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Ueber die zweckmssigste Bereitungsweise des sogenannten Chlornatrons der Javelle'schen Lauge.

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UJornatron (Javelle’sche Laugs).
139
anschaulichen. 10 C. C. der approximativen Schwefelaaure erforderten zur Neutralisation 7,88 C. C. approximativer Kalilauge. Die 10 C. C. Normalnatronlosung
hatten 7,88 - 0,85 C. C. Kalilosung in ihrcr Wirlrung
ersetzt. Man hat daher einfach, um h’ormalkalilosung
aus der approxitnativen Kalilauge zu erhalten, 7,03 C.C.
auf 10 C.C. oder 703 C.C. auf 1 Liter zu verdunnen.
Aehnliches ergiebt s k h fiir die Herstellung der Normalschwefelsaure, da 10 C. C. derselben 7,88 C. C. Kalilauge
neutralisiren und diese selbst, um Normalliisung zu wer788 10
verdunnt werden miissen, urn
den, offenbar nuf I---.
7,03
anch diese 10 C.C. auf jenen Werth zu bringen. Will
man also 1 Liter Normalschwefelsaure herstellen, so sind
dafiir offenbar
1000.10
1000.703
7,88.10 =
= 892 C.C.
7,88
7,03
der noch zu starken angcnaherten Saure erforderlich.
Man iibcrsattigt also die Mutterlosung mit einer ihrer
Starkc nach unbekannten Saure und neutralisirt mit einer
gleichfalls unbekannten Alkalilosung, uin daraus die Titer der beiden letzteren abzuleiten. (Dingl. polyt. Journ.
Bd. 167. 1863.)
B.
Ileber die zaeckmassigste Bereituagsweise des sogenannteu Chloruatrons (der Pavelle’schen Lange).
Nach B o t t g e r ist es bei Hereitung der Javelle’schen
Bleichflussigkeit von Bedeutung, wenn man sich statt des
einfach kohlensauren Natrons zum Zersetzen des Chlorkalks des d oppe 1t-k o h 1e n s a u r e n N a t r o n 8 bodient.
Setzt man dies der Chlorkalklosung im Uebermhuss zu,
so entstelit ein Niederschlag von kohlensaurem Kalk in
Gestalt krystallinischen, sich sehr leicht absetzenden Pulvers, wahrend das einfach kohlensaure Natron ein Magma
giebt, au8 dern sich nur schwierig die Bleichflussigkeit
durch Decantiren trennen Iasst. Ausserdcm ist ein kleiner Ueberschuss des Fiiilungsmittels sehr zweckmassig.
Das Bleichen vergilbter Kupferstiche, Steindrucke u. s. w.
lasst sich sehr leicht und in knrzer Zeit dadurch bewirken, und schlaigt B i i t t g e r vor, dem Wasser Zuni Auswaschen &was saures schwefligsaures Natron (sogenannntes
Antichlor) zuzusetzen. Desgleichen werden ungefarbte,
-
140 LTnterschwefligsaures Nation und Cyanverbiizdungen.
wenn auch noch so schniutzige leinene und baumwollene
Gcwebe in kiirzester Zeit durch blosscs Einlegen i n ge(Polyt. Notizbl. 1863.
nannte Fliissigkeit schon wciss.
BkB.
*Vo. 13.)
--
Einairkung dcs nnterschweligsanren Katrons auf
Cyanverbindungen beini Erhitzen,
Wird nach A. F r o h d e C y a n k a l i u m mit unterschwefligsaurcui Natron zusanimen geschmolzcn, SO bleibt erstert:s so lange ungeliist, bis Ietzteres entwlissert ist; dann
briiunt sich die Masse etmas, der grosste Theil des Cyans
ltildet mit dcm Schwefel des unterschwefligsauren Katrons
Schwefc~cyannatrium,wahrend etwas Schwefel und Cyan
sich vcrfliichtigen.
Mischt man K a li u m e i s e n c y a n iir niit unterschwcfligsnurcni Natron und erhitzt, so tritt nach dem Entwassern Zersetzung ein, die Masse wird schwarz, es bildet
sich Schwefcleisen und Schwefelcyannatriurn neben schwefelsaurcni Natron. und Schwefelnatrium.
Erhitzt man K a l i u n i e i s e n c y a n i d mit untcrschwefligsaurem Katron, so trubt sich die Masse, sobald das
untcrschwcfligsnure Salz schinilzt j es scheidet sich Schwefel xis, schme5ige Siiure entweicht und es bildet sich
Cyaniir. Nach dem Entw&ssern schwiirzt sich die Massc
durch Rildung von Schwefeleisen, wahrend das Cyan niit
dern Schwefel dcr untcrschwefligcn Siiurc sich zu Schwefclcyan verbindet.
Wenn R e r l i n e r b l a u niit ixnterscliwefligsaureni Natron erhitzt wircl, so bildet sich neben schwefelsaureni
Alkali Schwefeleisen und Schwefelcyannatrium.
Die leichte Zersctzbarlteit der Cyanverbindungen mit
unterschwefligsaurem Katron gicbt einc Methode zur Dar..
stellung von Scliw c f e l c y a n - n n t r i u m . Man nininit auf
Th. unterschwefligsaures Kittron,
1 Th. Blutlaugcnsnlz
entwassert, erhitzt in einer Porccllanschale bis ziir Zersetxung der unterschweff igen Siiixre und zicht das Ychwefelcyannatriuni cntweder durch heissen Alkohol aus oder
man behandelt die RIasse init kodiendem Wasser.
S c h w e f e l c y a n k a l i u m stcllt man dar am 1 Th.
Blutlaugensalz und 3 Th. entwhscrtein unterscliwcfligsaurem Kali.
Zur Nachweisung von Cyan in seinen festen Verbinbindungcn verfiilirt man wie folgt. Man schmilzt an
einein Pliztindrahtc einen kleincii Krystall yon unter-
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