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Ueber einen Neuen wirklichen Passatstaub Uber dem atlantischen Ocean vom 29. October 1861

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Ueber einen neuen wdrkltchen Passatstaub etc. 251
achlag gana aus einem Doppelsalze, das gleiche Aequivalente Ammoniak und Magnesia enthalt; urn denselben zu
bilden, miissen in der Fallrxngsfliissigkeit wenigstens 4
Aequivalente Ammoniak auf 1 Aeq. Magnesia vorhanden
aein. Beim Auswa~uhen des Doppelsalzes mit reinem
Wasser geht es theils in Losung uber, theils zersetzt es
sich in die einfachen Carbonate; fiigt man dasselbe allmalig zu einer grossen Menge Wasser, so lost es sich
anfangs bis das Wasser damit gesattigt ist, worauf dieselbe Zersetzung eintritt. In ssliniskhaltendem W'asser
ist es schwerer loslich als in reinem Wasser, in einer
Losung von kohlensaurem Ammoniak ist es nahezu unloslicb. (Chem. A'ews f862. - Chem. Centrbl. 1862. No. 36.)
B.
Die iibermaugansauren Alkalien
werden von Co n d y ah Desiofectionsmittel den Aerzten,
Chirurgen und Thieriirzten einpfohleo, so zur Behandlung
von Geschwiiren. (Jmrn. de Pdurm. et de Chtm. ,\oobi-.
H. L.
f86f. pug. 343 - 345.)
Ucber einen neum wirklichen Passatstaub iiber
dem atlantischen Ocean, vom 29. October 1861
hat E h r e n b e r g der Akademie der Wissenschaften zu
Berlin Mittheilungen gemacht.
Der Schiffaeapitain 0 u t k e s e aus Oldenburg bemerkte auf seiner letzten Reise von Ostindien nach Eogland ain lllorgen dea 29. October 1861, dass siiimmtliche
Segel mit einem rothen Staube bedeckt waren, der aber
so ausserst zart war, dass vermittelst einer Burste und
darunter gehaltenem Blatte Papier nichts dem Auge sichtbares gesammelt werden konnte. An verschiedenen Segeln waren Schnffelb, worin sich auch von diesem Staube
gesammelt hatte, und die an E h r e n b e r g gesandte
Probe war von einem solchen Felle abgeechnitten.
E h r e n b e r g driiokte einen Theil unter Wasser
behutsam aus und liess die entstandene Trubung im
Wasser sich zu Roden senken. Nach Abgiessen des
kiaren Wassers fand sich am Boden des Qefasses ein
rothlicligelber erdiger Bodensatz. Alsdann druckte er
die ganzen Proben, w07.u auch ein Stuckchen Segeltnch
gehorte, das durch Theer etwm unrein war, unter Wasser auf gleiche Weise starker aus. Der so gewonnene
erdige Absatz war braun. Von beiden Bodensaben
252
Ein nmer Meteorsteinf all z'm Kaukasus.
wurden je 20 mikroskopische Analysen gemacht. Das
Resultat dieser 40 ,Analysen waren 50 organische und 4
unorganische Formen.
Von diesen 54 Formen ist keine unbekannt, ausser
Ltthostglidium D W S , einem kieselerdigen, vermuthlichen
Grastheilchen. Alle iibrigen gehoren in den Kreis der
constituirenden Passatstaub - Formen und keine ist charakteristisch fir irgend ein Land.
Alle diese organischen Formen sind reine Susswasser- oder Festland - Gebilde, keine derselben ist eine
entschiedene Meeresform. Alle, mit Ausnahme einer
einzigen Pilz - Spore, sind kieselerdig
oder kieselschalig. Nur die 21 kieselschaligen konnen moglicher
Weise auch in meteorischen Verhaltnissen ein selbststandiges Leben fuhren und sich fortentwickeln, alle
27 kieselerdigen dagegen sind blosse Theile und Ueberreste todter Organismen, deren selbststandige Vermehrung
in der Atmosphare gleiche Unmoglichkeit ist, wie die selbststandige Vermehrung eines thierischen Knochens. Es sind
terrestrische, passiv gehobene und getragene Stoffe. Bei
keiner der selbststandigen 2 1 Arten ist diesmal ein weicher lebensfahiger Inhalt bernerkt worden, was von andern Passatstaubfallen unzweifelhaft bejahend angezeigt
A. 0.
werden konnte.
Der Meteorshin von Bachmut
ist von W o h l e r einer Analyse unterworfen worden, welche
gezeigt hat, dass die steinige Masse dieses Meteoriten,
wie die dcr meisten andern zunachst aus zweierlei Mineralsubstanzen besteht, aus einem durch Chlorwasserstoffsliure zersetzbaren Silicate iind aus dsdurch nicht zersetzbaren Silicaten. Der ganze Stein besteht aus:
Eisen mit Nickel, Kobalt und Phosphor.. 11,OO
Einfach-Schwefeleisen . . . . . . . . . . . . . . . . 5,OO
Chromeisenstein ......................
2,OO
Magnesia- Eisenoxydul-Silicat . . . . . . . . . 41,56
Unloslichen Silicaten. .................. 39,47
99,03.
(Giitt.geL Nachr. No. 19. 1862.)
A. 0.
Ein nener Meteorsteinfall im tlaukasns
hat sich auf der Mekenskischen Staniza bei Grosnja an
den Ufern des Terek .am 16. Juni Morgens 7 Uhr im
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