscliung zu bewirken. Allniiilig erhitzt sich die RIasse,
die Verbindung erfolgt j c nncli dciii Verlialtniss dcs Scliwefelcliloriirs. AInn darf abcr ,jcdcsnial nur niit kleinen
Qiinntitiitcn operiren, uni die TeiiiperaturerliSliuii~zii vernieiden, wcil diese das Scliwefelchloriir verfliichtigt und
Illasen in der Rfasso Lildct, oder das Oel schwlirzt und
verkolilt. Sobald die beiden Substanzen innig gemischt
sind, schiittet man das Gemisch nuf eine Ghstal'el oder
einen sonstigcn polirten Kiirpcr, mncht die Schicht gleicli
und nacli Verlauf von 5-6
RIinuten, j e nach der
Lufttemperntur, erhiilt nian die Verbindung dcs Oels.
Man nincht nun niit ciner Messcrspitze an eineni Eck
dieses Hautchen los, worauf man es leicht ganz nbziehen
kann, oline dass es zerreisst. Man kann inehrere Schichten iiLer einander anbringen, wclche so zu sagen zusamnienschweissen, wenn man cine neue Schicht nicht eher
auftragt, als nachdeni sich die vorhergehende Schicht
erhiirteten Oels abgekuhlt hat. Damit diese Schichten
siclier zusamnienschweissen, muss man aber die Fcuchtigkci t nusschliessen, welche das Schwefelchlorur zersetzen
wiirdc, was die Adharenz verhindert.
Durch dieses befolgte Verfahren konnten kleine Schachteln, Messergriffe u. s. w. sngefertigt werden. Man kann
sehr feste Tafeln erhalten, indem man in dieses erhartete
Ocl ein Drnhtgewebe einfiihrt, was leicht zu bewerkstel-
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ligcn ist, intlciri man auf eincr Glastafel ein sehr diinnes
L)rahtgemebc anbringt und dann priiparirtes Oel auf dieseiii Glase ausbreitet, so dnss das Drahtgewebe von dein
Oel bcdeclrt ist.
Alle Producte, welche man niit den Geniischcn yon
Schwefclchloriir und Oel clarstcllcn limn, sind vollkoin
men dixrchsichtig, wenn inan die Vorsicht brauchte, dic
verfertigtcn GcgenstYnde in einen Trockenkastcn otler m
einen hcissen (.)rt zu bringen, dninit dns i1l)erfliissigc
Schwefclchloriir rerdampft uncl die Feuclitiglrcit vcrhindert wird, dcrcn l~iirchsichtiglreit zii veriinclern, indeiii
sie dns Schwefclchloriir zersetzt und darntis Schwef'el
nicdcrschliigt. Diesc liarten Verbindungen von Ocl und
Schwcf~~lcliloriirwerden durch dic ntmosphiirischcn Einiiiissc gar nicht angegriffen. Die Verbindungen ron Oel
nnd Scliwcfelchloriir, cliese so zu sagen vullrnnisirtcn Oele
widerstclicn den Nineralsiuren und Alkalien von niittlercr 1)iclitigltcit sehr gut ; die conccntrirtcn rerscifen init
der Zeit den fetten Kiirper. Uiescs vulknnisirte Oel cignet sich sehr gut ziini Formen und liefcit starlte Abdrjicltc. Es fuhrt so zu sagen seinen Firniss niit sich;
nutzt es sicli nb, so bleibt es doch inimer glatt und 110lirt. Es besitzt elclrtrische Eigenschaf'ten i n hiiclisten
(fradc uncl ninn kijnntc daraus Schciben fiir Elektrisirinnscliincn anfertigen. IIolz Ifisst sich damit plattircn,
nnchdeiri inan es vorlicr rauli geinncht lint. Man kann
(IS m r Anfertignng von Tapeten, Fcnsterscheiben fur
Schiffe, nls kunstlichen RIarinor fur ToiIetttiscIicheii 11. s. m.
anwenden. (Xeeueste &-no?.)
n.
Rinwirkiing des Halihydrats auf glycerinsaiires Kali.
Wie einige Snlze der Glyosylsaure durch Knli in
Verbindungcn d w Glycol- und Oxalsiiure und Wnsser
zcrfirllen, so sclioint nuch in iihnlicher \Veisc nach den
Untcrsucliungen von 11. D e b u s das glycerinsaure Kali
durch Iinlihydrat in milchsaurcs und malorisaures Kali
uncl Wasser zerlegt zu werden. Der Vorgang findet
dann nach folgender Gleichung statt :
f (CW5KOB) +KO,HO= CsHsKOG+ C6HzK2OB
4HO
Glycerinsaures
Kali
hIilchsaures
Kali
hlalonsaures
Kali.
+
Von den beiden Siiuren konnte jedoch nur die Rlilchsiiure unter den Zersetzungsproiiuctcn aufgefunden werden, da die Malonsiiure bei der hohen Temperatur, bei
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schwefelchlorid, ueber, die, auf, fette, oele, des, wirkung
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