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Ueber eine direkte Verbindung von Aldehyd und Cyanwasserstoff.

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130 Gehalt der Aqua Pruni Padi
etc. - Verbindung yon Aldehyd ctc.
mitteln und hiarauf von Tannin in sehr conc. wasseriger
-4uflosung. (Buchn. n. Hepert. Bd. 15. 4 u. 5.).
B.
Gehalt der Aqua Pruni Padi an wasserfreier
Blaustlnre.
A. P e l t z unterwarf tkische Bliithen, Bliitter und Rinde
junger Zweige Y O U Prunus Padus jede fur sich der Destillation mittelst durchstromenden Wasserdanipfs ; von je 1 Pfund
fribchcr Bliithen, BlGtter und Rinde wurde 1 Pfund Wasser
abdestillirt und nach der 1, i e b i g ' schen Methode auf den
Blausiiuregehalt gepriift:
1000 G r a m des Destillats enthielten
Gran wasserfreier Blausaure
aug frischen Hliithen gewonnen
,, ,, Bliibtcrn
,,
,,
7)
,)
aus frischer Rinde
17
'14
77
97
Siimmtliche 3 Destillate gemischt und durch Destillation
*/, abgezogen lieferten ein stark nach Bluueiure riechendes
Washer, welchd in 1000 Granen l'iS Gran wassertiieie Blausiiure enthielt. Am Boden des Destillats fand sich ein ii t h e r i s c h e s 0 e 1 von hellgelber Farbe.
Da, mit wenigen Ausnahmen, Aqua Pruni Padi aus
Bliithen dargestellt wird, so iet ersichtlich, dass man zwar
ein angenehrn riechendes, aber blausaureiirmeres Wasser in
den Gebrauch zieht, als wenn man Hatter und ltinde des
Prunus Padus zur Bereitung dieses Wassers benutzt.
Das alkoholische Extrat von I'runus Padus hat die Eigenschaft , mit Emulsin und Wasser zusammengebracht, darauf
destillirt , ein blausaurehaltiges Wasser zu liefern. (phann.
Zeitschr. f: Russland. Aug. 1867. S. 519.).
H, Ludwig.
97
Ueber eine direkte Verbindung yon Aldehyd und
Cylanwasserstoff.
X. S i m p 8 o n und A. G a u t i e r haben eine merkwiirdige
Verbindung von Cyanw asserstoffsaure und Aldehyd dargestellt,
welche bei einem conetanten Siedepunkte von 182 - 184" C.
bei wiederholter Destillation zum grossten Theile bei 40°60" ubergeht, d. h. wieder in ein Gemiseh zerfdlt, welches
eine betrbhtlicbe Menge der diesen- Xoryer zusammensetzenden Substanzen, niimlioh Aldehyd und Clyanffasserstoffsiiure,
Ueber eine neue Rcihe von Homologen dcs Cyanwasserstoffs.
131
enthilt. Mischt inan 1 Molecul gut entwasserten Aldehyds
mit 1Molecul wasserfreier Cyanwasserstoffsaure, so mischen sich
beide Substanzen, ohne weiter auf einander einzuwirken , und
auch Erhitzen bis auf looo kann ihre Vereinigung nicht
beschleunigen. Nach 10- 1 2 Tagen jedoch vereinigen sich
beide Substanzen allmilig, und zwar wirkt eine Teniperatur
von 20 -30° C . beschleunigend.
Wird nun die Fliissigkeit der Destillation unterworfen,
so beginnt sic bei 160" zu sieden und geht fast vollstindig
ewischen 174- 185" C . iiber. Der constante Sicdepunkt liegt
zwischen 182 und 184". Uestillirt man nun diess so erhaltene Fliissigkeit abernials, so zersetzt sie sich wieder, iind
wird diese zersetzte Fliissigkeit nach einigen Tagen abermals
destillirt, so zeigt sie wiedcr den constanten Siedepunkt von
circa 183O c.
Die Analysen dieses merkwiirdigen Kiirpers beweisen,
dass derselbe aus der direliten Vereinigung von 1 Mol. Cyanwasserstoff8aure mit 1 3101. Aldehyd resultirt und dass sein
wahrer Siedepunkt zwisclien 180" und 184O C. liegt. Werden Aldehyd und Cyanwasscrstoffsaure unter versehiedenen
Umstiinden und Temperntnren gemischt, so entsteht stets dieselbe Verbindung. Sie ist eine farblose, olig aussehende
Pliissigkeit, von schwachem Geruch und bitterem, scharfem
Geschmack. Einer Temperatur von 160'' C. ausgesetzt, hiilt
aich die Verbindung ohne sich Lemerkbar zu verandern, aLer
bei 180'' C. wird ihre Keigung, sich zu spalten, zielnlich gross,
wesshalb die Destillation beschleunigt wcrden muss, urn das
Zerfallen eines betrachtlichen Thciles zu verhiiten. Kali epaltet die Verbindung zuerst in ihre beiden Bestandtheile, bildet
Cyankalium, entwickelt dann Alnmoniak und giebt Aldehydhnrz.
Die Cyanwasserstoffsaure-Verbindung des Aldehyds ist eines
der interessantesten Beispiele fur die Spaltung einer organischen Verbindung bei ihrer Verdampfungstemperatur und fur
die Regeneration derselben bei gewohnlicher Temperatur nach
Iiingcrer Zeit von dauernder Einwirkung. (Annalen der Chemie u, Piarniacie. B d . PPG. Maiheft 1868.). Ur. Schacht.
. ..
___
Ueber eine neue Reihe voii Homologen des
Cyanwssserstoffs.
Die typische Untbildung, welche die Blausaure unter dem
Binflusse des Wassers erleidet , vollzieht sich in ihren Homologen naeh zwei wesentlich von einander verechiedenen
Formen.
9"
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