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Ueber einen neuen Alkohol in welchem ein Theil des Kohlenstoffs durch Silicium ersetzt ist.

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Alkohol, .worin Kohlenstof durch Silicium ersetzt ist.
wurden. Die erste Fraction naherte sich ihrcm Silbergehalte nach mchr dem p r o p i o n s a u r e n , als e s s i g s a u r e n Yilberoxyd, die zweite enthielt beinatie gleiche
Theile beider Salze und die dritte bestand Zuni grosstcn
Theile aus e s si g s a u r e m Silberoxyd, obwohl sie auch
nocli eine ziemlicbe Menge des p r o p i o n s a u r e n Salzes
en tliiclt.
Dieses verschiedene Verhalten dor beiden Pseudohexylalkohole bei der Oxydation schliesst ihre Identitat
aus. Wahrend aber auf der einen Seite diese isomeren
I<iirpcr trotz ihrer Aehnlichkeit rerschiedenc Prodiicte
erzeugen, sind andererseits die’enigen aus Propyl-DimethylCarbinol und aus Trimethyl- arbinol, das ein vie1 geringercs hloleculargcmicht besitzt, identisch; es wurde jedoch
vor der Band, so lange nicht ein grosseres BeobachtungsMaterial zu Gebote stelit, nutzlos sein, auf die vorhsndenen Beobachtungen einen allgemcincn Schluss bauen
zu wollen. (Bull. de la SOC. “him. 1866. - Cheni. Centvbl.
1866. No. 28.)
B.
&
ileber einen neuen Alkohol, in welehem efn Theil des
Hohlenstoffs dureh Siliciulu ersetzt ist.
Leitet man nach F r i e d e l ’ s und Craft’s Angabe zu
Siliciurniithyl Si2(Ca H5)Q einen Strom Chlorgas bei Abkuhlung, so farht sich die Fliissigkeit zuniichat gelb, dann
tritt plotzliche Entfarbung unter reicher Chlorwasserstoffentwickelung ein, ohne dass Chloriithyl frei wurde. Man
erhalt schliesslich eine betrachtliche Menge zwischen 1800
und 2200 siedender Prodiicte, aus denen sich durch sehr
oft wicderholtc Destillation bloss eine kleine Metige einer
bei 1850 siedenden, in ihrer Zusammensetzung dem einfach
chlorirten Siliciumathyl C 16Si2 H19Cl entsprechenden Fliissigkeit erhaltcn liess. Der grosste Theil der Producte
siedete zwischen 1900 und 19.50 und entsprach seiner
Zusammensetzung nach enau eincm Genienge gleicher
Aequivalente einfach un% zweifach chlorirten Siliciumathyls, SO dass hier eine ahnliche Erscheinung vorliegt,
wie sie B a u e r fur Amylallrohol und Bromamylen beobachtete.
Da hicrnach die Trennung der verschiedenen Producte
durch Destillation sich als unausfuhrbar erwies, so versuchten die Verf. dieselben in andere Verbindungen iiberzufuhrec. Zu diesem Zwecke erhitzten sit3 den zwiscben
1800 und 2000 iibergegangenen Antheil in verschlossenen
All.oho7, worin Kohlenstof du; ch Silicium ersetzt id. 151
Rohren rnit essigsaurern Kali und Alkohol. Das zweifache Chlorsiliciumiithyl wird dabei zucrst angegriffen,
und wenn man eine Teniperatur yon 1300 bis 1400
nicht iiberschreitet, kann man das einfache Chlorsiliciumathyl in dem Product wiedcrfinden. Man setzt zu diesem
Zwecke dem Rohreninhalte vie1 Wasser zu, wodurch eine
olige Fliissigkeit abgeschieden wird, die nach ofterem
Waschen mit Wasser mit concentrirter Schwefelsaure behandelt wird. Das Siliciumathyl so wie seine Chlorderivate
sind dnrin unloslich, wahrend sich die anderen Producte
darin auflosen. Man trennt den unlcslichen Theil von
der Flussigkeit, wascht mit Wasser, trocknet und destillirt. Diese bei 1800 - 1900 ubcrgehende Menge wird
abermals mit einer alkoholischen Losung von essigsaurem
Kali in verschlossenen Rohren erhitet, dieses Ma1 aber
auf 1800.
Beim Ocffnen der Rohre entweicht kein Gas und
es hat sich ein Absatz von Chlorkalium gebildet. Man
scheidet das Product mit Hiilfe von Wasser rrb, lost es
in concentrirter Schwefelsaure nnd giesst diese Losung
von dem Ungelijsten in eine grosse Menge Wasser ab,
wobei man eine zu stsrke Erhitzung vermeidet. Die sich
hierbei ausscheidende Fliissigkeit siedet zwischen 2080
und 2 140 und besitzt die Zusammensetzung C16SizH190,
C4H303r
Behandelt man diesen Korper bei 1200- 1300 rnit
einer alkoholischen Kalilosung, so erh#lt man eine campherartig riechende, in Wasser unlosliche, bei 1300 siedende
Fliissigkeit von der Formel (SiZCl6H190, HOj. Natrium
lost sich in derselben mit Wasserstoffentwickelung auf
unter Rildung einer gelatinosen Masse, RUS der Wasser
den urspriinglichen Korper regenerirt.
Aus diesen Thatsachen zeigt sich eine fra pante
Analogie zwischen dem Siliciumath 1 und den Zohlenwasserstoffen von der Reihe CZnHZn
Der Parallelismus
zwischen den Reactionen des Siliciumathyls und seines
Chlorderivates mit den Hydruren, die P e 1 o u z e und
C a h o u r s aus dem amerikanischen Erdol darstellten, berechtigt F r i e d e l und C r a f t s , den neuen Korpern die
Namen Silico -Nonylhydrat und essigsaurer Silico - NonylEther beizulegen. (Comyt. rend. T. 61. - Chem. Centrbl.)
+f
B.
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