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Ueber ein in der Nhe von Schnebeck neu entdecktes Steinsalzlager.

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Neil entdecktes Steinsalzlager bei Schonebeck.
auf die Rander der iibrigen Krystallisirgefasae gelegt wird.
Das Ausfullen der Lauge besorgt ein Arbeiter, ein zweiter
ubernimmt die Klarinaehung des Filters, von dem stets
ein zweites in Reserve sein muss, ein dritter triigt Sorge
fiir die richtige Ftillung der Krystallidrbottiche. Diese
Hottiche sind aus Tannenholz angefertigt, haben eine
Hohe von circa 2 Fuss und einen Durchmesser, a m
Boden 31/2 FUSS,am oberen Rande von 3 Fuss 8 Zoll,
und sind mit genau schliessendein Deckel von Tannenholz versehen. Diese Bottiche werden bis zur Hohe von
1 */2 Fuss voll Lauge gelassen, mit dem Deckel verschlossen und bleiben 3 Tage stehen. Nach dieser Zeit ist die
Kr stallisation beendet. Wshrend dieser Zeit bleibt das
Lo al, worin sich die Rottiche befinden, geschlossen, es
rriuss jedc ljeruhrung sorgfaltig vermieden werden. Nach
Beendigung der Krystallisation wird die Lauge vorsichtig
abgeschiipft und wieder in den Kessel gebracht, urn mit
neueni Salpeter vcrstgrkt zu werden. Die Bottiche setzt
man iiber einander und lasst dieLauge gehorig ablecken
und antrocknen, wozu 18 bis 24 Stunden nothi sind.
Die erhaltenen Krystalle werden durch vorsichtiges lopfen
der Fksscr von Aussen abgetrennt und in Trockenrtiumen
bei geringer Wiirme getrocknet.
Nach Einhaltung der eben beschricbenen Operationen
gclingt es stets, prschtvolle, grosse, prismatische Krystalle
zu erhalten, welche urn so klarer ausfnllen, jc blanker
die Mutterlnugc gekocht wurde. (Hambury. Cewerbebl.
186'6.)
B.
K
If
Ueber ein in der lliiilre von Schonebeck neu entdecktes Steinsalzlager.
Die vom Staate betriebene Tiefbohrung in der Nahe
von Sclionebeck hat nach hleldung des , Staats- Anzeigers zuni Aufschlusse eines Steinsalzlagers in der
Tiefe von 1091 Fuss unter der Erdoberfliiclie gef'iihrt.
Man wird das Hohrloch im Steinsalz zunachst bis z u
einer Tiefe von 150 -200 Fuss fortsetzen, um sich von
der J3eschaffenheit des Salzes zu iiherzeugen und fiir
die spiitere Ausbeutung riiittelst Zufiitirung siisscn Wassers,
welcties nach der Siittigung I n i t Salz empor gepurnpt
w i d , die geniigcnden Fliiclien z u m Angriffe zu erhalten.
Die Untersuchung ist von ganz besondcrer Wichtigkeit,
urn fest zii stellen, ob das Steinsalzlager einc iitinliche
Zusnmmensetzung wie das von Stnssfurt habe, dessen
Process und
Theorie der Eodafabrikalion.
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obere Schichten aus einer Reihenfolge von kalihaltigen
Salzen bestehen, deren Ausbeutung fur die Industrie und
Landwirthschaft VOII sehr grosser Bedeutung ist. Aber
auch in dem Falle, wenn die kalihaltigen Salzschichten
fehlen sollten, wird der neue Aufschluss des Steinsalzee
in der Nkhe des Elbstroms und der Siedehnuser der Saline
zu Schonebeck grosse technische Vortheile bei der Salzfabrikation gewahren.
B.
Process und Theorie der Sodafabrikation,
E. R o p p empfiehlt zur Nutzbarmachung der Ruckstande von der Sodafabrikation und von der Darstellun
des Chlors das folgende Verf'ahren: Die fliissigen un
sauren Ruckstande, die man bei der Chlorkalkfabrikation
erhalt, befreit man durch Absetzen von den in ihnen
suspendirten festen Substanzen, und fiigt ihnen dann in
Bassins gerade genug Soda-Abfiille zu, um dns in ihnen
enthaltene freie Chlor zu zerstoren und das Hyper- und
Sesquichlorid von Mangan und Eisen in Nonochlorid zu
verwandclii. Es fiillt Schwefel nieder, den man sammeln
kann, und es entwickelt sich etwas Schwefelwasserstoff,
den man durch Eisenoxyd absorbiren lassen kann. Die
entchlorte, aber noch saure Flussigkeit wird nun in besondero Apparate gepumpt, in welchen sie vollstandig mit
Soda-Aescher gesiittigt wird. Es entwickelt sich hierbei
sehr vie1 Schwefelwasserstoff, der zu Wasser und schwefliger Siiure vcrbrannt werden kann.
Setzt man den Soda-Aescher der Luft aus, so verwandelt sich das Calciumoxysulfuret ( 2 Ca S, CaO) in
zweifach Schwefelcalcium und in Aetzkalk, durch weitere
Oxydation geht das Disulfid in unterschwefligsauren Kalk
iiber, der beim Trocknen sich in ein Gemenge von schwefligsaurem Knlk und Schwefel rerwandelt. Das schwefligsaure Salz geht durch fernere Oxyclation in schwefelsaures
Salz iiber, wiihrend der freie Schwefcl sich mit neucn
Mengcn Schwcfelcalciuni zu Disulfid oder Polysulfiden
vereinigt.
Die in Folge dieser Reactionen beim Auslaugen erhaltcnen gelben bis orangefarbigen alkalischen Fliissigkeiten, die Polysulfide und unterschwefligsauren Salze
von Natron und Kalk enthaltcn, lasst man wiihrend der
Sommcrmonate in diinnen Schichtcn der Luft ausgesetzt,
und so erhiilt man durch Oxydation unterschwefligsaure
!
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