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Ueber die Zersetzung des Traubenzuckers in alkalischer Lsung durch Kupferoxyd.

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Zersetzung d. Traubenzuckers in alknl. Liisung durch Kupferoxyd. 133
Nach zwei Minuten langem Kochen wird die Fliissiglieit
abfiltrirt , die Kohle zweimal mit wenig Wasser ausgekocht,
dann rnit kochendem Wasser ausgewaschen , die Fliissigkeit
eingedampft und die klare Losung rnit Ferridcyankaliumlosung in geringem Ueberschuss versetzt. Nach Zusatz von
8 .- 12 Tropfen Barytwasser wird rnit der bekannten Zuckerlosung zuriicktitrirt, wobei ein Tropfen Pikrinsaurelosung nach
B r a u n das Ende der Reaction durch eine rothliche Farbung
anzeigt. Sammtliche Bestandtheile des Weins, wie Essigsaure,
Bernsteineaure Glycerin, Alkohol etc. haben keinen Einfluss
auf die Reaction. Diese Bestimmung des Zuckers im Wein
nimmt im Ganzen nur 'Is Stunde in Anspruch. (Beriohte der
Deutschen Chmischen Gesellschaft. I. Jahrg. Nr. 13. Juli
1868.).
Sch.
.
Ueber die Zersetzung des Trrubeiimckers in akalischer L6sung durch Eupferoxyd.
Ad. C l a u s hat die Angaben R e i c h a r d t ' s in Betreff
der Produkte , welche sich bei der sogenannten T r o mm e r '
schen Probe aus dem Traubenzucker bilden, einer Priifung
unterworfen. R e i c h a r d t fand unter den Zersetznngsprodukten Gummi und Gummisaure von dcr Formel
C6H501° (C=S, 0=8).
C l a u s hat nun bei einer grossen Anzahl von Zuckerbestimmungen in diabetischem Harn beobachtet , dass die Resultatw sehr unsicher ausfallen, sobald nicht eine frisch
bereitete F e h 1i n g ' sche Lijsung angewendet wnrde und
untersuchte die Umstande, welchc fur diese Zuckerprobe wichtig sind. C l a u s stellte die sogenannte Gummiskure dar,
indem e r frisch gefalltes , a m Kupfervitriol dargestelltes Kupferoxyd rnit Traubenznckerlosung und wenig Kalilauge bei
etwa 1 2 -14°C. mischte, zeitweise umscbiittelte und , sobald
die alkalische Reaction der Losung verschwunden war, mit
neuen, stets kleinen Mengen Kalilauge versetzte. Die iiber
dem Kupferoxydul stehende Losung wird filtrirt, rnit Essigsaure schwach angesiiuert und mit Rleiznckerlosung gefallt.
Der vollstiindig ausgewaschene Niederschlag wird rnit Schwefelwasserstoffgas zersetzt. Das vom Schwefelblei getrennte,
schwach gelb gefarbte Filtrat wird bei hochstens 4OoC. vom
Schwefelwasserstoffgas bcfreit , mit Ammoniak neutralisirt
und theils rnit Chlorcalcinm theils mit Chlorbarynm gefallt.
-
~
134 Ueber dtls Verhalten des Manoits zu alkalischer Kupferlosung.
Aus den Analysen des Kalk- und Barytsalzes ergiebt
sich die Zusammensetzung CaO,C 3H20 und BaO,C 3H204.
( C = l 2 , 0 = 16, H = 1, Ca = 40, Ba = 137). Die aus dem
Traubenzucker entstandene Saure ist mit der T a r t r o n s a u r e von D e s s a i g n e s gleich zusammengeseht und [st
nach Ad. C l a u s O x y m a l o n s i i u r e . Als Hauptprodukt der
Oxydation des Traubenzuckers durch Kupferoxyd tritt die
Oxymalonsaure n i c h t anf. (Annalen der Chemie und Pharma&. Bd. 147. Juliheft 1868.).
Sch.
Ueber das Verhalten des Mannits xu alkalischer
Kupferoxydlbsnng.
Das Produkt der Einwirkung von alkalischer Kupferlosung auf Mannit ist nach H. B o d e n b e n d e r eine nicht
fliichtige organische Skure. Versetzt man eine Mannitlosung,
welche aus chemisch reinem, aus absolutein Alkohol wiederholt umkrystallisirten Mannit dargestellt , weder an und fur
sich, noch nach dem Kochen mit verdiinnter Schwefelsiure
die alkalische Kupferlosung m om e n t a n reducirte , mit Aetzkalk und mit auf nassem Wege dargestelltem Kupferoxyd, so
losen sich von beiden Metnlloxyden verschieden grosse Mengen auf und diese Losung einer Temperatur von 60 - 70°C.
ausgesetzt, erleidet eine Verinderung der Art, dass sich
Kupferoxydul ansscheidet. Dieser Reductionsprocess dauert
Monate lang. Die von dem ausgeschiedenen Kupferoxydul
abfiltrirte blaue Fliissigkeit wurde zur Entfernung des Kalkes
und des Kupferoxydes mit Kohlensaure hehandelt und aus
dem in dem Filtrate enthaltenen Kalksalze vermittelst basisch
essigsauren Bleioxyds das Bleisalz der neuen Saure gefallt
und letzteres durch Schwefel~asserstoffgasxerlegt. Die Saure
stellt eine farblose, syrupartige, auch nach langerem Stehen
iiber Schwefelsaure fliissig bleibende Masse dar. Sie zerlegt
die kohlensauren Alkalien, reducirt beirn Erwarmen ammbniakalische Silberlosung, aber nicht die alkalische Kupferoxydlosung. €
BI
o.
d e n b e n d e r ist daher der Ansicht, dastl die
Unterscheidung der verschiedenen Zuckerarten , welche sich
auf das Verhalten derselben .gegeniiber der alkalischen Kupferlosung griindet, nur eine relntiv richtige sei, insofern die Zeitdauer der gegenseitigen Eiiiwirkung hier wesentlich in Betracht komme. (Berichte der Deutschen Chemisehen GeselEschafi. Juni 1868.).
Sch.
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