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Ueber einen neuen Schwefelkohlenstoff.

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310
Neztey Schu;efelkohlensto#.
auf Negroponte vorkommt, besteht nach v. K o b e 1 1 in
100 aus 44,75 MgO, 35,77 CO'- und 19,48 HO, was der
Formel 4 Mg 0
3 CO2
4 HO entspricht.
(Wiftst.
Vier.te2jnhrsschv. B d . 6. f f e f t 3.)
B.
+
+
IJeber einen nenen Schwefelkohlenstoff,
welcher dem Kohlenoxyd entspricht, niacht B a u d r i nk on t folgende Mittheilnngen.
Die Verbindung CS wird erhalten:
1. Uurch Zersetzung des Dnmpfes von gewohnlichem
Schwefelliohlenstoff CS2 mittelst Platinschwamm oder rothgliihendetn Bimsstein. Es spaltet sich dabei die Verbindung CS2 in Schwefel und in den gasformigen EinfachSchwefelkohlenstoff C'S. Diese einfache Reaction erkliirt
geniigend die Bildung dieser Verbindung.
2. Sie entsteht auch bei der gewiihnlichen Darstellungsweise des flussigen Schwefcllrohlenstoffs CSL und
gleichzeitig mit diesem.
3. Durch Zersetzung des Datnpf'es von CS2 in der
Hothglath durch reinen Russ, Holzkohle und besondcrs
iriittalst tliierischer Kohle in Stiicken.
4. Durch Zersetzung des Dampfes yon CS2 in der
Rothgluth mittelst Wasserstoff.
5. Durch Gliihen des Schwefelnntimons mit iiberschiissiger Kohle.
6. Durch Einwirkung des Kohlenoxyds auf Schwefelwxsserstoff in der Rothgluhhitze :
CO
HS = HO
CS.
7. Durch R,eaction der schwefligen Siiure auf C2H
in dcr Rothgluth.
8. Durch Einwirkung von C2 H auf Schwefelchlorur
bei derselben Temperatur.
9. Uurch Zersetzung des Bchwefelcyans in der Wsrine
+
11. 9 .
+
w.
Diirch das erste Verfahren erhalt man dieses (:as
rein. Die anderen Methoden geben es gemengt mit Schwefelwasserstoffgas und Kohlenoxydgas. Es wird gereinigt,
indem man ea schnell durch Losung von essigsaurem
Bleioxyd und eine Losung von Kupferchloriir in Salzsaure streichen Ilisst, es trocknet und uber Quccksilber
sammelt.
Der Einfach-Schwefelkolilenstoff CS ist ein farbloses
Gas, dessen Qeruch an den des gewohnlichen Schw-efelkohlenstoffs erinnert, aber nicht unangenehm und stark
Lb'aliehkeit von phosphorsawem Kalk in V7asser.
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gtherisch ist. In zu grosser Q,uantit;it eingeathmet, scheint
er ganzliche Unenipfindlichkeit zu bewirken. Er vcrbrennt mit schon blauer Flamme unter Bildung von Kohlensaure, schwefliger Saure und Abscheidung von ein
wenig Schwefel. Seine Dichte ist etwas yrijsser, als die
cler Kolilensiiur-e. Er widersteht dcr Einwirliung einer
Kliltemischung aus Kochsalz und Eis. Wasser lost davon
fast sein gleiches Volurnen, zersetzt ihn aber resch in
Schwefelwasserstoff und Kohlenoxyd :
HO
CS -- CO
HS.
Er ist kaum laslich in Alkohol und Aether, und
wird nicht absorbirt yon ciner Losuiig ron Kupferchloriir.
Die Buflosnn von essigsaureni Rleioxyd wird durch das
Gas zwar nic t augenblicklich geschwiirzt, es tritt aber
die Schwjirzung nach mehrstiindiger Beriihrung ein, und
nach inehreren Tagen ist eine vollst%ndige Umbildung in
Kohlenoxyd und Schwefelblei erfolgt. In Beriihrung niit
alkalisclien Lbsungen von Kali, Natron LL s. w. wird es
rasch zcrsetzt. Mit Kalkwasser z. B. bildet es Schwefelcalcium und ein dem angewendeten Uase gleiches Volumen von I<ohIcnoxyd. Durch dicse anfiallende Reaction
kann seine Zusamniensetzung erschloasen werden :
CaO
CS = CaS
CO.
Dabei entsteht kein Irohlensaurcr Kalk. In der Rothgliihhitze wird es zersetzt durch : 1) Platinschwanim,
2) durch Wasserdampf in HS und C'O, 3) leichter durch
Wasserstoff in HS und einen Kohlenwasserstoff, 4) vollkommen durch Kupfer in einen graphitartigen Kohlenstoff und in Schwefelkupfer, 5) endlich findet eine Reaction statt, wenn es rnit seinem gleichen Volum Chlorgas
dein Sonnenlichte ausgesetzt wird.
Mit Sauerstoff irn Eudiometer zersetzt, giebt es gleiche
Volumina Kohlensaure und schwe%ige Saure, woraus folgt,
dass seine Zusammensetzung CS ist, was anderseits dnrch
die Zersetzung mittelst Kalkwasser vollkommen bestiitigt
wird, und durch Bestimmung des Kohlenstoffs und des
Schwefelkupfers, welche bei Zersetzung durch Kupfer entstehen. (Joum.fi i r pmkt. Chemie. Bd. 71. Heft6. - Compt.
ren,d. 1Nq57.Tom. XLIV. (No. 19.) p n g . 2000.)
H. B .
+
+
+
+
a
lleber Loslithkdt von phosyhorsaarem Halk in
Wasser.
Dr. A. A. H a y e s hat (wie W o h l e r ) beobxchtet,
dass Wasser, worin Knochen bei 270 faulen, phosphor21 *
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