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Ueber einige Bestandtheile des Hopfens.

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Brayera anthekintica. - Bestandtheile des Hopfens. 301
lust an Saure nicht trocknen und ist nach der Formel
3 (ClZH6O4)
SO4 zusammengesetzt, analog dem von
W Oh 1e r beschriebenen Hydrochinonsulfkydrat 3 (C 12H6O4)
2 HY. (Ann. der (,%em.u. Pharnz. X X X l V. 345-359.)
+
+
G.
Neae chemische Untersnchang der Brayera anthelmintiea.
I n den Bliithenstielen wurden von C. B e d a l l gefunden : Gelblich-weisses, saures, kratzendes Ham j braunes
eschmackloses Harz; eisengrunender Gerbstoff; ferner
bucker, Stiirke, Oxalssiure und Milchsiiure (?), Wachs
und Chlorophyll, Humus.
In der Bliithe selbst : Weisses, bitter kratzendes Harz,
braunes Ham, eiscngriinender Gerbstoff, Zucker, Stiirke,
Gummi, Wachs, Chlorophyll, Oxalsaure, Ammoniak, Stearopten, Baldriansiiure, Essigsgure.
H e d a l l giebt folgende Schlussresultate:
1) Es findet eine grosse Uebereinstimmung statt
zwischen den Resultaten der Analyse W i t t s t e i n ' s und
Bedall's, mit Ausnahme der eisenblauenden Gerbsfure.
2 ) Die Existenz der Hagensaure, welche V i a l e und
L a t i n i aufgestellt haben, bleibt zweifelhaft. Der Ammoniakgehalt ist bestatigt.
3) Das Kose'in von St. Martin hat B e d a l l nicht crhalten und glaubt, dass es nichts anderes sei ale daa
Koussin von Pavesi, d. h. das von B e d a l l crhaltene bitter kratzende Harz. ( N . Jahrb. filr Plmrm. XII. VI.) B.
Ueber einige Beshndtheile des Hopfens
hat R. W a g n e r aus mehreren Versuchen folgende Resultate gewonnen :
1) Die Hopfengerbsaure ist eisengriinende.
. 2) Dieselbe geht mit Sauren und Synaptase nicht in
Gallussaure und Glucose uber.
3) Sie bildet bei der trocknen Destillation keine
Pyrogallussaure.
4) Sie hat Aehnlichkeit mit der Moringerbsaure, da
sie mit concentrirter Schwefelsaure eine rothe Saure darstellt, welche in ihren Reactionen mit dcr Rufimorsaure
identisch ist und bei der trocknen Destillation Oxyphensaure bildet.
5 ) Der Hopfen enthalt einen gelbfarbenden Korper,
302
Miscellen.
welcher sich dem Quercitrin (Rutin) ahnlich verhalt und
ebenso wie dieses in Quercitrin und Glycose spaltet.
6) Sollte sich die Identitat der Hopfengerbsaure rnit
der Moringerbsaure bestatigen, so Mirde, wenn der Hopfen
nur wegen der Oerbsiiure in der Bierbrauerei Anwendung
fande, das Gelbholz ein vorn chemischen Standpuncte aus
zu empfehlendes Surrogat sein.
Es ist aber keinem
Zweifel unterworfen, dass die sogenannten bittern Extractivstoffe, unter denen sich, wie schon P e r s o n n e andeutet, eine organische Base findet, bei der Darstellung
des Rieres eine wichtige Rolle spielen und wahrscheinlich
diejenigen sind, uni deretwillen der Hopfen der Wurze
zugesetzt wird. K n a p p’s Ansicht, welcher das Biertrinken mit dem Genusse von Opium und Spirituosen zugleich vergleicht, scheint vollkommen gerechtfertigt. ( N .
B.
.;Tahrb.ftir Hiarm. X I I . V I 368.)
--4808Q-
P l a t zer’s Chromtintenpulver.
Dasselbe, fruher in Oesterreich patentirt, besteht aus Folgendem: 100 Gewichtstheile Blauholzextract werden mit 1 Theil doppelt-chromsaurerh Iiali innig gemengt; dem Gemenge 1/20 des Gewichts Indigcarmin zugesetzt. l Loth dieses Pulvers liist sich i n
1 Seidel Wasser zu einer schSnen schwarzblauen Tinte. (Die
neuest. Erjnd. 1859. S. 293. - Polyt. Centrbl. 1859. S. 1761.) E.
Patentirtes Verfahren zur Reinigung des Colophons.
Die Erfindung ruhrt yon M u n t und P o c h i n in Manchester
her. Das Colophon 13isst sich destilliren, wohei die firbenden Theile
zuruckbleiben. Alan destillirt es in Blasen von Gusseisen in Gestalt
eines Cylinders, mit flachem Boden, 5 Fuss im Durchmesser und
7 Fuss hoch. Ein kupfernes Dampfrohr tritt zur Seite hinein und
verzweigt sich nahe iiber dem Boden in mehrere kleinere, mit vie1en Lachern versehene RShren, aus welchen der Dampf tritt. Der
in einem besonderen Dampfkessel erzeugte Dampf soll eine Spannung von 10 Pfund auf den Quadratzoll haben und in reichlicher
Alenge ausstr6men. Zur Condensation der Dlmpfe hat man verschiedene Apparate benutzt.
Das Harz wird in Stucke zerbrochen, in die Blase gebracht
und gefeuert bis zum Schmelzen, worauf die Einleitung des Dampfes
beginnt. Man halt rnit der Feuerung unter der Blase an, his die
Temperatur auf 4000 gesteigert ist, welche Temperatur dann erhalten wird, his alles, was sich in der Blase verfliichtigen l a d , in
den Recipienten ubergegangen ist. Die Verflachtigung beginnt
schon bei 2000. Der Recipient enthalt Wasser und Harz, welches
vom Wassergehalt undurchsichtig ist und entweder in einem Vacuum,
oder Pfanne oder in Bleipfannen unter Zuleitung erhitzten Wasserdampfs geschmolzen wird. Das ubergehende Harz soll verschiedentlicli ausfallen nnd wird fractionirt aufgefangen. (Milth. des
Gewerbe-Ver.J’iirdas Kiinigr. Haniiocer. 1859. 5. S.318.)
B.
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