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Ueber Fermentoleum Plantaginis.

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Bley, uber Fermentoleurn Snlicis.
schwache Spur verschwand. Mit Allcohol und Aether war
dasselbe in jeder Menge mischbar. Mit Aetzammoniak
stellte dasselbe ein seifenartiges Gemisch dar, aus welchcni
sich beim Zusatze von Sauren das Fcrmentol wieder i r t
kleinen Tropfen ausschied, ohne alle Geruchsvcranderung.
Aetzkalilauge zeigte dieselbe Einwirkung.
Mit concentrirter Schwefelsaure entsland cin dicklichcs
Gemisch von brauner Farbe unter geringer Erwiirmung
und starkem Ausstriimen des Gcruchs. Beim Zusatze yon
Wasser schied sich das Ferment01 als eine flockip harzige Masse ab, welche fast unverandert denselben Geruclr,
wie das frische Permentol besass.
Mit, rauchender Salpetersauro entstand keinc Entzundung, aber doch ein starkes Aufschaumcn, unter Ausitossung eines sauren harzartigen Geruchs. Xach einiger Zcit
eine schaurnig-blasige dickliche Masse darstellend, welclie
h i m Zusatze von Wasser ein hcllgelb gefarbtes IIarz in
Flocken absonderte, von bitterm, widerlichem, dabei beissendem Geschmack.
Mit Jod versetzt, falid kein Fulniiniren statt ; dasselbc
ward voin Fermentole gelost. Beim Hinzukommen von
Wasser sondertcn sich unter Schiitteln kleine Tropkhen
des Fermentols Bus, indess doch mit rothbrauner Farbe,
wahrend der Geruch unverandert \vie jener des frischcn
Gahrols war.
Mit Kreosot, auch mit fetten und atherischen Oelen
war cs mischbar; in Wasser in kleinen Mengen loslich.
->-
Ueber Permentoleum Plantaginis ;
von
D e m s e 1 ben.
__
Durch die wie vorhergehend angezeigte Behandlung
wurden aus 58 Pfd. frischer Wegebreitblatter, welche Pflanze
bckanntlich in ihrer Bliilhe einen sehr lieblichen vanilleiihnlichen Geruch besitzt, der einmal einer ngheren Priifung werth sein mochte, ctwa 50 Gran eines sehr klarcn,
Bl ey, uber Fermentoleurn Plantgggeizis.
131
dem Nelkenol in der Farbe ahnlichen Ferment& dargestellt. Der Geruch war fein atherisch, zwar im Allgemeinen den Gahrolen ahnlich, doch ddbei entfernt an
Senfol erinnernd, von gewurzhaft siissem brennendem Geschmack.
Als man ein Paar Tropfen in den Platinloffel brachte,
verschwanden sie fast schon vor dem Erwarmen mit sehr
nauseosem Geruche, beim Erwarmen war schnell jede Spur
verschwunden. In Alkoholather sich reichlich losend, mit
Kreosot sich mischend, wie mit Oelen.
Mit Aetzkali und Ammoniak fliissige Seifen hildend ;
heim Zusatze von Sauren in minder fliissiger Gestalt sich
flockig ahscheidend.
Mit concentrirter Schwefelsaure ein dunkelrothbraunes
Gemisch gebend, aus dem Wasserzusatz braune Flocken
einer harzigen Masse aussonderte, welche zwar einen harzahnlichen, aber dabei noch fermentolartigen Geruch besass.
Mit rauchender Saipetersaure aufschaumend, als wenn
die Masse kochte, sich etwas erwarmend, eine dunkelbraune Farbe zeigend. Als Wasscr zugesetzt ward, entstand eine gungelbe milchige Mischung, ohne dass pine
Abscheidung drfolgte, die Losung hellte sich auf, sic besass einen bittern ekelhaften Geschmack und schied auch
nichts aus, als man Ammoniak zusetzte. Die Farbe ging
ins Braungriirie iiber und der Geruch war der des sogeiiannten kiinstlichen Moschus.
Mit Jod entstand kein Aufspriihen, das Jod ward gelost. Wasserzusatz sonderte dunne Blattchen ab.
-e+oi----
Ueber eine neue Eigenschaft der Kalk- und
Magnesiasalze ;
yon
E u g & n e Marchand,
Apotheker zu FBcarnp.
(Briefliche itlittheilung an Dr. B 1 e y.)
Haufig werden die, welche sich mit chemischen Untersuchungen beschaftigen , durch unerwartete Resultatc
9"
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