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Ueber Gewinnung des Natriums und Aluminiums.

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Ueber dlns E'ortgMhen der Metalldrdkte in Alkoholdam1f. 187
Nene Reobachtnn iiber das Fortgliihen der MetallIra te in Alkoholdampf.
1
H. R e i n s c h hat schon vor liingerer Zeit nachgewiescn, dnss dic Drahtc aller nicht schmelzbaren Rletnlle,
wie auch dic incistcn Metdosyde in Alkoholdxmpf fortgluhen, dass also diese Eigcnscliaften keine dem Platin
eigcnthumlich zukominende sei. Ueber diesc Erscheinungen tint H c i n sch Gelcgenlicit gehaLt, Ircrsuche anzustellen und eine bcmcrkcnswrrtlic Deobachtiing g e m a c b
Wcnn man nnch der von R e i n s c h besehriebenen A&
eine Kupferdrnhtspirnle an dcin Docht cincr Weingeistflamme befcutigt imd hiernuf den .Docht anziindet, dann
rasch ausbl:ist, SO gliiht der Ktf$ferdraht so gut vie
Platindrnlit fort. Diescs Gliihen (lauert jedocli nic langer
als 3 -3 Minuten. ]lei Einf'iigung eiiies kleinen Koaksstiickclicns in die Spirnle jcdoch, iind nachdein die IVeingeistflaiiiine von Seucm so langc auf die Spiralc eiiiwirlcte
bis diese sninnit dem kleinen Iioaksstiickchen ins Ctluhen
pkoninien war, gliihte nun nach dcm Aiisloschen der
E'laniine der Drnht fort, oline wieder zu verloschen,
R e i n s ch suchte sich dicse Erschcinung dndurch zu erkliircn, inderri er nnnnhtn, dass durch das Koaksstuckchen
die hofie Temperator bcsser unterhalten werde, da es
selbst din Wiirme nicht so schnelt ableitet wie derDraht
und glcichsnin cineri Schmnmrn d e r s t d t , wclchcr imnicr
SO vie1 IYiirinc verschluckt, ats nothwendig ist, inn dem
Drnht dic gellorip 'I'cmpcratur mitzuthcileii, dainit er im
Gliihen bleibe. Diesc Aiinahme hat sicli aber nicht bestiitigt, indem dic Spiralc nicht mehr erloschtc, wenn
auch dns Koaksstiickchen entfernt mird. Hlasst man sie
liieraiif niis und ziinclct sic wieder an, so gliilit eie fort
ohnc anfgclegtcs Koaksstiickchcn, sie ist also clurch die
Beriiliruiig mit dem Koaks in eincn cigcntliiimlichen Zustatid iibergegnngen, welcher nuch R e i n s ch Aiisicht, nus
einer elcktrisclien V'irkung, dic zwisclien Kupfer uncl
Konks hei dcr I~eriiliriiiigstatt findct, abgcleitet werden
iniiss. [AT.Jahi*b.f i i r Pharmcicie. IM.3. Hft.5.)
H.
lkber G'eainnung des Satriuuis und Aluminiulus.
I) u n i :I s lcgtc dcr Akndemic clcr Wissenschaftcn zu
Paris grossc' Massen von CliloraIuminium, Nntriiim mid
Barrcn r o n Alumiiiium vor, die nuf der ITiitte zii Jnrel
188 Ueber Gaoinnung dea A'utrirtms
uad Aluminiums.
auf Kosterr dea KFieers der Franzosen gewonnen wurden.
Von ChIoralumidum hat man hier bereits 200-300 Kilogrm. dargestellt. Das Material von Chlor, Kohle, Kreide,
Amnioniakalnun, welchcs zur Darstellung von 1 Kilogrtn.
Aluminium client, kostet niclit niehr als 32 Frcs. Aber
das h t r i u m , wenn man dessen Prcis so hoch ninimt, a1s
e r zu der Zeit war, wo D e v i l l e seine Arbciten begann,
erlioht den Prcis jener hlenge von Aluminium auf 3uoO
Francs.
D u m a s und auch B a l a r d gaben nun der Akademie
die Versicherung, dass die Gewinnung des Aluininiums
wie die des Natriunis im Grossen als bereits gelungen
angesehen werden kijnne, und hcben die Bedeutung dieser Metalle fur die Induskie und Cheiiiie sehr lcbliaft
hervor.
I n demselben Hefte besclireibt nun auch D e v i l l e
dae Verfahren, wonach beide Metallo dergestcllt werden,
nauer. pas Chloraluminium erhiilt man, indem man
%lor auf ein Qcincngc YOU Tlionerdc und gcgliihctem.
Steinkohlcngrus einwirkcn Iiisst. Die Operation wird in
einer Gnsretortc ausgcfiihrt, das Chloraluininium in einer
emsuerten, innen init Fayence ausgelegten Kariirner conSensirt. F,s fAllt auf solche Weise sehr rein von Eisen
aus und bestelit in schwefelgclbcn Iirystnllen. llas Eisenehloricl niimlicli verwandelt sicli clnrcli Heriilirung rnit Eisen
in Chloriir, das weniger fliiclitig ist als Chloraluminiuni,
und so geht diescs rein uber. Mit der Bereitung dcs
Natriiims ist L, e v i 1 l e schon sehr wcit rorgeschritten, er
bereitet cs gleich gut in grossen und kleinen Qefhsen
und ist bercits so meit dabei gekominen, (lass die Hitze,
der die zur Kcduction dicncndcn Cylinder ausgesctzt wcrden, nicht hiiher steigt, als Lei cler Reduction von Zink.
Die Rednction dcs Chloraluminiums durch Natriuni
macht I)urnns noch am meistcn 211 scl~nffcn. Die d a m
diencndcn Gefiisse sind noch nicht recht gcscliickt Iicrgestellt. (( h l l l ] , f . r e n d . T.40. - C'heni .-p/hrw. C 'etztrbl.
185.5. No. Y 1 J
n.
h e Darstellang von reiaern kolilensauren Hali.
In Erwiigung ilcs jetzigcn hohen I'reiseK cles gereinigten JYcinsteins snh sich Dr. Ili c g e l vcmnlnsst, dic Darstellung eines reinen, kohlensaurcn Iialis aus Salpeter
mittelst Iiohle zu versuchcn.
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