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Ueber einen eigenthUmlichen grUnen Farbstoff der Pflanzen.

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Eigenthiimlicher griher Farbsto8 der PfZanzen.
49
Neue Zuckerptlanze.
Nach Go s s m a n n enthalt die jetzt in Nordamerika ihres
Zuckergehaltes wegen zu einer wichtigen Culturpflanze werdende Graminee Sorghum saccharatum allen Zucker als Rohrzucker. Sie stammt aus Nordchina, hat Aehnlichkeit mit
dem Mais, wird 12 bis 1 6 Fuss hoch, gelangt in einem Jahre
zur Reife und liefert 'io bis 75 Proc. Saft, aus dem G o s s niann 6 bis 7 Proc. eines guten Kandisrohzuckers nebst
wohlschmeckender Melasse dargestellt hat. (Ann.der Chem.
u. Pharm. X X V I I l . 33Ei-336. - VergZ.Bd.95. S.243. R.)
(ST.
IJeber einen eigenthiimlichen griinen Farbstoff
der Pflanzen.
Die fleischigen Theile noch nicht aufgebrochener
Distel- und Artidockenkopfe sind ganz farblos oder
weiss. Kocht man sie mit Wasser oder presst man sie
aus, so erhalt man einen farblosen Saft, der sich an der
Luft nicht andert. Fiigt man aber eine geringe Menge
Alkali oder Kalkwasser hinzu, so fangt die Fliissigkeit
an von oben her griin zu werden, und schuttelt man dieselbe mit Luft, so wird sie bald dunkelgrun. Bei Ueberschuss von Kali geht die Farbe in hellgriin iiber.
Alaun, essigsaures Bleioxyd, Zinnoxydsalze schlagen
aus der Losung grune Lacke nieder. Zinnoxydulsalze
geben damit einen gelben Niederschlag, und farben auch
die mit Bleioxyd und Thonerde schon erzeugten griinen
Lacke gelb. Zersetzt man das Bleisalz unter Alkohol
bei Zusatz von Schwefelsaure, so geht der griine Farbstoff in Losung. Aus dieser L6sung kann er durch Zusatz von Aether niedergeschlagen werden. Trocknet man
den Niederschlag, so erhalt man einen gelblich-braunen
Ruckstand. Dieser zersetzt sich beim Erhitzen ohne zu
schmelzen, und verbrennt dann mit Hinterlassung von etwas
Asche. Er enthalt Kohlenstoff, WasserstofF, Sauerstoff und
Stickstoff.
Dieser Farbstoff ist unliislich in Wasser und Sauren,
etwas loslich in Alkohol, am leichtesten wird er von
Alkalien aufgelost.
Es geniigt eine sehr geringe Menge Alkali, urn diesen Niederschlag wiedcr zu griiner Flussigkeit in Wasser aufzulosen, Siiuren modificjren den Farbstoff nicht,
fugt man aber einen TJeberschuss von Sanre dam, so geht
die Farbe in Roth uber und der Farbstoff fallt nieder.
4
Arch. d.Pharm. CLI. Bds. 1.Kft.
50
Bestandtheile der Rliabarbencurtel.
Concentrirte Schwefelsaure lost ihn mit schon rother
Farbe. Concentrirte Alkalicn zcrsetzen ihn.
Diesen Ei enschaften nach ist der erwahnte grune
5
Farbstoff vom Chlorophyll
und anderen bekannten grunen
Farbstoffen verschieden.
Er ist vorzugsweise in den
Bliithenkopfen enthalten und findet sich reichlicher darin,
wenn die Pflanzen in heissen Klimaten wachsen. (Compf.
rend. Tom. 47. - Chem. Chtrulbl. 1858. KO.
55.)
B.
Chemische lhtersuchang der Blhtter des Giftsumachs
(Rhus Toxicodendron).
Die Pflanzengattung Rhus ist in chemischer Beziehung bis jetzt noch sehr wenig erforscht, nur so vie1
weiss man, dass sic vorwaltcnd Gerbstoff enthalt. Dr.
Jos. K h i t t e l hat deshalb eine cheniische Untersuchung
der Bliitter von Rkus Toxicodendron unternommen.
Die Bestandtheile, welche die Untersuchnng ergeben
hat, sind folgende:
Chlorophyll, Wachs, Fett, Harz, Zucker, Albumin,
Gummi, Pectin, Starkmehl, eisengruncnde Gerbsiiure,
Oxalsaure, ein eigenthumlicher indifferenter Korper, und
als giftiger Bestandtheil ein fluchtiges Alkaloid.
Die Aschen-Analyse der 131iitter ergab, in 100 Gewichtstheilen der Asche :
25,812 Kali
0,040 Nntron
21,591 Kalk
13,453 Magnesia
0,487 Alaunerdc
2,354 Eisenoxyd
1,542 Chlor
3,977 Schwcfelslurc
11,566 Phosphorsiiure
6,859 Kicsclsiiurc
18,425 Kohlenslurc
99,106.
( Wittst. Vi7ierteZjnhmschr. Bd. 7. Heft 3.) ,
B.
llebcr einige Bestandtheile der Rhabarberwurzel.
In dcr Rhabarbertinctur erscheint bekanntlich nach
einiger Zeit ein Absntz. W a r r e n d e l a R u e und
€1. 112 u 11e r erhieltcn von Dr. W i p p 1 e , dcr die Rhnbarbertinctur in grossen Massen bereitet, hinreichend grosse
Qunntitiiten von diesem Stoffc, urn die Bestandthcile desselben untersuchen zu konnen. Sic fanden darin: Chrysophansaure, Erythroretin, Phiioretin, Aporetin und Emodin,
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