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Ueber Gregory's Schwefelstickstoff und den in Schwefelkohlenstoff unlslichen Schwefel.

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Ueber Gregory’s Schroefelslicksloff etc.
Ueber Gregory’s Schwefelstickstoff und den in
Scbwefelkoblenstoff unliislicben Schwefel.
J . F o r d o s und G Q l i s befolgten G r e g o r y ’ s Vorschrifi.cn. um diese Verbindung zu erhallen, indem sie den
Chlorschwefel rnit flussigern Arnmoniak behandelten Dies e b e n erkannten, dass dieser Cregory’sche Schwefelstickstoff die Eigenschaften eines Gernenges von Schwefel tnit
dem gewohnlichen Schwefelstickstoff habc. Sie behandelten ihn daher mil Schwefelkohlenstoff, der den grosseren Theil davon loste. Der Schwefelkohlenstoff zog nun
eine reichliche Menge Schwefel aus, der in der oclaedrischen Form krystallisirte, daneben cine geringe h1en.e von
einern goldgelben, sehr wenig in SchwefelkohlenstoX loslichen Korper, namlich eincr Verbindung von Chlorschwefel mit Schwefelstickstoff.
Der durch wiederholtes Erschiipfcn mil Schwefelkohlenstoff gcreinigte unliisliche Ruckstand war cin modificirter Schwefel, der clern modificirten Phosphor S chro t t e r ’ s ahnlich sich verhiilt.
ll e v i I I e hat beobachtet. dass die Schwefel, welchc
man plotzlich abgekiihlt hat. wie Schwefclblurnen. unti der
weichc Schwefel bei der Behandlung mit Schwefelkohlenstoff einen Ruckstand von 0,14-0,33 ihres Gewichts hinterlassen. Der von F o r d o s und Ge‘lis bci dcm Versuche,
den Gregory’schen Schwefelstickstoff darzustellen. gefundene, in Schwefclkohlcnstoff unloslicbe Schwefel ist offenbar derselbe, den D e v i I I e in Schwefelblumen nachwies.
D e v i l I e’s ErklPrung iiber die Enlstehung dieses unloslichen Schwefels finden die Verf. nicht ausreichend, indem
von einer TemperalurverBnderung nichts abzuleiten sei.
Sie fanden auch den in Scliwefelkonlenstoff unloslichen
Schwefel in grosser Mengc linter dem Absatz von der
Behandlung des Chlorschwcfcls mit Wasser. Das Ammoniak i n G r e g o r y ’ s Versuchen hat an der Bildung keinen
Theil, sondern erzeugt n u r vcrschiedenc Proclucte, die sich
dcm Schwefel beirnengen und (lessen Natur andern. Die
modificirten Schwefel linden die Yerf. ferner in tlem Absatze, der sich bei Einwirkung von Salzsiiure auf losliche
unterschwefligsaure Salze bildet, fcrner im Niedersclilage,
den Schwefel wasserstoff und schwcflige Saure erzeugen.
Dcr Schwefel, der sich bei Behandlung von Polysulphuren
mit Saurcn ausscheidet., enthalt nur Spuren; der naturlich
krystallisirte und aus Schwefelyuellcrl abgesetzte Schwefcl
lost sich ohne allen Ruckstand im S~li~vefclkohlenstoff.
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Jod rm hialksleine.
Erhilzl man den modificirten Schwefel auf 1 l o o in
einem Glase, worin man auch, von ersterem gelrennt, ein
Stuck gewohnlichen Schwefels anbringt, so schrnilzt letzterer fruher als der modificirte. dieser aber endlich auch.
und dann ist er in gewohnlichen, in Schwefelkohlenstoff
liislichen Schwefel umgewandelt (Compl. rend. T. 32. Chem.-pharni,Centrbl. I8.i I . 90.
1.9.)
B.
Jod irn tialkgteine.
Lam b e r t , welcher in ei em eisenhalti en Mineralwasser Jod enrdeckt hatte, ver el auf den Ge anken, dass
dieses vielleicht aus dem nahe belegenen, versteinerte
Polypen enthaltenden Kalkslcin von Mont d'Or (bei L on)
seinen Ursprung haben konnte; er untersuchte des alb
mehrere Lagen dieses Gesteins und yornehmlich den Kalk
von Couzou. Auf fol endem Wege gelangle er wirklich
zur Auffiridung des Jo s in letzterem. doch blieb er dabei
uogewisa, in welcher Verbindung dieses Metalloid hicr vorhanden war. Da er fand, dass tler bloss wCsserine in
die Enge gebrachte Auszug dieses Kalksteins sich ail? den
Zusatz von Starkekleister urrd SchwefclsBure bliiute, so
di erirte er das Pulvcr desselbcn mit sehr verdunnter
Sc wefelslure, rauchte die Solution bis zu einem klcinen
Volum a b und behandelte diese mil Starke wid oben,
wodurch dann die Gegenwart des Jods unbezweifelt dargethan wurde. Ge cnversuche mit dem angcwandtcn Wasser und mit der Re~rauchten'Schwe~elseurcbewiesen hinreichend, dass die Ursache der Sliiuung dicsen Flussiskeiten nicht zuzuschreiben war. Wurde tler Kallistein in
Hydrochlorsaurc bis zur Nautralisation gelost oder vielmelir ein Ueberschuss des ersteren gelasscn, so fie1 weisslich - griines Eisenprotoxydcarbonat daraus nieder. War
Salpetersaurc unter hcnannten L'mstanden angewandt, so
erschien dcr Niederschlag wegen des entstandcnen Sesquioxyds braun. Die-se Pracipitate enthiclten Jod, aber in
so gerjngem Mlnasse, dnss es noch die Frage ist, ob sic
zur Erzeugung dcs in Retle stehenden jodhaltigen Eisenwassers Anlass gegeben haben. (Journ. de Pharm. et de
Chin&. 1851. p . 241.)
Selbst aus sehr weisscn Kalkspathkrystallen erhiclt
ich das erwahnte griinliche Pracipitat, welches, da cs in
mit Kohlensiiure stark beladenem Wasser leicht loslich ist,
auch Jod mit uberfiihrcn kann.
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du f i I l n i / .
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