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Ueber einige Cetylverbindungen.

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Cetylverbindungen.
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ieichter als Wasser und siedet bei etwa 150oC. Mit
Brom verbindet es sich (nhnlich wie Amylen und Diamylen) unter lebhafter Temperaturerhohung und Zischen.
Wenn man das Mischgefass nicht stark (etwa auf - 15oc.)
kiihlt, so tritt sofort Entwickelung von HBr und Abscheidung von Kohle ein. Die Verbindung, welche sich bildet, hat die Zusammensetzung CzOHl*Br2. Das R u t y l e n d i b r om i d ist in Wasser unloslich, leicht lijslich in Aether,
schwer loslich in Alkohol und zersetzt sich bei gewohnlicher Temperatur unter Verkohlung. Es wirkt heftig auf
trockenes essigsaures Silberoxyd ein, eben SO rasch auf
weingeistige Natronlosung j bei beiden Processen bildet
sich hochst wahrscheinlich ein in die Reihe der T e r e b e n e
(Terpene) gehorige Kohlenwasserstoff CzOHlS.
Das zu der vorstehenden Arbeit nothmendige D i a m y l e n wurde von dem Wiener Fabrikanten H. J. H a r t m a n n in ziemlich grassem Nassstabe aus Amylen durch Einwirkung concentrirter Schwefelsaure bereitet. A. B a u e r
entdeckte diese Umwandlung von Ainylen in Diamylen
durch HO, SO3 oder ZnC1, so wie uberhaupt die Entstehung der P o l y a m y l e n e aus Ainylen schon im Jahre
1861 und veroffentlichte seine Entdeckung in den Sitzungsberichten der k. k.Akadernie, XLIV. 2. Abth. 87 in einem
Aufsatze, betitelt: ,,Ueber das Amylen und einige damit
isomere Substanzen". Herr M a r c e l l i n B e r t h e l o t hat
spater und zwar 1863 eine Abhandlung uber polymere
Korper veroffentlicht, in welcher er genau dieselben Beobachtungen uber .die Entstehung der Polyamylene als
n e u publicirt, die Bauer schon 2 Jahre friiher beschrieben
hatte. Es ist anzunehmen, dass B e r t h e l o t B a u d s Arbeiten nicht gekannt hat. ( Wien. Sitzungsbev. d. k. k. Akad.
der Wiss. Math.-naturw. C1. LI. Bd. IV. u. V . Bft. Jahrg.
1865 April u. Mai. II.Abth. S. 526-530.)
H. Ludwig.
IJeber eiiiige Cetylverbindungen.
Essigsaures Cetyloxyd = C32H330, C4H303 bildet
sich nach E. D o 11f u s s leicht beim Einleiten von trockenem
Salzsauregas in eine erwiirmte Losung des Cetylalkohols
in Eisessig. Nach dem Ausfiallen mit Wasser wird das
abgeschiedene Oel mit verdunntem kohlensauren Natron
und zuletzt mit warmem Wasser bis zum Verschwiiiden
der sauren Reaction gewaschen. Es ist dann eine farblose, entfernt nach Essigsaure riechende, olartige Flussigkeit, welche bei
140 zu einer aus Nsdeln bestehenden
-+
Ausschmelzen von Talg.
145
Krystallmasse erstarrt und zwischen 180 und 190 fliissig
wird. Das spec. Gew. ist = 0,858 bei 200, der Siedepunct liegt bei 2200 bis 2250.
Ruttersaures Cetyloxyd = C 3 2 H 3 3 0,CSH7 0 3 ist ein
farbloses Oel von schwachem Buttersauregeruche, bei 150
erstarrend, bei 200 wieder fliissig werdend. Spec. Gew. =
0,856, Siedepunct bei 2600 bis 2700.
Valeriansaures Cetyloxyd = C 3 W 3 3 0 , CloHgO3j farblose, fettartige Masse, kaum nach Valeriansaure riechend,
bei 250 schmelzend, bei 200 wieder erstarrend. Spec.
Gew. = 0,852, Siedepunct zwischen 2800 und 2900.
Cetylaldehyd = C 3 2 H 3 2 0 2 , ist ein weisser, undeutlich
krystallinischer, fettig anzufuhlender Korper, zwischen 460
mid 470 schmelzend, bei 450 wieder erstarrend, in Alkohol weit weniger loslich, als in Aether. (Ann. der Chern.
u. Pharm. C X X X I . 283-288.)
G.
+
Ausschmelzen
VOII
Talg.
H. L. Ruff’s Methode, den Talg auszuschmelzen, besteht in Folgendem.
Dieselbe verlangt eirien schmiedeeiscrnen Kessel, welcher stehend eingemauert, mit einem Mannloche in der
Mitte des Kessels, einem kleinen Hahn am unteren Ende,
einem grossen Hahn am oberen Ende und ebendaselbst.
mit zwei Oeffnungen fiir Rohre versehen ist. Das eine
Rohr ist dazu bestimmt, Dampf in den Kessel zu leiten,
das andere Rohr dient dazu, den Inhalt des Kessels abeublasen. Der Hahn am unteren Ende dient ebenfalls
zum Entleeren des Kessels. * Das Mannloch ist, so lange
der Kessel ini Gebrauche ist, geschlossen. Durch den
grossen Hahn am oberen Boden des Kessels wird der zerschnittene Talg eingefullt und nachdem alle Oeffnungen
mit Ausnahine des grossen Hahns, welcher geiiffnet bleibt,
geschlossen sind, wird Dampf von 4 bis 5 Atmospharen
Spannung eingelassen. Das Danipfzuleitungsrohr reicht
bis auf den Boden des Kessels, bildet daselbst einen
Ring und entstromt demselben der Dampf aus vielen kleinen Oeffnungen. Der Dampf durchstreicht den Rohtalg,
erhitzt denselben und treibt die Luft aus dem Icessel.
Sobald Dampf aus dcm nicht ganz geschlosscnen grossen
Hahn austritt, wird derselbe ebenfalls geschlossen. Nach
einiger Zeit ist in dem Fettlsessel derselbe Druck wie in
dem Dampfkessel, und tritt nur noch Darnpf aus letzterem
nach Massgabe der Condensation in den1 E’ettkessel. Die10
Arch. d. Pharm. CLXXVI. Bds. 1.u.2. Hft.
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