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Ueber Gewinnung der Fettsuren aus dem sogenannten Suinter oder dem zum Degummiren der Seide gebrauchten Seifenwasser.

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Gewinnung der Fettsiizlren
au9
dem sogen. Suinter.
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Me d 1o ck benutzt zur Conservirung des Bieres eine
LBsung des schwefligsauren Kalkes von 1,070 bis 1,080
spec. Oew. (10 bis 111/, B.), setxt diese dem Biere nach
beendigter geistigcr Gahrung zu oder spiilt die gut gereinigten und getrockneten Fasser damit ms. Einem
Fasse, welches 36 Gallonen Bier enthiilt, setzt derselbe
4 Unzenmaasse obiger Losung zu und halt eine grossere
Menge fur anwcndbar, wenn das Bier zurn Export bestimrnt ist. Aucli die Hildung von Schirnmel und Schwammen in den FBssern soll dadurch verhindert werden. Bicr,
Wein, Limonade u. dergl. m. in Flaschen setzt Nledlock
einige Tropfen der gedachten Losung zu, welche er auf
den Roden der Flasche fallen lasst vor der Fullung derselben.. Patentirt in England am 30. Marz 1861. (Rep.
o Pat. Inv. Eebr. 1862. - Dingl. Journ. B d . 163. H e f t t .
393.)
Bkb.
6
Ueber Geainnnn der Fettsiuren ans dem sogenannten
Suinter o er dem zum Degummiren der Seide
gebrauchten Seifcnwasser.
I
Einer Mittheilung in den Brevets d'inv. T. XXVIII.
zufolge ist den IIH. T a b o u r i n et L e m b e r t in Lyon
ein Verfahrcn patentirt wordcn, wonach die Fettsiiuren
aus dicsen Wassern (doch auch wohl aus andern Flussigkeiten) am besten mit Eisenoxydsalzen ausgeschieden
wiirden. Aus der Eisenseife soll nach dem Patent mit
Schwefelsaure das 'Fett ausgeschieden werden. Es sind
schon wiederholt - da hierzu in Zurich sehr gute Gclegenheit ist - in dem technischen Laboratorium des Polytechnicums von Praktikanten Versuche gemacht worden
iiber die Abscheidung und den durchschnittlichen Gehalt
dieser Wasser an fetten Sauren ; sie erscheinen vielleicht
mit Rucksicht auf obige Notiz mittheilenswerth.
Die Abscheidung der Fettsauren aus diesen Bruhen
liisst sich, wie j a auch erwartet werden darf, ohne alle
Schwierigkeit durch eine grosse Reilie von Basen, deren
Salzc mit alkalischen Seifenlosungen urilosliche Seifenniederschliige bilden, bewerkstelligen. Weshalb den Eiscnsalzen der Vorzug gegeben wcrden solle, ist gar nicht
einzusehen. Das Niichstliegende ist Chlorcalciumlosung,
die beim Erhitzen mit der Fliissigkeit cin dickcs gelbliches Gerinnsel in dieser hervorbringt. Diese Masse
liisst sich durch Coliren lcicht von der alkalischen Flussigkeit trennen. Sie enthiilt ausser der Kalkseife noch
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Anwendui8g des Paraffins zu chemischen Zwecken.
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die von der Entschllung der Seide herkommenden eiweissarti en Korper und einen rossen Theil des gelben Farbeato s. Man trennt das &tt von den ubrigen Oemengtheilen durch Pressen des Niederschlages, Anrtihren deeselben mit verdiinnter roher Salzsaure und Abgiessen der
Salzlosung. Die Fettsauren und die eiweissartigen K6rper schciden sich als klebrige, inehr oder minder zusammenhangende Masse ab, aus der beim Stehenlassen in
Schalen auf dem Wasserbade bald eine grosse Menge
Fett ausfliesst. Dieses kann leicht klar abgegossen werden. Der Rest, der in dem Kuchen zuruckbleibtj lSsst
sich durch warmcs Pressen ziemlich vollstandig gewinnen. Das Fett ist gelblich, bei gewohnlicher Teinperatur
fest, hat einen Schmelzpunct von 35 bis 39OC.
Es erhielten Herr I s 1 e r, Polytechniker in Zurich,
auf dem angegebenen Wege 1,48 Proc., Herr P i e r z aus
einer Briihe 2,3 Proc., aus einer andern 0,60 Proc. Fettsluren. Es ist sehr natiirlich, dass der Fettsiiurengehalt
der verschiedenen Fltissigkeiten verschieden ausfalle, da
nicht zu jeder Operation des Abkochens gleich starke
Seifenlaugen dienen. (Schweiz. Zeitschr. ftir Polytechnik.
Bkb.
1859. Bd. 4. S. 55.)
B
Ueber Anwendung des Parffis m chemisehen
Zwecken.
Der billige Preis des Paraffins (Miinchen pr. Zollpfd.
54 kr.) veranlasst Dr. V o g e l zu dem' Glauben, dass das-
selbe haufig in chemischen Laboratorien Anwendung finden wird, da bekanntlich weder Chlor, noch atzende
Alkalien, noch Sliuren darauf einwirken, j a dasselbe sogar die Destillation mit concentrirter SchwefelsPure ertragt,
ohne dadurch zersetzt zu werden.
Dr. V o g e l em fiehlt nun zuerst Paraffinbtider statt
der bisher gebrauchLhen Oelbader. Da dasselbe schon
bei 45OC. schmilzt, so konnen die mit den zu trocknenden Substanzen gefullten GlasgefAsse ohne Gefahr des
Zerspringens eingesetzt werden. Die Reini ung der Qefasse geechieht wie bei den Oelbadern durc Benzol und
V o g e l bunutzt sclion scit Monaten ein Paraffinbad von
300 Grm. Gehalt, ohne einc Schwarzung oder Aenderung
bemerkt zu haben, obgleich die Tcmperatur desselben
haufig iiber 250oc. gestiegen und andauernd erhalten ist.
Sodann empfiehlt derselbe niit Paraffin getranktes
Papier zur Deckung und zu Etiketten auf Standgefassen fur
Yl
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