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Ueber Erkennung freien Alkalis in den Seifen und andern alkalisch reagirenden Salzen.

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Ueb Erkenn. freien Alkalis in d. Seifen u. and. alkal. roagir. Salzen. 69
hiernach iiberfliissig. Dagegen wurde noch salpetersaures
Bleioxyd und Brechweinstein gepriift, die sich den vorhergehenden in ihrem Verhalten anschliessen ,. wahrend schwefelsauree Eisenoxyd, wie auch Eisenchlorid, deren Losung durch
Zusatz von Ammoniak bis zu bleibender Fallung vollstiindig
neutral gcmacht worden war, das Ultramarinpapier bleichten.
Das Eisenoxyd , bez. Chlorid scheint demnach als solchcs den
blaufdrbenden Restand theil des Ultramarins zu zersetzen.
Weit schwacher sls Schwefelsiiure wirkten SalpetersSure
und Salzsiinre auf das Ultramarinpapier. Erstere war nemlich bei einer Verdiinnung von 1 : 4000, letzterc bci ciner
solchen von 1 : 1000 nicht mehr wirksam.
Schliefislich wurde auch das Cyanin in Form von blassblauem Papiere auf Rein Verhalten gepriift und gefunden,
dass es sich dem Lackmus analog verhalt. Das Papior wurde
ncmlich von der Losung neutralen Alauns, Zink- und Eisenvitriols gebleicht. Die Losungen waren mit frisch ausgekochtom, destillirtem Wasscr dargestcllt , doch bleibt dessenungcachtct bei der ausserordentlichen Empfindlichkeit des Cjanins
zweifelhaft, ob die Wirkung den neutralen Salzen als solchen
zukonimt, oder von einer durch andore Mittel nicht nachweisbaren Siiurespur herriihrte.
Ucber Erkennung freien Alkalis in den Seifen uncl
andern alknliseh rcagirenden Salxen.
Von D e r n s e l b e n . * )
Zur Erkennung freien Alkalis in den gewohnlichen Seifen schlug meines Wissens S t a s zuerst das Calomel vor,
welches, mit der Losung einer solchen zusammengerieben, bei
Gegenwart von freiem Alkali so zersetzt wird, dass sich
schwarzes Quecksilberoxydul abscheidet. Die Anwendung
von Quecksilberchlorid anstatt des Calomels habe ich in mehrfacher Beziehiing bequemer gefunden. Zunachst liisst sich
dasselbe in Losung verwenden und wenn man will, kann man
die Seife, ohne sie zu loson, priifcn, indorn man sie auf cinem
f'rischen Schnittc mit jener Losung befeuchtet.
vom
*) Als Separatnbdruck BUS F r e s e n i u s ' Zeitschrift f. analyt. Chernio,
H. L.
Hm. Verfasser orhalten.
70 Ucber die Zcrsctzbarkcit des Schwcfclkohlclutofs in cier IIitzc
Auch cssigsaurc Alkalien, plrospl~orsaurcsNatron iind im
Allgcineinen wotil allc Salzc , dcrcn BIiurc mit Quecksilberoxyd iiicht ein geliirbtcs unlhsliches Salz bildet, lasscn sich
auf frcica Alkali mit Buccksilbcrchlorid priifen. Die Empfindlichkeit dessclben ist jcdoch nicht sehr bcdeutend, denn einc
Xalilosung, welche in 1666 Theilcn 1 Theil KO enthielt,
wirkte darauf nicht mehr ein; cbonso vcrhielt Hich eine Los u n g von kotilensaurem Natron, welchc in 1200 Thcilcn einen
Theil wasscrfrcies Salz cnthielt. Die Gcgcnwart sehr grosser
Ncngen von Chlorkalium bewirkt , dass anstatt eines rothcn
cin weisser N i e d c r s c h l y , bez. Trubung entstclrt. Aucli zur
Auf'findung freicn Alkalis in dcr liarzscitb, wiu sic von dcn
Yapierfabriken bcnutzt w i d , eignet es sich nicht. Fur diescn
Fall h a t abcr Herr N a s c h o l d , Aasistent am polytechn. Laboratorium , das neutralc mlpetersaure Quccksilberoxydul als
anwendbar erkannt untl diescs ist sogar weit cmpfindlichcr
als das Quccksilberchlorid. I n cincr Kaliliiaung , wclchc in
3392 Theilcn cincn Thcil wasscrfreies Kali cnthiclt, brachtc
es noch cincn sehr dcutlich wahrne1imb:tren Nicderschlag von
Quccksilberoxydul hervor. 1)agcgen erwies cs sich unbrauchbar bci phosphorsaurem Natron und bei Gcgenwart von selir
grossen Nengen von Chlorkalium.
lTCbPr (lie %ersctr/,bibrkeittics Sehwcf~lkohlcIIstoffe8
in der Hitiye.
Von D e m s e l b e n *)
Urn uber dic naheren Bestandthcile des Ultraniarins ins
Mare zu kommen, machte sich die 1)arstcllung von Schwefelaluminium nothig , welchc aiit' verschicdene, 11. A. auch nach
der von F r d m y angegebcncn FVeisc , jedoch untcr Anwcnd u n g von P o r z e l l ~ ~ ~ i s c . l ~ i lvcrsiicht
~ c ~ ~ c n ,wurde. JIierbei zeigte
sich, dass das bei I~ellrothglill~l~itzc!
erhalteiie Priiparat, welches wcnig zrisainmengehintert nntl von hokeslihnlichcm huuw h e n w a r , reichlich l'reicn KolrlciiotolY cnttiiclt. Auch hatte
sich wiihrend der Arbcit i n clcr Ilotiro, welchc die Gluhrohrc
von Porzellan mit eiuein Kuhler zur Vcrtlichtung dcs Schwcfel") Als Separatahdruck voni Ilrn. Verfasser crbalten.
if. L.
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