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Ueber die Zuckerbildung in der Kartoffelmaische.

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Zzickedildung
ill
der Kartofelmaische.
28 1
lleber die Zackerbilduag in der Hartoffelmaische.
Bei Priifung der Kartoffelmaische in Salzmunde stellte
sich nach Q r o u v e n heraus, dass sich ungefahr die Hlilfte
der Starke der eingemaischten Kartoffeln-und des Qerstenmalzes nicht in den- allein verg&hrbaren Zucker verwandelte, sondern im ursprunglichen Zustande blieb.
Da man allgemein annimmt, dass zur Erzielung einer
ordentlichen Alkoholausbeute eine sorgfaltige Umwandlung der Stdrke in Zucker im Maischprocess nothwendig
sei, so beschloss man eingehende Untersuchungen, um
den Qrund oder Ungrund dieser Annahme zu priifen.
Deshalb sowohl unmittelbar vor der Vergilhrung, als auch
nach Beendigung derselben genommene Proben wurden
an funf verschiedenen Tagen sorgfdltig untersucht und
es ergab sich bei allen Untersuchungen mit ganz unbedeutenden Abweichungen :
Procent
Stirke Traubenzucker
Trockensubstanz
25-26
In der unvergohrenen hlaische 6,9
8,4
,
I n der vergohrenen Maische . . 0,2
.0,5
11-13
woraus sich ergiebt, dass wahrend der Gahrung eine Umwandlung von Stirke in Zucker erfolgt und es daher
nicht nothwendig ist, beim Maischen alle SUrke in Zucker
zu vermandeln, wenn man fur einen krgftigen Hefezusatz
sorgt, ja man kann sogar vermuthen, dass die Alkoholausbeute eben durch die unzersetzte Stiirke begiinstigt
wird, indem dadurch die Vergghrung keine anfanglich
stiirmische, sondern eine gleichmlssiger verlaufende wird.
Da in Salziuiinde der hochst mogliche Grad von
Dickmaischung (25 Proc. Trockensubstanz der Maische)
angewandt wird, so schloss man allerdiags, und wohl mit
Recht, dass diese Concentration Schuld an der unvollkommenen Zersetzung resp. Umsetzung der Ytirrke sei.
Da dieselbe aber schliesslich ein schiidliches Resultat nicbt
giebt, so ist sie sicher der bedeutenden MaischsteuerErsyarniss halber sehr gegen die Dunnmaische eu vertheidigen.
Die bei den Versuchen angewandte analytische Methode beschreibt Verf. wie folgt :
1) 100Grm. Riaische murden im Dainpftrockenschranke
bei 105" C. zur Trockne gebracht und der Rest gewogen.
2) 100 Grm. hlaische wurden mit Wasser bis auf
Quercitrimucker (Isodulcit).
283
1 Liter verdunnt und gut gemischt 2 Stunden lang hingestellt, wo sich dann ziemlich klsr 100 Cubik-Centirn.
abheben liessen, welche mit Bleiessig gefallt und durch
schwefelsaures Natron vom Ueberschuss des Bleies befreit werden. Im klaren Filtrat wurde nach Zusatc von
Kali und Fehlipg'scher Kupferlosung der Traubencucker
in der Warme zerstort und dessen Menge mittelst Chaemessen.
Inale;
ie in der Blaische vorhandene Stiirke wurde in
Zucker verwandelt und mit dem sub 2) gefundenen Zucker
zusainmen bestimmt, zu welchem Ende abermals 100 Grni.
Maische mit 500 Cubik-Centim. . 21iaprocentiger Schwefelsa ure 8 Stunden lang irn Wasserbade digerirt wurden.
Die bis auf 1 Liter verdiinnte Fliissigkeit diente zu
wie in KO.2) zur Zuckerbestimmung.
Die Versuclie, die St#rke durch starke Malzinfusion
in Zucker zu vermandeln,. gaben trots achtstiindiger Digestion bei 700 C. so wenig ubereinstimmende Resultate,
dass diese Methode als nicht brauclibar betrachtet wurde,
uin in einer Maische 0,2 Proc. Stiirke neben 0,5 Proc.
Zucker zu ermitteln. ( Wochenbl. zu den peuss. Ann. der
Landwirtlmli. 1863. X o . 1.2. - Din& Journ. 1. Aug.-Heft
Bkb.
1863. S. 238.)
--
5
~
Qnercitrineucker (Isodalcit).
H l a s i w e t z und P f a u n d l e r haben gefunden, dass
dem lufttrocknen Quercitrinzucker die Formel C"2H140 12,
dern wasserfreien die Formal C12H120 10 zukommt. Es
besitzt demnach dieser Zucker dieselbe Zusammensetzung
\vie Mannit und Melampyrin oder Dulcit, ist aber mit
diesen beiden Karpern nur isomer. Er hat einen niedrigeren Schmelzpunct (etwa 1070 C., Mannit 1600, Dulcit
1820), hat ferner ein Rotationsvennogen, was den beiden
andern abgeht, lost sich leicht in warmem absoluten
Alkohol, wahrend sich jene wenig Iosen, und giebt weder
eine Barytverbindung, noch bei der Oxydation Schleimsillre, wie der Dulcit. Da dieser Zucker auch mit demjenigen, den zuerst R i g a u d ale Q~iercitrinzuckerbeschrieben tiat, nicht identisch ist, 0 0 geben ihm die genannten
Chemiker einen besonderen Namen und bezeichnen ihn
init I s o d u 1c it. (Ann. der Chem.u. P h a m . CXXVII. 362
G.
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368.3
~-
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