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Ueber eine spontane Umsetzung der Schiessbaumwolle in Pectin und Parapectinsure.

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Spontane Umsetzung der Schiessbaumwolle in Pectin etc. 275
Ueber die Wirlun des Ammoniaks a d Schiess%anmwolle3
von E r n e s t G u i g n e t .
Sowohl durch 3ehandlung gewisser organischer Stoffe,
namentlich Baumwolle, als auch der Schiessbaumwolle
mit Ammoniak, und zwar durch zweistiindiges Sieden,
wird ein brauner, sehr stickstoffreicher Stoff erhalten.
Der grossto Theil desselben scheidet sich auf Zusatz
einiger . Tropfen Essigsiiure a b und dieser Niederschlag
lost sich in kalter Natronlauge bis auf einen gerin en
Rest unzerstorter Subshnz auf. Aus dieser Losung fti lte
der Verf. die braune Substanz wieder durch Essigsaure
und wusch sie mit reinem Wasser, in dem sie sich nur
wenig loste, auf. Dieselbe ist, wie erwiihnt, sehr stickstoffhaltig und lost sich in Alkalien und concentrirten
Sauren. Die Flussigkeit bcsass nach Abscheidung der
braunen Substanz noch eine braune Farbe und gab mit
Rleizucker cinen braunen Niederschlag ; aus dem schwach
gelb gefarbten Filtrate von diesem Bleiniederschlage schied
sich nach Zusatz von Bleiessig eine grosse Menge basisch salpetersaures Bleioxyd (2 PbO, NOS, HO) ab.
Demnach wird bei Einwirkung von Amrnoniak auf
Schiessbaumwolle ausser einer braunen stickstoffhaltigen
Materie eine grosse Quantitat von salpetersaurem Ammoniak gebildet. Ausserdem hat der Verf. auch die Gegenwart von salpetrigsaurem Ammoniak constatirt. (Compt.
Bkb.
rend. T. 56. p . 358.)
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Ueber eine syontsne Umsetzung dcr Sehiessbanmwolle
in Pectin and Parapectinsiiure.
E. D i v e rs hat Schiessbaumwolle, welche durch Einwirkung eines Gemisches von Schwefelsiiure und Salpetersaure auf schwedisches Filtrirpapier dargestellt war,
2 Jahre lang in einem verschlossenen aefksse dem zerstreuten Tageslicht, niemals den directen Sonnenstrahlen
ausgesetzt. Als nach dieser Zeit der Sto fen geluftet
wurde, zeigte sich eine heftige Gasentwicke ung, welche
der Hauptsache nach von 'stickoxyd henuriihren schien.
Das Gefass wurde noch l'/z Jahre mit lose aufgesetztem
Stopfen stehen gelassen. Nach dieser Zeit hat sich eine
gallertartige Masse gebildet, welche theilweise in Wasser
loslich war und sauer reagirte. Die wasserige Losung
wurde durch verschiedene Metallsdze gefallt, namentlich
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ZUYniaassanalytischeit Bestinimung
des Sturkemehls.
durch Hleiessig, die Nitrate von Quecksilber und Silber,
Kupfervitriol, Eisenchlorid, aber nieht dureh Mangan- und
Zinksalze. Sie reducirte sofort kalische Kupferlosung
und farbte Kalilauge gelb.
Diese Reactionen scheinen den Schluss zu rechtfertigeo, dass PectinsPure das Hauptzersetzungsproduct und
dass der in Wasser unlosliehe Ruckstand Parapectinsiiure
gewesen sei. (Chent. SOC. 1863. - Chena. New. 186'3.) B.
Zur nraassanalytischen Bestimmung des St,irkemehls.
F a u s t n e r empfiehlt zur Maassanalyse des Starkernehls einen kleinen einfachen Apparat, welcher auch
wohl in der Pharmaeie Anwendung finden konntc.
Als Veranlassung zu dieser Mittheilung giebt Verf.
c\ie Schwierigkeit an, das Sttirkernehl ohne besondere
A parate zu trocknen, weil schon selbst bei X)"C. leicht
K eisterbildung eintritt und es sehr sclimer halt, die Iiornartigcn Stuclre vollig wasserfrei herzustellen.
Nachdern die gewohnlichen Arbeiten des Reibcns der
Kartoffeln und. des Abscheidens dcs Starkemehls derselben
durch Maceration vollendet, fullt F a u 8 t n e r die dns Stiirkemehl entlialtende E'lussigkeit in ein dem bei' Bieruntersuchungen gebrauchlichen LIallyineterrilinliches Instrument,
nur ist dasselbe in seirien Dimensionen vie1 griisser und besteht aus einem, etwa 10Zoll langen starken Glasrohre von
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