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Ueber einige Cyankupferverbindungen.

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IJeber einige Cyankupferverbinclungen.
Die Verscche A . D u f o II 's . das Kupfercyanid darzustellen, sirid ohne Erfolg gehiieben ; derselbe erhielt aber
e i ri i ge b es ti m m t e K up ferc y a n ii re.
K u p f e r c y a r i i i r - C v a n i t l , Cu'C', 5, Cu, C'X, €10.
Man giesst zu der verdunrrtcn Losunq tines Kupfersalzes
die Liisung von Cyankaliurn oder Blausiiure. so dass in
der Losunq noch vie1 Kupfersalz bleibt. Oder man leitet
einen Strorn von Rlausaure in M'itssct.. worin Kupferoxydhydrat vedieilt ist; erst hildet sich eiri gelher, dann grunwerdender Niederschtag und Cyan wird frei. Diesel. Niederschlag ist etwas kryslallinisch. verliert bei 1000 Wasser,
bei hoherer Temperalur verwandelt er sich in Kupfercyanur,
indem C y a n frei wird. Er lost sich leicht in Cyankaliurn,
die Flussigkcit is1 farhlos odcr blaulich, bald darauf erscheinen pe 1.1 g I a n zend e K r y s t a 1I e von K u p fe rc y a n u r cy a 11id li a 1 i u m
und, es wird Cyan frci. 1)ieses: letztere w i d durch Kali
in Kupferoxyd und Kupfercyaniirkalium verwandelr. Siiuren schlagen daraus weisses Kupfercyanur nieder, bilden
cin Kripfersalz uncl entwickelri freie Blausiiure.
Z w e i f n ch Ii u I-, f e r c y a ri u r - ti u p f c r c y a n i c l ,
( C U . ~(::. S r )
Cu C > S 110. \Venn rnan ein liuprersalz
durch eine miissig concentrirle Liisung von Cyankaliurn
fast vollsthndig ausfallt, so erhalt man ein amorphcs olivenfarbenes Pulvcr u n t i es entweicht rcichlich Cyan. Oiese
und die vorige Verbindung sitid beide sehr unbestandig.
A m rn on i a k a I i sch e s K u p f n r c y a n u r - C y a n i d ,
C u 2 C 2 N , C u C 2 N . NHlO. Werin man tiupfersalz rnit Cyanammonium anstalt rnit. Cyankalium f i l l t , so entweicht
reichlich Cyan ; aber tier blaulichc R'iedersclilag. der so
entsteht, enthalt slets Arnmoniak in Verbindung. Dieser
bildet cin hlaugrunes amorplies I'ulvcr. das in kaltern Wasser leicht Ioslich ist, welchrs dadurcli schwach blau wird.
Das Salz ist an der Luft unveriinderlich, aber hei 400°
verliert es Wasscr und Arnmoniak, bei hijhcrer Temperaiur geht es in Cupfercyaniir iiber.
B i a rn m o n i a I\ a I i s ch e s li u p f e r c y a n i j r - C y a n i d ,
C U ~ C Z NCu
, C'N, 2 NtI.'. A i n lcichtesten erhitlt ninn diesen Korper, welcher eine Verbindung von Kupfercg anurCyanid rnit 2 Aey Arnrnoniak is[, wenn rnan einen Slrorn
Blausriure in Kupferoxyd leitet, welchcs man in Arnrnoniak
vertheilt hat. Zuerst Idst sich der Leberschuss vorn Kupferoxyd, dann erscheinen kleine Srune Sadeln, deren Menge
rasch zunirnmt; die Flussigkeit setzt spater noch mebr
+
davon at).
+
tyro sit^
70
Dieses Salz stellt schone grune Nadeln dar, die metallisch glanzen und unveranderlich an der Luft sind.
T r i a m m o n ia k a l i sch e s K u p f e r c y a n u r - C y a n i d , CuC'K, CuC*N, 3 NIIJ. Das vorige Salz lost sich
leicht in Ammoniak; leitet man durch diese Losung fortwahrend einen Strom von Amrnoniak, so scheiden sich
beim Erkalten blaue Nadeln oder Schuppen ab, welche
an der Luft Ammoniak verlieren und grun werden.
K u p f e r c y a n u r - A m m o n i u m , Cus C'N, NH'C'ZN.
Bei der Bereitung des biammoniakalischen KupfercyanurCyanids mittelst Blausaure und Kupferoxyds, das in Ammoniak vertheilt ist. entsteht, wenn man fortfahrt, das Gas
einzuleiten, indem sich die erst entstandcnen griinen Krystalle wierier losen. einc nach und nach blissere, endlich
farblose Fliissigkeit. Hieraus scheidet sich das neue Salz
farblos in Krystallen aus.
Dieses Salz entspricht den1 Kupfercyankalirim, CuZC'lN,
K C z N . Es ist dieses Kalisalz schwer lijslich in Wasser, zersetzt sich bei Iangerem Kochen seiner Liisung.
Bei 100" giebt es Cyanammonium, bei hijherer Temperatur bildet es reines Kupfercyanur. (Compt. rend. T.36.
- Chem.-phnrm.Centrbl. 1853. No. 31.)
B.
Tyrosiii.
R. Pi ri a stell1 das T1,rosin nuf folgentle Weise dar :
Eincr in einem bleiernen Kessel fast bis zum Sieden erhitzten Mischung von 3 Liter Wasser mit 4300 Gramrnen
kiiiiflicher Schwefelsaure setzt man portioncnweise 500 Grm.
Hornspane zu u n d lBsst das Ganze etwa 48 Stunden sieden. Die darauf mit vielem Wasser verdunnte, durch
Iialkhydrat neutralisirte und filtrirte Fliissigkeit lisst man
zur Zersetzung der schwefelhaltigen Subslanz und Entfarbung 3 2 Stunden mil etwas Kalkniilch kochen, Gltrirt
abcrmals rind dampft die Flussigkeit t)ei einer ihrem Siedepuncte nahen Ternperatur ein. wobei man einen schwachen,
aber anhaltenden Strom von Kohlensaure hindurchstreichen
Jasst, und zwar wahrend der ganzen Dauer des Abdampfens. Nenn die Flussigkeit bis auf 2; oder 3 Liter concentrirt ist, Iasst man sie bis zum andern Tage ruhig stehen,
wo dann das Tyrosin herauskrystallisirt. Zuweilen ereignet es sich, dass nichts herauskrysiallisirt ; man muss dann
von neuem erliitzen und Kohlensaure hindurchleiten, so
lange sich noch kohlensaurer Kalk ausscheidet, Die Pallung des Kalks durch die KohlensBure ist der schwierigste,
aber auch zugleich wesentlichste Theil dieses Verfalirens,
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