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Ueber eine neue Oxydationsstufe des Wasserstoffs und ihr Verhltniss zum Ozon.

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Neue Oxydationsstufe des Wasserstoffs elc.
Ueber eine neue Oxydatioasstufe des Wasserstofb
und ihr Verhaltniss zum Ozon.
Dr. M . U a u m e r t hat den fliichtigen Stoff, der b e i
d e r E l e k t r o l y s e d e s W a s s e r s auftritt und den man
Ozon genannt hat, von neuem einer Untersucliung unterworfen, die uns zu friiher uber das Ozon aufgestellten
Ansichten zuriickfuhrt,. Das Ozon, welches er untersuchte,
stellte er sioh dar aim mit Schwefelshure vermischtem
Wasser in einem Apparat, wo alle Verbindungen durch
Z us a m ni e Ii sc h me I zen o d e I' E in s c hl e i fe n b e w i r k t ware n
Den Beweis, dass sowohl Wasserstoff als Sauerstoff in
dem auf oben bemerkle Weise erzeugtcn Ozon enthalten
sei, fiihrt er a u f folgende Weise. Er beschliigt die Wande
einer engen langen Glasriihre mit einem hauchartigen
Anflug wasserfreier Phosphorsaure und lasst d a s vollkornmen getrocltnete Ozon dnrchstreichen. Hierhei bleibt die
Phosphorsaure iinverandert, wird aber die Kiihre 'in der
Mitle erhitzt, so verschwindet jenseits der Flamme die
Phosphorsaure, was nicht anders, als durch erzeugtes
Wasser bewirkt werden lcann. Um n u n quantitativ den
Wasser- u n d Sauerstoff des ,Ozons z u bestimmen, hat
B a u r n e r t dasselbe Verfahren angewentiet, dessen Prof.
B u n s e n sich bei der Bestimrnnng des Jodstickhtoffs
bediente n n d welches darauf beruht, dass der mit den
Elementen des Wassers im Ozon verbundene Saurrstoff
ebenso, wie freies Chlor oder Urom, ein gleiches Aeyuivalent Jod aus Jodkalium ausscheitfel, welches n u n auf
die von B u n s e n angegebene Weise bestimmt wird. Hiernach ist das bei der Elektrolyse des Wassers erzeugte
Ozon 1103 u n d wir mussen den zwei bis j e t z t hekannten
Verbindungen dieser Stoffe noch eine dritte hinzufugen,
welche sich nach 13 a u m e r t ' s Versuchen nicht nur als
Saure, sondern auch als Hyperoxyd verhalt.
Dasjenige auch Ozon Genannte, welches entsteht, wenn
ein elektrischer Funke andauernd durch ansgetrockrietes
Sauerstoffgas schlagt. halt B a u m e P t nach seinen Versuchen
fur einen wirklich allotropischen Sauerstoff, welcher aher,
wenn auch, wte die allotropischen Zustande anderer Korper, durch erhohte Temperatur entstanden, sich doch
wesentlich dadurch von ihnen unterscheidet, dass sich
seine Verwandtschaft zu anderen Elementen gesteigert hat,
und zwar so, dass sie bei gewohnlicher Temperatur noch
uber dem Chlor steht, aber merkwurdiqer Weise bei einer
Temperatur von 200" wieder vcrschwindet, obgleich die
VerwandtschafL bei einer weit hohern, wenn auch nur
.
'
Wassergehalt und Coizslitution der Salze.
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kurze Zeit dauernden, erzeugt wurde. Hieraus wird erklarlich, wie der allotropische Sauerstoff so leicht wieder i n
den gewohnlichen Zustand zuruckkehrt. Ba u m e r t ist
bemuht, die Unterschiede der Temperatur zu erforschen,
bei welcher das durch Elektrolyse aus Wasser erzeugte
Ozon in Sauerstoff und Wasserstoff zerfallt und bei welcher der allotropische Sauerstoff in den gewohnlichen
Zustand zuruckkehrt. (Poggd. Ann. 1853 AJo.5. p.38--55.)
___
&It- .
Ueber das Verhaltniss zwischen Wassergehalt u n d
Constitulion der Salze.
Dr. P. K r e m e r s hat das Verhaltniss des Wassergehaltes in den Salzen zu ihrer Zusammensetzung zu ermitteln gesucht und deshalb eine Menge Salze i n dieser
Beziehung zusammengestellt, und verglichen. Hieraus geht
hervor, dass schon i n den Elementen die versahiedene
Affinilat zu dem Wasser liege, dass sich diese in den
binaren Verbindungen steigere u n d als eine der Hauptursachen des griisseren oder geringeren Wassergehaltes
i n den Salzen anzusehen sei. Der Wassergehalt wird
ausser der grosseren Rlenge von Saure oder Base, oder
durch den Umtausch eines ahnlichen Elementes, noch
modificirt durch die Temperatur, bei welcher, oder durch
die Concentration cler Lauge, aus welcher die Salze krystallisiren. Die Menge des Krystallwassers in den Salzen
ist also ahhiingig von diesen verschiedenen Momenten, die
einander gegenseitig bald steigern, bald aut'heben. Bei
dieser Compensalion sollen in den meisten bekannten Salzen als einantler gleichwirkende Momente einerseits gesteigerte Temperatur rind vermehrter Gehalt a n Basis,
andererseits verminderte Temperatur und sesteigerter Gehalt a n Saure anzusehen sein. Dass eine Vertretung dieser einzelnen Momente in einigen andern Salzen entgegengesetzte Resultate herbeifuhrt, veranlasst nach K I'e m e r s
die Annahme, dass es cine Temperatur gebe, welche den
Uebergang zu ganz entgegengesetztem Verhalten bezeichne,
und diese musse bei den verschiedenen Salzen verschieden sein, was nach ihm auch einige Thatsachen wahrscheinlich machen. Ein grosse Reihe von Salzen sind als
Belege aufgefiihrt. (Poggd. Ann. 1853. No. 3. p . 337-319.)
Mr.
12 *
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