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Ueber die Zersetzung lslicher Jodide in Gegenwart freier Sure.

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Ueber die Zersetzung loslicher Jodide in Gegenwart freier Siiure.
Das Fibrin wurde vom Schafe gewonnen und war 80 lange
ausgewaschen, dass es weiss war. (Repertoire de Pharmacie. 2880.)
BI.
Ueber die Zersetznng Mslicher Jodide in Begenwart
freier SBnre stellte A 1b e r t R. L e e d s Untersuchungen an:
Angewandt wurden Losungen von Jodiden und Saure von
gradweise zunehmender Concentration, bis zu dem Punkte, bei welchem selbst bei genauestem Ausschluss jeder Spur von Luft Zersetxung eintrat. Die Reagentien befanden Rich in einem Proberohrchen, die Jodide in einem andern und sie wurden erst dann
zu einander gebracht , wenn durch einen lange andauernden Strom
von Kohlensiiure aus beiden alle Luft ausgetrieben war.
I. 1 C.C. KJ (10 p. c.) 5 C.C. H 8 0 und 1 C.C. H2S04 (chemisch iiquivalent zu 1 C. C. KJ)
5 C. C. Ha 0 kamen in Anwendung. Nach Austreibung der Luft standen die Losungen 1 Stunde
im diffusen Lichte,
Stunde in der Sonne unter einem langsamen
Strome von Kohlensaure. Nach dem Abstellen wurde Stiirke zugesetzt: es trat keine Fiirbung ein.
11. Dieselben Losungen, aber statt zu l/loo zu 1/20 verdinnt,
ebenso wie bei I dem Lichte ausgesetzt. Vor dem Zusatz der
Stiirke war keine Farbenveranderung wahrnehmbar , aber nach
demselben trat eine b riiu n 1i c h r o t h e Fiirbung ein, im AURsehn ganz verschieden von der Verbindung des freien Jode mit
Stiirke.
III. 5 C.C. KJ (10 P.C.)
C.C. HBO, also zu yl0 verdunnt. Nach 1 stundigem Stehen in directem Sonnenlichte in
Contact gebracht, trat derselbe b r i i u n l i c h r o t h e Niederschlag auf.
IV. Statt des Wassers kamen 2l/, C.C. Starkewasser in Anwendung mit derselben Menge Siiure und Jodkalium wie vorher.
Nach Austreibung der Luft wurden beide Rohren 1 Stunde dem
diffusen, 11/% Stunde dem Sonnenlichte ausgesetzt. In den R o b
chen war keine Aenderung wahrzunehmen, erst beim Mischen
entstand wieder der b r a u n l i ch r o t h e Niederschlag. Auf Zusatz
von unterschwefligsaurem Natron verschwand die Farbe , ein Beweis, dass entweder Jod oder Jodsaure zugegen war. Beim Sammeln and Waschen des Niederschlags auf einem Filter wurde er
blau und sah wie gewohnliche Jodstiirke aim
V. Zu einem Schlussversuche wurden 10 g. KJ in 30 C.C.
Starkewasser gelost. 20 C.C. dieser Losung kamen in ein Rohrchen, 10 C.C. concentrirte HBSO4 in dae andere, und Beide init
Kohlensiiure behandelt. Die Rohrchen standen im directen Sonnenlichte. Nach einigen Minuten zeigte sich in der ersten Rohre
eine braune Farbung, und nach einigen Stunden hatte sich ein
carminrother Niederschlag gebildet. Nach dem Stehen uber Nacht
war dieser rothe Niederechlag nooh vorhanden, auf ihm aber lag
+
+
+
Ueber die Wirkung deu Glycerins auf einige Metalloxpde.
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ein dunkler gefarbter. Durch beide Niederschlage wurde 6 Stunden lang im Sonnenlichte Kohlensiiure geleitet, worauf sie verschwanden und nur die o r i g i n a l e b r a u n e Farbe sichtbar war.
Hier war also das Jodid und die Saure nicht mit einander g e
mischt. Als dies nun gesohah, trat sofort Zersetzung ein, und vie1
Jod wurde fiei.
F o l g e r u n g e n : 1) In Abwesenheit von Luft und in Anwesenheit von Kohlensanre eersetzt sich eine same Losung von Jodkalium, wenn die Concentration etwa zwischen
und l/lo des
Gewichts des angewandten Wassers steht.
2) Wiihrend dieser Vemuche bildete sich eine Verbindung, die
nach ihrem Verhalten zu Reagentien, namentlich durch ihr Blauwerden bei Anfnahme von Sauerstoff, wahrscheinlich als ein Stiirkehydroj odid betrachtet werden kann. Die weitere Untersuchung
dieses Korpers ist sehr schwierig wegen seiner leichten Veranderung in gewohnliche Jodstarke bei Luftzutritt. (me Druggist's
Circular and chemical Gazette. August 1879.)
R.
Ueber die Wirkung des Grlycerins snf einige Hetalloxyde hielt A l l e n in der London school of Pharmacy Students'
Association einen Vortrag.
Die Wirkung des Glycerins auf Metalloxyde oder Hydrate ist
von zweierlei Art. Es hat erstens, namentlich in Gegenwart von
Alkalien, eine losende Wirkung, zweitens wirkt es in manchen
Fallen reducirend. Ueber die Anwendung dieses Verhaltens zu
analytischen Zwecken brachte das ,,Journal of the Chemical Society" einen Artikel. Cadmium und Kupfer in Losung konnen
durch Zusatz einer Mischung von Aetznatron und Glycerin getrennt
werden. Das Kupferhydrat wird niedergeschlagen, lost sich im
Ueberschuss des Reagens wieder zu einer tiefblauen Flussigkeit,
wahrend das Cadmiumhydrat ungelost bleibt. In Gegenwart von
hinreichendem Glycerin giebt Ammoniak keine permanente Fallung
mit Losungen von Eisen, Aluminium und Chrom. Wahrend ein
Ueberschuss von Kali mit Chromsalzen eine griine Losung giebt,
entsteht bei einem Ueberschuss von Ammoniak und Glycerin eine
.violette Losung.
Die reducirende Wirkung des Glycerins ist ersichtlich, wenn
es mit einer geringen Nenge Ammoniak mit einer Losung von Silbernitrat zueammenkommt. Bei gelindem Erhitzen bildet das Silber einen spiegelgleichen Ueberzng anf der Gefasswand , ahnlich
wie es durch Tartrate geschieht. Bei der Aehnlichkeit ihrer Constitution haben Glycerin und Weinsaure in manchen Beziehungen
vieles gemeinsam.
Die Wirkung des Glycerins auf die Peroxyde von Nickel und
Cobalt hat zur Trennung dieser Metalle practische Anwendung
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