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Ueber einen Essigpolyp.

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168 Untersuchung d. ungekeimten Gernte eta.
- Ueb.
ein. Essigpolyp.
vermischt und einen Tag stehen lasst. Die gelbe Farbe der
Fliissigkeit verschwindet dabei vollstandig ; verdunstet man
letztere im Wasserbade zur Trockne, lost in HZ0 , filtrirt
und verdunstet wieder, so erhalt man die dem verwendeten
Cyanamid entsprechende Menge Schwefelharnstoff. Ebenso
verhalten sich die Metallverbindungen des Cyanamids , indem
zuniichst dieses regenerirt wird. Versetzt man eine massig
verdinnte Schwefelharnstofflosupg mit Silbernitrat, so entsteht
eine augenblicklich wieder verschwindende Triibung ; fugt
man nun iiberschiissige HC1 hinzu, so entsteht keine Fallung
von AgCl, sondern beim Stehen der Losung scheiden sich
Krystallnadeln der Doppelverbindung 2 C W 2H4
AgCl ab.
(Bw.d. d. chem. Ges. VII. 26. 1875.).
c. J.
+
Untersnchnng der ungekeimten Gerste anf Znckcr
nnd Dextrin.
Nach der Untersuchung von G o t t h o 1d Kii h n e m an n
enthiilt die ungekeimte Gerste nur e i n e n , nach rechts polarisirenden, die Kupferprobelosung nicht reducirenden , jedoch
krystallisirenden Zucker , wahrend in der gekeimten Gerstc
ein Theil des Zuckers in unkrystallisirbaren, die Kupferlosung
reducirenden durch die in Folge des Keirnungsprocesses erhohte Temperatur umgesetzt wird. Dieselbe Umsetzung tritt
auch ein , wenn man den kalt bereiteten alkoholischen Auszug der ungekeimten Gerste heiss verdampfen lgsst, oder den
Alkohol abdestillirt. Zu den Untersuchungen Verfassers wurde
frisch geerntete , lufttrockne Gerste genommen und dieselbe
nicht unter Miihlsteinen gemahlen, sondern , um jede Erwiirmung zu vermeiden, sofort vollstandig fein gestossen.
Die Untersuchung auf Dextrin ergab, dass weder in der
normal gekeimten noch in der ungekeimten Gerste - entgegen den Angaben der verschiedenen Lehrbiicher der Chemie,
Physiologie und Technologie - Destrin enthalten ist, wohl
aber krystallisirender Zucker und noch verschiedene andere
organische Korper , in der ungekeimten Gerste vorziiglich
C. J.
Sinistrin. (Ber. d. d. chcm. Ges. VIII, 387.).
Ueber cinen Isssigpolyp.
Ein sehr seltenes Geschenk hat das Aquarium des pariser Acclimatations - Garten erhalten , nemlich einen qunllenformigen Polyp, welcher binnen kurzer Zeit alle seine Mitbewohner
Tod durch Chloralinjection. - Neue Art giftiger Kleiderstoffe. 169
im Bassin todtete. Die Ursache sol1 sein, da die Analyse
des Wassers E s s i g constatirte , dass dieses wunderbare
Thier A l k o h o l erzeugt und denselben i n E s s i g umsetzt.
Man hat diesen Essigfabrikant jetzt abgesondert , damit er
seine Essigindustrie ungestort und ohne Schaden fortsetzen
kann (?) -(Repert. de Pharmacie. Tom. I; p . 714. Lyon
med.).
BI.
Tod dnrch Chloralinjection.
Behufs Vornahme einer Augenoperation an beiden Augen
hatten D e n e f f e und V a n W e t t e r einem Mann innerhalb
10 Minuten 6 g. Chloral ins Blut injicirt, und sodann mit
der Operation begonnen. In einer Minute war diese am
rechten Auge glucklich vollzogen und eben sollte am linken
operirt werden, als Puls und Athem plotzlich stille standen. Sofort wurde ein electrischer Strom durch den Korper
des Patienten geleitet, worauf Puls und Athem sich wieder
in Bewegung setzten und das G.esicht sich rothete. Da versagt plotzlich der schlecht unterhaltene Electrisirapparat den
Dienst, ein anderer ist nicht zur Hand, Pulsation und Respiration h6ren auf, das Leben ist und bleibt erloschen. Eine
dringende Mahnnng zur Vorsicht! (Journ. de Pharm. et cle
Dr. G. I?
Chimie. 4. Seek. Tome XXIl. pag. 58.).
Nene Art giftiger Kleiderstoffe.
Seit kurzer Zeit ersetzen nach Prof. Dr. W. F. G i n t 1
(Lotocl 1874, 8. 206) namentlich elsasser und englische Fabrikanten in der Zeugdruckerei das theure Albumin theilweise
durch Glycerinarsenik und essigsaure Thonerde. In gradezu
gewissenloser Weise bringen sie Gewebe in den Handel,
welche im Meter 2 bis 3 g. arseniger Saure als arsenigsaure
Thonerde enthalten. Namentlich kommen Cottone und Battiste vor , welche in neuvioletter Grundfarbe weisse Muster,
wie weisse Punkte, Ringe, Sternchen oder Bliimchen zeigen,
dam aber auch Cottone, welche mit braungelben oder rothbraunen Mustern bedruckt sind, also Nuancen zeigen , welche
bisher nie als in irgend welcher Weise verdachtig erschienen,
und von dem Uneingeweihten ohne jegliche Ahnung der Gefahr gekauft werden , welche das Tragen solcher Kleiderstoffe
in sich schliesst. Dass diese Gefahr in der That keine geringe
ist, erhellt, abgesehen davon, dass es sich urn einen relativ
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