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Ueber einige Derivate der Brenzschleimsure.

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Muconsdlure. - Devivate der Brenzsclileimsh-e.
Verstandnisa einer mehrbasischen Saure es n?xr erforderlich
ist, die Natur des Restes und die Art und Weise zu
kennen, wie die Carboxyle niit demselben verbunden sind,
so bleibt bei der Aceconitslure nur die Natur des Kohlenwasserstoffs C61-15 aufzukliiren. Wenn derselbe mit dem
Ally1 identisch ist, so diirfte die Aceconitsaure mit der
Carballylsaure ubereinstimmen, welche S i m p s o n aus dem
Allyltrieyanid erhalten, aber noch nicht naiher bcschrieben
hat. Die Beziehungen der besprochenen SPuren zu der
Citronensauregruppe bleiben noch aufzuklaren. (Her. der
h‘iinigl. Preuss. Akad. d . Wissensch. zzi Bedin.)
B.
-___
Nnconsiiure.
Durch Erhitzen der Schleimsaure mit Fiinffach - Chlorphosphor und Behandlung des Products wit Wasser entsteht eine chlorhaltige Saure von der Zusammensetzung
2 HO, C *2I-I2C120 6 . Lasst man auf diese Saure nascirenden Wasserstoff einwirken, so bildet sich, wic F. B o d e
gcfunden hat, cine neue Siiure, die h i u c o n s a u r e , von
der Zusammensetzung 2 RO, C12L1606.
Die Muconsaure ist eino zweibasische Siiure, krystallisirt aus heissem Wasser, worin sic leicht loslich ist, in
blendend weissen, zolllangen, haufig sternformig gruppirten Siiulen von seltener Schonheit, schmilzt bei 1950,
erstarrt bei 1850 und liefert meist leicht losliche, amorphe,
oder undeutlich krystallisirende Salze. ( A m a l . der Chew.
u. I’harna. C X X X f l . 95 - 102.)
B.
lleber einige Derivate der Brenzsehleimslure.
Die Brenzschleimsaure gehort nnch F. B e i l s t e i n
und H. S c h m e l z einer besonderen Reihe an, die zwischen
der der a r o m a t i s c h e n und der f e t t e n Sauren steht;
obgleich sie 6 Aeq. Sauerstoff enthalt, ist sic doch einbasisch und einatomig; sie ist isomer niit der Brenzmekonsaure. Durch Versuche von S ch u 1z e und S ch w a n e r t , so wie durch U l m e r ist die Verniuthung G e r h a r d t ’ s , dass das F u r f n r o l der A l d e h y d dieser Saure
sei, bestatigt worden.
H. S c h m e l z liess, UIU den A l k o h o l d e r B r e n z sch 1 e i m s a u r e genauer zu untersuchen, Natriumamalgam
auf Furfurol einwirken und erhiclt einen oligen Kiirper,
der nicht ohne Zersetzung fluchtig war. Mit Brom ent-
Derivate der Brenzschleinistluve. - Gerbmehl.
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wickelt eine wlsserige Brenzschleims#arelosung Kohlensaure und es scheidet sich ein Oel aus, welches bei langerem Digeriren wieder verschwindet. Die Fliissigkeit
liefert nach dem Eindampfen glanzende, farblose Krystallbliitter von Mucobromsaure CsHzHr? 0 6 .
CloH406 4 HO 8 Br = C8H2Br206 C2O4 6HBr.
Die Mucobromsaure ist eine schwache Saure, welche
durch Einwirkung von Bascn zersetzt wird. Chlor wirkt
auf Brenzschleimsaure ganz ahnlich; sie giebt Mucochlorsnure, CS H2 C12 0 6 . Die Formel der Mucobromsaure steht
rnit der der M e l l i t h s a u r e in der Bcziehung, dass es
nioglich erscheint, durch Vertauschung von Brom gegen
Sjauerstoff jene in diese umzuwandeln. Kocht man die
Mucobromsaure mit Baryt, so bildet sich kohlensaurer
Baryt und es ontsteht an der Luft entziindliches B r o m a c e t y l e n , wahrend in der Fliissigkeit zugleich eine
neue Yaure, die C u m o n s a u r e , C8H206, gefunden wird.
Die C urn o n s a u r e ist homolog mit der Brenzschleimsiiure, jedoch zweibasisch. Folgende Salze der Brenzschleirnsaure sind von Schm e l z studirt worden:
Das K a l i s a l z KO, CIOH305, durch Fallen der alkoholischen Losung desselben mit Aether in glanzenden
Schuppen erhalten. - N a t r o n s a l z , NaO, CloH3 05,
weisse Krystallschuppen wie das Kalisalz erhalten. K a l k s a l z , CaO, Cl"H305, nach dem Trocknen iiber
Schwefelsaure blendend weisses, krystallinisches Pulver.
- K u p f e r s a l z , CuO, C 1 0 H 3 0 5 2 H O , nach dem
Trocknen ubcr Schwefelsaure kleine griine Krystalle.
- B l e i s a l z , PbO,CloH305+ HO, weisse harte Krystalle, in lcaltem M'asser weniger loslich, lcichter in heissem.
B.
(Ztschr.f.analyt. Chemie. Febr. 1865.)
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Ileber das Gerbmehl.
T h. H a r t i g hat seine Untersuchungen iiber den
Triiger des Gerbstoffs, das Gerbmehl, weitcr verfolgt und
dazu die wichtigste aller Gerbstoffpflanzcn, die Eiche
erwiihlt. Die Resultate seiner Untersuchungen sind folgeude :
Die Triebe der Eiche enthalten in allen Theilen des
Holzes und des Markes korniges, in Bast und Rinde hingegen amorphes Gerbmehl. Iin Markc durchziehen die
Gerbmehlzellen in anastomoeirenden Complexen das Starkemehl fuhrende Zellgewebe. In Urosse, Form und BilBrch. a. Pharm. CLXXVIII. Bas. 1.u. 2. HA.
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