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Ueber ein einfaches Verfahren echten Rothwein von kUnstlich gefrbtem zu unterscheiden.

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260 Ecliten Rothzuein u. lciinstlich gefarbtem zu untei-scheiden.
die Ursache der freiwilligen Veranderungen zu beseitigen,
ist ihre Entstehung fortdaueind niittelst des Mikroskops
zu iiberwschen.
Ausser den angefuhrten giebt P a s t e u r auch Zeichnungen vom Harnstoffferment des Urins, welches aucli
das des rechtsweinsauren Ammonialrs ist, und mit den!
der schleimigen Weine grosse Aehnlichlreit besitzt, ferner
vom Milchsiiureferment, welches rnit M y c o d m i u uceti verwcchselt werden kann, endlich von einigen Butters"aureInfusorien, die eine Mengc verschiedener Substanzen in
Giihrung versetaen lronnen, unter anderen sehr leicht das
Glycerin. Auch hier beobachtete P a s t e u r , dass diese
Infusorien ohne Sauerstoff leben konnen. (Joziwz. f u r prakt.
C?iem. B d . 93. 3.)
H.
IJeber
einfaches Verfahrcn, echten nothwein von
kiinstlich gefiirbtem zu unterscheiilen.
eiii
Das vom Apotlielter I3lume in Berlin crmitteltc
Verfahren, kiinstlich gcfiirbte ltothweine von echten Rothweinen zu unterscheiden, besteht in Folgendem. I n den
zu prufenden Rothwein tauche man ein dtuckclien Drodkriimc oder einen vorhcr ausgemaschenen Schwamin
und lasse dicsen vollig sich mit dcni Wcinc anfullen.
Wenn dies geschehcn ist, wcrfc man dann dns so
mit Rothwcin vollgesogcne Stiick Brodltrume oder den
Schwamm in cinen rnit Wasser gefiillten Porzellanteller; ks f::irbe sich das Wasser, wenn der fragliche Wein
mit kiinstlichcii Farbstoffen gefarbt gewesen, sofort rothlich-violett, sei der Rothwein dngegen echt, und die Fiirbung
eine naturliche, SO trete erst nach
bis
Stunde eine
Farbung des Wassers ein, wobei zuerst ein Opalieiren desselben bemerkbar ware. Ganz genau nach diesen Angaben von B o e t t g e r, sowohl rnit echten, natiirlichen
Rothmeinen, 31s auch niit kunstlich gefiirbten TVeinen angestellte Versuclie haben deinselben lreine ganz befriedigende
Resultate gegeben.
Derselbe machte nun bei seinen Versnchen zufiillig
die Reobachtung, dass kleine durch verdunnte Salzsaure
von etwaigen Kallrpartikelchen zuvor befreite, hierauf
wieder sehr sorgfaltig ausgewaschene und dann getroclrnete weisse Badeschwamme, sobald sie mit der zu prufenden Weinsorte getrankt, hierauf wieder durch ofteres
(15-maliges) Auswaschen mit gewohnlichern Brunnenwasser und d a m durch Ausdrucken zwischen doppelten
Steinerne TVeinf asser.
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Lagen von Fliesspa ier trocken gelegt worden, eine ganz
auffallend verschie ene Farbe angenommen hatten. Ein
im naturlichen Rothwein etwa drei Minuten gelegenes
Schwammchen zeigte sich namlich nach einer solchen
Behandlung gar nicht gefiirbt, daqegen in einem mit
Malvenbluthen oder rnit Heidelbeeren gefarbten Weine
eben so lnnge gelegenes und wie angegeben behandeltes
Schwiimmchen erschien stets auffallend blaulichgrnu bis
schieferfarben. B o e t t g e r empfiehlt das von ihiii verbesserte I3 l u m e'sche Verfahren als probehnltig. (Polyt.
iiotizbl. 1862. 7.)
u.
dp
Steinerne Weinfiisser.
S t n m ni' s illustrirte Zcitsohrift bringt folgende interessante blittheilung des Herrn Ingenieur Z a n d e r iiber
die Anwendung von Cisternen statt Lagerf'asser fur Weine :
Es clurfte manchen Leser interessiren, zu erfatiren, mit
welchem ausserorilentlich guten Erfolge der Grund- und
Realitiitenbesitzer C a r l P o l l e y in S e s s a n n . am I h s t
auf seinem namhaften Weinlager sich gegenmiirtig fast
ausschliesslich der steinernen FHsser bedient. P o l l e y
wendete vor einigen Jahren in Folge des schncllen Defectwerdens guter eicliener Lngerfisser versuchsweisc eine
aus Karstcr Kallrquader gemauerte Cisterne, welche mit
Laibacher Cement gut gefugt war, zum EinlaEern von
circa 100 Eimer seines Wcines an. Nach circa ein,jiihrigem Lsgern war das Resultat dieses ersten Vei-suches
ein uber Erwarten giinstiges; der Wein hatte sich vollkommen gelrlart und der Geschninck desselben iibertraf
in Bouquet und Wiirze nicht nur den in Holzfiissern gelagerten Wein derselbcn Fassung, es stellte sich sogar das
steinerne Lager bedeutend okonomischer Iieraus, weil in
demselben keine Zehrung zu finden w w , dns M'einniveau
war unverandert in Falge der Uichtheit seiner Wande
bis hart an das im Schlussgewolbe befindliche Spundloch
stehen geblieben.
I n Folge dessen beschloss P o l l e y die holaernen
Lagergefiiisse ganz aufzugeben und steinerne Fasser im
Keller anznlegen. Derselbe legte bereits das Ergebniss
seiner letzten Weinernte in eine lange Reihe im directen
Verband stehender Steinfasser, von denen jedes einzelne
einem Fullraum von 120 bis 150 Eimern entspricht.
Die einzelnen Lagerzellen sind viereckig im Grundriss, mit einer nnch vorn geneigten Grnndflache versehen,
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