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Ueber einen Kohlenwasserstoff C3 H2.

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Urnwandlung d. Rohrzuckers.
+
- Neuer Koblenwasserstoff.
547
+
I. Gt"H3ClZGH3 3C18 = 3HC1 GGH3C128ClS;
11. G6H3C12GC13'+ 2 H e Q = 3HCI + Q6H3C12GQQH.
Trichlortoluol. Die Verfasser erhielten ausser dem bereits
bekannten, festen, bei 73O schmelzenden und 'bei 235O siedenden Trichlortoluol noch ein fliissiges vom Siedepunkte 237O.
(Bcr. d. deutsch. chcm. Ges. VIn, 1401.).
G. J.
Thermischer Effect der Urnwandlung des Eohrznckers
in Invertzncker.
Diese Urnwandlung, welche bekanntlich durch Einwirkung von Sauren hervorgerufen wird , lasst sich betrachten
entweder als eine Spaltung des Rohrzuckers in Glucose und
Levulose unter Aufnahme von einem Moleciil Wastar, oder
man kann den Rohrzucker als eine Art Aether auffassen,
welcher sich wie diese unter Aufnahme von Wasser zersetzt.
Tm ersteren Falle wurde Wiirme verbraucht, im zweiten solche
frei werden.
G. F l e u r y hat den Versuch gemacht, indem er verdunnte Chlorwasserstoffsaure und concentrirte Zuckerlosung in
geeigneten Apparaten einmal auf 45O, ein zweites Mal auf
490 erwarmte und dann mischte. Nach wenigen Minuten
war jeweils eine Temperaturerhohung um etwa 3O C. eingetreten und damit obige Frage im zweiten Sinne, d. h. in dem
des Freiwerdens von Warme entschieden. (Journal de Pharm.
et de Chimie. 4. Skrie. Tom.XXII. pay. 255.). Dr. G. 7?
Ueber einen Kohlenwasserstoff G 3 H8
berichtet A. P i n n e r . Wirft man auf Dichlorallylen QsH2CI8
(erhalten durch Einwirknng starker Basen auf Crotonchloral)
diinne Scheiben von Natrium, so tritt bei gewohnlicher Temperatur scheinbar gar keine Veranderung ein. Erwarmt man
aber vorsichtig am Ruckflusskuhler, so h d e t bis zur volligen
Verwandlung des Natriums ununterbrochen Gasentwicklung
statt. Bald darauf beobachtete Verfasser, dass Na auch bei
gewohnlicher Temperatur auf Dichlorallylen einwirkt ; es findet eine ausserst schwache Gasentwicklung statt und nach
circa 'lo Stunde sinkt Na, in eine braun gefarbte, matte Masse
verwandelt, zu Boden, wobei es sein Volumen nicht unbetrachtlich vermehrt hat. Die Reinigung dieser braunen Masse
35s
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Reactionsproducte aus Chlor u. Brom, u. Aldehyd.
gelang Pinner nicht; durch Wasser, Alkohol oder Aether
wird sie augenblicklich zersetzt , wobei unter heftigster Gasentwicklung Chlornatrium entsteht. Doch muss sie ihrer
Entstehung gemass als eine directe Verbindung von Natrium
rnit Dichlorallylen Gs Hz C12 NaP betrachtet werden. Das bei
der Einwirkung des h’atriums sich entwickelnde Gas wird
von Brom absorbirt und man erhalt nach Entfernung des
uberschiissigen Broms durch Sodalosung ein schweres Oel.
Ebenso wenn das Gas in Brom geleitet w i d , welches siclr
beim Behandeln der braunen Natriumverbindung mit Wasser
entwickelt. Die Analyse des farblosen Oeles gab Zahlen,
welche der Verbindung GS€I2 Br4 entsprechen. Eolglich ist
das sich entwickelnde Gas Gy H2, d. h. der wasserstoffarmstc
Kohle2wasserstoff der Propanreihe, den man Propargylen nennen konnte.
Das Propargylentetrabromid Gs H P Br4 wird durch Natronlauge leicht zersetzt ; unter HBr Abspaltung erhalt man
ein farbloses, bei 190-195O siedendes Oel, das sich als
G3 HBrS Tribromallylen erwies. Letzteres vereinigt sich, mit
Brom zusammengebracht , schnell mit einem Noleciil Brom zu
einer festen , in schonen , dicken, weissen Prismen krystallisirenden Verbindung von der Zusammensetpng C3 HBr5.
Leitet man das Propargylen Gs H 2 durch ammoniakalische
Silberlosung , so erhalt man einen weissen Niederschlag von
feinen, verfilzten Nadeln, der sich aber selbst im Dunkeln
schw5zt. Vermuthlich besitit er, dem Allylenniederschlag
entsprechend, die Zusammensetzung (CSH2)8AgQ
(Ber. d.
deuhch. d e m . Ges. VZZ, 898.).
C. J.
Reactionsprodnctc am Chlor nnd Brom, nnd Aldehyd.
Durch Eintropfeln voii Aldehyd in chlorgefullte Ballons
erhielt W u r t z Chloracetyl und Aldehydo - Acetylchlorid
(GH3 f2QC1 u. 8 H S 8HQ GH3 WCl.)
Das erwartete Chloral 8C13 G H 8 m d e somit nicht
erhalten und schien die Ansicht, dasselbe f k 3 fach gechlorten
Aldehyd zu nehmen, falsch zu sein. 1870 erhielten K r a m e r
und P i n n e r durch Einleiten von Chlor in stark gekuhlbn
Aldehyd zwar ebenfalls kein Chloral, wohl aber das als Condensationsproduct zu fassendc Crotonchloral, analog und im
Zusammenhang mit der von Kekule entdeckten Condensation
zweier Molecule Aldehyd durch Wasserabspaltung zu Acral-
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