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Ueber Kalium bromatum.

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Neuer Apparat f d. Destillrt. 'd. Sehwefels. - Ueb. Kalium bromatum.
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die Lauterungsanstalten befinden. Das Fchwefelgestein der
Romagna enthalt ohngefahr 31% Schwefel, 27% Kalk und
41% Thon. Friiher bekam man von diesen 31% Schwefel
nur etwa loo/, wieder, jetzt aber , bei verbesserter Einrichtung 25O/,. (Anieric. Journ. of marm. 2868 aus demselben
in Wittstein's Vierteljahresschrift. Rd.X VIU Heft 4. p . 595.
2869.).
C. Schulze.
Neuer Apparat Mr die Destillation der Schwefelstlure.
Der hohe Preis der Ylatingefasse und ihre kostspielige
Reparatur sprechen sehr gegen die Anwendung derselben bei
der Concentration der Schwefelsaure. C o t e 11e hat einen
einfachen fur diesen Zweck bestinimten Apparat erfunden.
Derselbe besteht aus einer Saule, die im Innern aus unschmelzbaren Steinen besteht , nach Aussen hin aus gewohnlichen Steinen aufgefuhrt wird und an beiden Enden mit
Verschliissen aus feuerfestem Thon verschen ist.
In dem unteren Theile der mit Bimsteinstucken gefullten Siiule sind Oeffnungen angebracht , durch welche erhitzte
Luft eintritt, wahrend die Saure fortdauernd in die Saule
durch eine Oeffnung, welche im Centrum des oberen Verschlusses angebracht ist , einfliesst. Die Saure verbreitet
sich uber die Bimsteinstiicke und kommt mit der erhitzten Luft in Beriihrung. Jemehr die Saure in der Saule
herahsteigt; um so heissere Stelle trifft sie an. Die Saure
ooncentrirt sich so fortdauernd und hat den gewiinschten
Concentrationsgrttd erreicht , sobald sie die unterste Stelle
der Gaule erreicht hat. Handelt es sich um eine Destillation,
80 regelt man das Einfliessen der Saure s o , dass dieselbe
sich vollstandig verfluchtigt hat, bevor dieselbe das, unterste
Ende der Saule erreicht hat. (Journal de phamacie et de
Sch.
chimie, Julihefi 2869.).
Ueber Kalium bromatnm.
Das Bromkalium enthalt bisweilen Chlorkalium und sehr
oft Jodkalium. Letzteres giebt der Losung des Bromkalium
einen sehr unangenehmen Geschmack. B o b i e r r e und H e r h e l i n haben eine biethode fur den Eachweis des Jodkalium
in1 Bromkalium und fur die Darstellung eines reinen Brom-
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Niekelgehalt des Mapeaits.
kalium angegeben. Man pulvert einen Krystall von dem zii
priifenden Bromkalium , bringt das Pulver auf ein Uhrglas,
dieses auf einen Teller, auf welchem Bromwasser sich befindet. Teller und Uhrglas bedeckt man mit einer Glasglocke.
1st das KBr rein, so erleidet es keine Verandernng; ist
dagegen KJ in dem KBr enthalten, so wird letzteres durch
ausgeschiednes Jod braun gefarbt. Enthalt das KBr nur
Spuren von KJ, sodass die Farbung nicht deutlich zu sehen
ist, so wirft man den betreffenden Bromkaliumkrystl in ein
Stopselglas, welches mit Benzin gefillt ist. Letzteres nilnmt
sofort eine rosa Farbe an. Die beiden Autoren glaubten, auf
diese Weise das KBr von Jod befreien zu kiinnen, wenn sie
eine weitere Waschung des KBr mit Benzin bis zur vollstandigen Entfirbung eintreten liessen. Da nun aber die Einwirkung der Bromdiimpfe nicht bis in das Centrum der Bromkaliumkrystalle reicht , so war diese Xethode nicht durchfuhrbar. Lasst man dagegen auf eine concentrirte L os u n g
von KBr, welche bis zum Sieden erhitzt iet, Bromwasser einwirken, so wird Jod in Freiheit gesetzt und vollstiindig entfernt, sobald die Fliissigkeit einen Ueberschuss ‘von Brom
enthalt. Letzterer wird durch Erhitzen und Eindampfen biti
zur Trockniss entfernt. Das so in Pulverform erhaltene, vollstandig jodfreie Bromkalium lasst man krystallisiren. (Journal
de pharm. d a% chimie, Septemberheft 2869.).
Sch.
Nickelgehalt des Magnesits.
Professor P o 1 e c k giebt die interessante Notiz , dass der
in grossen Quantitlten gegenwartig in den Handel gebrachte
Magnesit von B a u m g a r t e n sehr haufig Nickeloxyd enthake. Po 1e a k hat diesen Gehalt wiederholt beobachtet und
einmal 0,062 pC. Nickeloxyd darin gefunden. Da die Riickstiinde a’us der 4nwendung des Magnesits zur Darstellung
von Xohlensiiurg’ in den Mineralwasserfabriken haufig ant
Bittersalz vera;rbeitet werden , so kann dieses sehr leicht
nickelhaltig im Handel vorkommen. Hier ist der P i m e 1 i t
die Quelle des Nickeloxydes ; nach S c h m i d t enthalt derselbe
3,266 pC., nach B a r 2,78 pC. Nickeloxyd. I n dem Magnesit
von B a u m g a r t e n kommen apfelgriine , stark nickelhaltige
Partien vor , welche zugleich Thonerde und Kieselsaiire enthalten, ihnen verdankt jedenfalls die Handelswaare den Nickelgehalt. (Poleck, Beitrage zur Kenntniss der chemischen Veranclerung der Jliessenden Gewasser).
Hbg.
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