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Ueber eine neue Art fixen constanten und weissen Lichtes.

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Neue Art &en,
constanten u,nd weissen Lichtes.
erreichen. Man schraubt den Mantel so lange aufwarts,
als das Licht wachst, nicht Ilinger, weil sonst die schone
Form der Flamme und die Ruhe des Lichtes verlieren
wiirde.
B u n s e n sagt uber diesen Brenner, der von Wirth &
Conip. in Frankfurt a. M. geliefert wird: .Die Vermischung der zur Verbrennung des Leuchtgases nothi en
Luft geschieht durch Aspiration in das ausstromende
und ist um so grosser, ‘e rascher das Gas aus der Brenneroffnung ausstromt. d m das Maximum der Helligkeit
einer Flamnie zu erreichen, MUSS eine bestimmte Aspiration statt finden, die weder zu gross noch zu klein sein
darf. Wo das Gas nus dem Brenner tritt, ist seine Qeschwindigkeit, also auch die Luftaspiration, am grossten;
durch den Mantel der neuen Brenner wird die Aspiration
an dieser Stelle verhindert. Die Flamme, die ohne Mantel mehr Luft zur Verbrennung erhalt als das Maxinium
der Helligkeit erfordert, enipfangt nun die gerade fur d a s
Maximum der Lichtausgabe nothige Luftmenge. (Polyt,
Ndizbl. 1865. 24.)
B.
Ueber eine neue Art fixen, eonstanten nnd weissek
Lichtes,
Wenn man Magnesium verbrennt, sei es in atniospharischer Luft oder in reinem Sauerstoffgas, so bemerkt
man, dass das Slendende Licht, welches dieses Metal1 giebt,
sich erst von dem Augenblicke an zeigt, wo schon eine
gewisse Menge Oxyd gebildet ist, indem dieses Oxyd
durch die bei der chemischen Reaction erzeugte Wiirme
auf eine sehr hohe Temperatur gebracht wird.
Nach C a r l e v a r i s Ansicht entstyht das Licht in diesem Falle - wie bei der Verbrennuny des Kohlenwrrsserstoffgases, wie bei derjenigen des Wassersto5gases in
Beruhrung niit Platin und wie bei dem Drummond’echen
Kalklichte - dadurch, dass feste Molekiile auf eine schr
hohe Temperatur gebracht werden, welche das Platin
schmelzen und verfliichtigen kann, das Magnesiumoxyd
(Magnesia) aber im festen Zustande zuruckliisst.
Urn dieses Oxyd auf die erforderliche Temperatur
zu bringen, damit es ein schones und grossesLicht iebt,
muss man es in geringer Menge und unter dem mogYichst
grossten Volum erhitzen. Diese Redingung wird erfiillt,
wenn man das auf folgende Weise erhaltene schwammige
Oxyd anwendet:
Anwendung von Blitzableitem.
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Man setzt in der Knallgasflamme auf ein Prisma von
Gasretorten - Graphit ein Stuck Chlormagnesium. Dieses
zersetzt sich bald und hinterlasst das schwammige Oxyd,
welches das fragliche Licht giebt. Oder man nimmt bloss
kaufliche kohleneaure Magnesia, oder presst aus derselben
Prismen, welche man in die Knallgasflamme setzt und
erhalt dieselben Lichteffecte wie bei dem Chlormagnesium.
(Compt. rend. T. 60. - Chem. Centrbl. 1865. 66.)
B.
IJeber Anwendung von Blitzableitern.
(Ein Gutachten der mathem.-phpsik.Classe der konigl. Akademie
der Wisseoscheften in Berlin.)
Die zweifache Niitzlichkeit der Blitzableiter: die in
der Gewitterwolke angesammelte Elektricitiit zu vermindern und den Gang eines Wetterstrahls auf die Ableiter
zu beschranken, also die damit verschenen Gebaude vor
Beschadigung zu schiitzen, ist durch Versuche mit kunstlich erregter Elektricitat, wie durch Beobachtungen an den
Ableitern selbst ausser Zweifel gestellt. Wahrehd die
erste Wirksamkeit bei schnell heranziehendem Uewitter
nur gering sein mag, bleibt die zweite in jedem Falle
bestehen und wird durqb viele seit 100 Jahren genrachte
Erfahrungcn bestatigt. Unter 168 von I) u p r e z gesammelten Fallen, in welchen Blitzableiter vom Strahl getroffen
wurden, kamen nur 27 vor, in welchen die damit versehenen Gebaude und Schiffe Schaden erlitten. Nur 11
Falle sind bemerkt, in welchen der Blitz ein Gebaude
traf, ohne den darauf angebrachten Ableiter zu beriihren.
Die Wahrscheinlichkeit der Beschadigung eines Gebaudes durch den Blitz wird demnach durch Anbringung
eines Ableiters im liohen Grade verrin ert und zwar in
desto hoherem Grade, j e sorgfaltiger f e r Ableiter angelegt ist.
Die Form der Gewitterwolke und ihre Entfernung
von dem zu schutzenden Gebaude sind einer fortdauernden Aenderung unterworfen. Versuche konnen deshalb
uber wenige Fragen entscheiden, die bei der Errichtung
von Blitzableitern vorkommen und die meisten Fragen
sind nur nach den beobachteten Bliteschllgen rnit einiger
Sicherheit zu beantworten. Zu den bekannten Sammlungen von Blitzschliigen von R e i m a r u s nnd A r a g o hat in
neuester Zeit D u p r ez einen werthvolien Beitrag in seiner
,Stutistique des coups de foudre, qui ont frappd des paratonnerres, Bmelles 1855. geliefert. Was die Hohe der
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