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Ueber eine Doppelverbindung von KaliumeisencyanUr mit Kali - und Natronsalpeter.

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Kaliumeisencyaniir mit Kali- uiid Natronsalpeter.
nicht entgegen stellte. Dass hier nicht bloss eine Abscheidung des Antimonox ds von der Saure durch das
Eisenoxyd statt findet, ge t daraus hervor, dass bei Anwendung ton Magnesia statt des letzteren das Filtrat einen
grossen Gehalt an Antimonoxyd zu erkennen giebt.
(€'harm. Journ. and Transact. Vol. VII. No, 4. p . 139 f.)
i
WP.
Antidot der Blauslure.
T. und H. S m i t h stellten sich die Frage, welchen
Einfluss das Vorkommen von freier Saure im Magen
auf das von ihnen vorgeschlagene Antidot der Blausiiure
haben wurde. Ware die Menge der Magensaure bekannt, so hiltte man sie zuvor durch eine hinreichende
Dosis kohlensaures Natron zu neutralisiren ; da man aber
hieruber ganzlich im Dunkeln ist, so konnte man dies
Quantum leicht so weit uberschreiten, dass dadurch eine
nachtheilige Wirkung auf den Patienten entstande. Diesen Ucbelstanden begegnet man sehr leicht, indem man
statt der Soda zuerst eine oder zwei Drachmen g e b r a n n t e
M a g n e s i a , mit Wasser angeruhrt, giebt, darnach die
Losung von 16 Minims E i s e n c h l o r i d und 12% G!.
Ei s e n v i t r i o 1. Die Magnesia neutralisirt nicht nur die
h,lagensaure, sondern sic bewirkt zugleich die Bildung
von Berlinerblau so vollstandig, wie man es wunschen
kann. (Pharmaceut. Journ. and Transact. 11. Ser. Vol. VII.
No. 5. p . 265.)
WP
Ueber eine Doyyelverbindung vou Hdiumeisencyaniir
mit Hali- und Natronsalyeter;
In der chemischen Fabrik von R o b e r t s D a l e &
Comp. i n Warrington finden zuweilen aus den Blutlaugensalzfabriken stammende, kalihaltige Ruckstande bei der
Salpeterbereitung Anwendung. Die Mutterlauge, aus der
sich der Kalisalpeter abgeschieden hat, setzt dann manchma1 beim Erkalten eine nicht unbedeutende Menge eines
schon krystallisirteii Salzes ab, welches durch wiederholtes
Umkrystallisiren aus kochendem Wasser leicht rein erhalten werden kann.
Eine Analyse des von C. A. M a r t i u s von J. D a l e
zur Untersuchung ubergebenen Salzes fuhrte zu der Formel: (2 KCy, FeCy)
(NaO, N05)
(KO, N05) =
(KCg, NaCy,FeCy)
2 (KO, NOS). Diese merkwurdige
Verbindung ltisst sich auch erhalten, wenn man zu einem
+
+
+
Ueber die tertiaren Alhhole.
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kochenden Qemische von Kalium - und Natriumnitrat eina
Losung von Kaliumferrocyaniir setzt und, nachdem Rich
der grosste Theil des Salpeters ausgeschieden hat, die
Mutterlauge sehr langsam verdampfen lasst.
Die Krystalle sind hexagonalen Systems, besitzen
eine hellgelbe Farbe, sind hart und sprode und liefern
beim Zerreiben ein weisses Pulver. Bei Igngerem Liegen
am Lichte iiberziehen sie sich mit einer griinlichen Schicht.
Hochst charakteristisch fur diese Verbindung ist die
Eigenschaft, beim Reiben oder Schiitteln im Dunkeln mit
blaugriinem Lichte zu phosphorescircn.
Das Salz ist leicht loslich in Wasser und kann ohne
Zersetzung zu erleiden umkrystallisirt werden. Beim
schwachen Erhitxen verknistert es, in hoherer Temperatur
verpufft es fast so heftig, wie Schiesspulver. (Monatsber.
der Bed. Akad. E’ebr. 186’6.)
B.
Iieber die tertiiiren Alkobole.
A. B u t 1e r o w ’s friihere Untersuchungen iiber den
tertiareq Pseudobutylalkohol haben es wahrscheinlich geniacht, dass man durch Einwirkung von Chloriiren verschiedener Saureradicale Czn 1 1 2 n - 1 0 2 C1 aiif Zinkmethyl,
Zinkathyl oder Zinkamyl tertiare Alkohole C2nHlnf20 2
von noch hohercm Moleculargewichte darstellen konne.
Diese Reaction bietet die Eigenthumlichkeit dar, dass
mittelst derselben nach Kr e u n d bekatintlich auch verschiedene Acetone dargestellt werden konnen, nichts desto
weniger konnen jedoch dieselben Substanzen auch noch
auf andere Weise auf einander einwirken und tertiare
Alkohole erzeugen, indem im ersten Falle das Chlor des
Chlorurs, im zweiten Falle der Sauerstoff desselben gegen
Alkoholradicale ausgetauscht mird. Welche dieser beiden
Reactionen eintreten 8011, ist abhiingig von dem Zusatze
von Wasser. Setzt man namlich zu einem in der Kalte
bereiteten Gemenge von 1 Mol. Chloriir mit 2 Mol. Zinkverbindung sofort nach der Bereitung Wasser zu, so
erhiilt man nur Acetone, wahrend dieselben Gemenge
nach einigen Tagen der Ruhe tertiare Alkohole geben
konnen. Auf diese Weise erhielt B u t l e r o w aus Acetylchloriir und Zinkmethyl drts gewohnliche Aceton, aus
demselben Chloriir und Zinkathyl das Methyl - AethylAceton. CeHSOz = (C2H3, C9H5,C202), eine bei ungeftthr 800 siedende, dem Aceton ahnlich riechende Flussigkeit, die mit eweifach schwe0igsaurem Natron eine
Arch. d. I’hsrm. CLXXX. Bds. 1.u. 2. Hft.
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