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Ueber Mikro - Sublimation.

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Ueber Mikro - Sublimation.
Auch zur Trennung der Salze kann die Uebersiittigung
dienen. Erhitzt man 335 Grm. Salpeter mit 100 Grm. Wasser, su erfolgt heim Sieden vollige Losung.
Fiigt man
300 Grm. Alaun hinzn, 80 wird das Sieden nicht verzogert;
lasst man nun erkalten, wobei die Oeffnung des Ballons mit
einer Kapsel von rerzinnteni Eisenhlech bedeckt wird , so
bleibt der Alaun in der gesiittigten Losung, wiihrend der
Salpeter krystallisirt, als ob er in reineni M'asser gelost wiire.
Die Alaunlosung kann man abgiessen. ( h u m . de Fhamt. et
de Chim. Fkvr. 1867.).
R.
Ueber lllikro - Sublimation.
Uas Verf'ahren bei der Sublimation organischer Substanzen , wie sie hauptsachlich von H e l w i g und ti u y ausgefiilirt worden, ist der Verhesserung Bhig. T.Va d d i n g t o n
beschreibt einen Apparat , der ihm vortreflliche Dienste geleistet. Er besteht aus einer Spiritualampe, einem Stuck diinnem Eisenblech und einigen Glasringen. Auf dem Blech sind
drei grade Linien gezogen, eine durch den Mittelpunkt, die
andern Illz Zoll zu beiden Seiten der mittleren.
Das Blech hat ini hlittelpuncte eine schwache Vertiefung,
so dasr, eine 3 Zoll lange Glasplatte, wenn sie darauf gelegt
wird, das Centriini auf '/; Zoll nicht beriihrt. Dieas
hat den Vortheil, dass das Glas, worin die zu sublimirende
Substanz, nicht in wirkliche Reriihrung niit den1 Eisenblech
kommt, was die Hitze wesentlich moderirt. Bei Aiisfuhiiing
der Operation legt man einen Glaaring aut eine Glasplatte,
bringL die Substanz in die Nitte des Einges und legt die
Glasplatte lnit di.tii T:iiige auf die Vertiefiing des Eisenblechs,
dann wird mit diti. Spii.liislampe erhitzt. Zur Aufnahme des
Sublimats dient 1a;n.e \\:irme Glasplatte, die auf den Band
des Binges zu l i c @ - i i Lommt. Es ist wesentlich, dass sie
erwarmt sei, d a & l i ;tiif einer solohen vie1 deutlichere Krystalle bilden a19 aut' eincr kslt geh:tltenen, wo nieist h'rusten
entstehen , die wenig Clinrakteristisches haben. Tm Allgemeinen ist llz0 Gran Suhstanz mehr als hinreirhend, denn je
kleiner die Menge desto besser das R.esultat. Das zuerst
Subiimirende erscheint in weniger deutlicher 'Form als das
folgende und die letzten Portionen geben meist die deiitlichsten
Kryetalle. W a d d i n g t o n iiiaclit noch darauf anfnierksam,
dass einige Substanzen auf zweierlei Art sublimireu , sof'ern
niimlich, dass tie sich entweder niit einer Fliiche anlegen oder
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Ueher Diffusion und Endosmose.
aber nur mit einer Ecke am Glase hangen. Um griissere
Mengen von Sublimat zu erhalten, ist es am besten, die Substanz mit Cilaspulver zu mischen und in ein flaches Uhrglas
xu sublimiren. Ferner ist es gerathen, die Hitze der Spirituslampe nicht grade in der Mitte des Eisenblechs wirken zu
lassen, sondern von der Seite. Durch Verschiebung der
Platte hat man es in der Hand, die Hitze zu moderiren.
Eine langsame Erhitzung ist immer riithlich. (Pharmac. Journ.
and Transact. March 1868. Sec. Ser. Vol. LY.Nr. IX. €? 449.).
WP.
Ueber Diffusion und Endosmoee.
Von D u b r u n f a u t .
Die 1854 entdeckte Methode , znckerhaltigo Flissigkeiten
zu reinigen, besteht darin, dass man die Plussigkeit in ein
Endosmometer von D u t r o c h e t bringt (z, B. Rubenmelasse,
deren Zucker bei Gegenwart von Salzen nicht krystallisirt).
Durch das Eindringen des Wassers in die Melasse entsteht
ein starker endosmotischer Strom und ein schwacher anderer
Strom durch das Eintreten der Salze in das Wasser, wodurch
der Zucker zur Krystallisation gelangt.
Dieser Vorgang unterscheidet sich wesentlich von der
seit 1862 bekannten Dialyse. Die endosmotische Analyse
enthalt die Elemente einer allgemeinen analytischen Methode,
die in Laboratorien und Industrieen ihre Verwendung finden
kann. Das Endosmometer D u t r o c h e t ’ s wird zu einem Dialysator, der die Colloide von den Krystalloiden trennt. Ohne
die Wichtigkeit der Entdeckung der Dialyse xu leugnen,
stellt D u b r u n f a n t doch in Abrede , dass sie seine Methode
der endosmotischen Analyse beeintriichtigen konne. Er findet eine grosse Confusion in den zahlreichen Arbeiten iiber
Endosmose und Diffusion von P r i e s t l e y an bis heute, so
dass es sehr schwer sei, in dieses Chaos Licht zu bringen.
Die Kraft der Diffusion ist eine attractive Kraft, die sich
in den niateriellen Theileu in dem Augenblicke der Juxtaposition ent,wickelt. P r i e s t 1e y , dessen Arbeiten den Gelehrten sehr aenig beliannt zu sein scheinen, erkliirt sie etwa
1777 durch Capillaritiit. ZweiGelehrte der Gegenwart, P o i s s o n und Ma g n u 8 , haben dieselben Erklarungen und Hypothesen
wie P r i e s t 1e y mitgetheilt. 1st die Hypothese Pr i e s t 1e y ’ s
begriindet, BO ist sie fiir unendlich kleine Bewegung dasselbe,
was die Gravitation N e w t o n ’ s und K e p l e r ’ s fiir unendArch. d. Phnrm. CLXXXV. Bds. 1. u. 2. Hft.
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