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Ueber eine eigenthUmliche Sure im Lungenparenchym.

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Eigenlhiimliche Siiure inr Lungenpnretichym.
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Ueber das Blut bei Leukamie.
I n Folge der neueren Beobachtung des Vorkomrnens
der Leukamie in Verbindung wit Hvpertrophie der Milz,
hat S ch e r e r Veranlassung gefunaen, das Blut in Leukamie
zu untersuchen
Das aus der Leiche enlnommene Blut bot eine gallerlartig geronnene dickliche Masse dar, die nach kurzem
Stehen ihre anfangs mehr schwarzliche Farbe stellenweise
in ein lebhaftes Roth auf der Oberflache umwandelte, so
dass die ganze Masse ein aus Schwarz und Roth marmorirtes Ansehen darbot
1000 Theile dieser Blutmasse enthielten :
. . . ..
Wisser . , .
. . .791,7
Feste Theile.. . . . . ,208,s
__-
Orginische Sloffe , ,197,300
Unorganische Sloffe. .11,081
. -~
~
208,384.
1000,o
Die Quantilat der Erdphosphate des Blutes betrug
0,598 und die des Eisens (als Melall) 0,298. Ausser einer
Verrninderung des Eisengehaltes, welcher nach B e c q u e re1 und R o d i e r 0,4 bis 0,6 fur 1000 Th. Blut betraut,
ware deninach obiges Blut in seinen Verhallnissen nick
.vesenllich geanderl.
Als hauplsachlichnte Resultate von S ch e r e r’s Untersuchungen haben sich ergeben:
I) ein dem Leime verwandter, wenn nicht mit demselben identischer Korper ;
2,: ein eigenthumlicher, vielleicht zwischen tler Eiweissund Leimgruppe als Zwischenglied stehender organischer
Ytoff;
3) HyDoxanthin, welches von S ch e r e r schon fruher
i n der Milz nachgewiesen, von G e r h a r d t auch irn Ochsenolute, jedoch nur spurenweise aufgefunden wurde;
4) Ameisensaure, Essigsaure und Milchsaure, die gleichfalls von S c h e r e r schon fruher als i u der Milzflussigkeit
vorkommend bezeichnet wurden.
Diese Resultate liofern daher auch von chemischer
Seite den Nachweis der nalien Beziehung, in welcher die
Leukamie zu Veranderungen in der Thatigkeit der Milz
steht. ( C’erh. dei. phys. Ges. in Wiiraburg. 2. tld. - Chem.B.
pharm. Centrbl. 1852 NO.5.)
Ueber eine eigenthumliche Saure im Lungenparencb yrn,
V e r d e i l hat in dem Lungenparench m eine ei enlhumliche Saure entdeckt, die man auf olgende
5‘
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Chlorophyll if, rraederoi Thieren.
Sewinnen kann. Man hackt die Lungensubstanz fein, zieht
mit Wasser aus, erhitzt, urn das Eiweiss zu entfernen, seiht
durch und conceiitrirt durch Eindampfen. N u n setzt man
schwefelsaures Kupferoxyd dazu, filtrirt den voluminosen
Niederschlag ab, entfernt aus dern Filtrate den Ueberschuss
vom Kupfersalze durch Schwefelharyum und dam ft ein,
his sich Krystalle von schwefelsaurem Natron aussc eiden.
Man fiigt nun etwas Schwefelsaure hinzu und kocht mit
absolutem Alkohol aus. Beim Erkalten kr stallisirt die
neue Saure in concentrisch gruppirten Nade n aus.
Diese neue Saure erscheint in glanzenden, stark lichtbrechenden Kr stallen. Auf 1000 erhitzt verliert sie kein
Wasser, bei ho erer Temperatur schmilzt sie unter Decrepitiren, zersetzt sich dann unter Entwickelung empyreumatischer Dampfe und hinterlasst eine voluminose Kohle,
die ohne Aschenriicksland verbrennt. Sie ist sehr leicht
loslicb in Wasser, heissem Alkohol, unloslich in kaltem
Weingeisle und Aether. Sie enthah Schwefel, Stickstoff,
Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff. Sie bildet mit
Basen wohlkrystallisirbare Salze und treibt die Kohlensaure aus ihren Salzen aus. (Compt. rend. T. 33. - Chem.pharrn. Centrbl. 1832. No. 9 . )
B.
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K
Chlorophyll in iiiedern Thieren.
Dr. S c h u l t z weist in seinen Beitragen zur Naturgeschichte der Turbellarien nach, dass der grbne Farbestoff, welcher hei diesen Thieren vorkommt. in histoloischer und chemischer Beziehung vollstandig mit dem
thlorophyll gruner Pflanzentheile iibereinstimme. Wo die
Farbestoffblaschen dicht bei einander liegen und als eechseckige Felder erscheinen (bei Vortez wridls). sind diese
von einer farhlosen Zwischensuhstanz gelrennt und im Innern der grosseren g u n e n Blaschen liegt ein farbloses
rundes Korperchan von 0,0003-0,0005"', bald genau in
der Mitle, bald am Rande. Dieses weicht aber von jeder
Chlorophyllform ab, welche wir bei Pflanzen sehen. Der
Verf. stiitzt sich bei Begriindung seiner Ansicht auf die
N hg e 1 i 'sche von der Zellennatur der Chlorophyllkorner,
welche aber iC1 o h I ganz in Abrede stallt. Die chemischen
Reagentien wirken auf das thicrische Chloro hyll, wie auf
das pflanzliche; Enlfernung von'licht mac t dieses wie
jenes erbleichen, doch hangt die griine Farbe nicht allein
vom Lichte ab. Bei Mesostomurn varidutum ist das Chlorophyll in runden Blaschen, sonst gleich. Auch bei Hydra
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